Freitag, 6. Mai 2016

Wie der Geist funktioniert

Wie der Geist funktioniert.
Bevor man für seine Vorfahren gehen kann oder für Menschen, die einen verletzt haben, so muss man zuerst selbst gelernt haben zu gehen. Aber wenn man das tun will, dann muss man den eigenen Geist verstehen, d.h. die Verbindung zwischen den Kopf und den Füßen.
Wenn man versteht, wie der Geist funktioniert, dann ist es in der Praxis einfach zu lernen, wie man gehen kann. Kann man mit seinem Bewusstsein achtsam gehen, dann werden die Füße folgen.
Das Bewusstsein setzt sich immer fort, es ist wie ein Strom von Wasser. Es gibt vier Arten oder Formen von Bewusstsein: Geistesbewusstsein, Sinnes-Bewusstsein, Speicherbewusstsein und Mannas-Bewusstsein. Das Sinnes-Bewusstsein kann in weiteren fünf Formen unterteilt werden: Seh-, Hör-, Riech-, Schmeck-, Tast-Bewusstsein. Geht man achtsam, so wirken alle vier Bewusstseinsarten.
Das Geistesbewusstsein ist das erste Bewusstsein, das viel Energie verbraucht, denn es ist das arbeitende Bewusstsein. Es fällt Urteile und schmiedet Pläne, aber es sorgt sich und analysiert. Wenn man über das Geistesbewusstsein spricht, dann spricht man auch über das Körperbewusstsein. Ein Gehirn ohne Geistesbewusstsein ist nicht möglich, weil Körper und Geist als zwei Aspekte zur selben Sache gehören. Ohne Bewusstsein ist der Körper wirklich nicht lebendig, und ohne Körper kann sich das Bewusstsein nicht manifestieren. Das Gehirn ist aus dem Bewusstsein entstanden, es macht nur 2 Prozent des Körpergewichts aus, aber es verbraucht 20 Prozent Energie.
Die zweite Bewusstseins-Ebene ist das Sinnes-Bewusstsein, das von fünf Sinnen herrührt: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Berühren. Sobald man geht, benutzt man auch dieses Bewusstsein, denn man sieht, hört, riecht, schmeckt und berührt auch im Gehen, und unsere Füße berühren den Boden. Denn alle Objekte gelangen durch die Wahrnehmung in das Sinnes-Bewusstsein, und dieses Bewusstsein beinhaltet drei Elemente: die Sinnesorgane, das Sinnesobjekt und die Erfahrung von Sehen und Hören.
Das Speicherbewusstsein ist die dritte Bewusstseinsschicht, aber auch die tiefste. Das Speicherbewusstsein nimmt alle Informationen auf, hält und bewahrt sie und bearbeitet und transformiert sie. Das Speicherbewusstsein bezieht sich auf das Aufbewahren und auf das, was aufbewahrt wird, und das sind auch alle Informationen aus der Vergangenheit, und alle Informationen die man von anderen Bewusstseins empfängt.
Das Speicherbewusstsein arbeitet auch ohne das Geist-Bewusstsein, denn es ist eine Illusion, frei zu sein, was einem vom Geist-Bewusstsein vorgegaukelt wird, denn denn der Grad der Freiheit ist für das Geist-Bewusstsein nur sehr schmal. Wenn man mit Menschen zu tun hat ist es entscheidend, dass diese Menschen die liebende Güte, Verstehen und Mitgefühl verkörpern, denn man wird ständig vom kollektiven Bewusstsein geprägt.
Im Speicherbewusstsein gibt es Elemente der Ungewissheit und Ignoranz, der Verblendung, Wut und Angst und diese Elemente schaffen Energie, die klammert, weil sie besitzen will.
Die vierte Ebene des Bewusstseins wird Mannas genannt, was „Wahrnehmung“ bedeutet. Das Mannas-Bewusstsein hat sich Geist-Bewusstsein entwickelt, und es hat sich tief im Speicherbewusstsein vergraben, denn es besteht die Funktion, sich am Speicherbewusstsein als eigenständiges Selbst anzuhängen.

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