Dienstag, 5. Januar 2016

Hinrichtungen in Saudi Arabien

Hinrichtungen in Saudi Arabien.
Vor einigen Tagen ging auch bei uns die Nachricht ein, dass in Saudi Arabien 47 Menschen hingerichtet wurden, weil diese Menschen irgendwie mit dem Terrorismus zusammenhingen und deshalb getötet oder vernichtet werden sollten. Aber auch ein schiitischer Priester wurde gleichzeitig hingerichtet, weil er ungehorsam gegenüber dem Königshaus der Saudi war, was man nicht dulden konnte. Da die Saudis die sunnitische Glaubensrichtung haben ist es verständlich, dass der Priester hingerichtet wurden, aber dazu kommt noch, dass auch der Iran schiitischen Glaubens ist, so ist die Hinrichtung verständlich, nur nicht für mich, weil ich gegen jegliches Töten bin, weil kein Mensch und kein Staat das Recht hat, Menschen zu töten. Denn wer Menschen tötet ist geistig arm, ist kein Vorbild für ein ausgewogenes Rechtssystem, und ist in jeder Hinsicht unglaubwürdig. Wenn man dennoch aus religiösen Gründen tötet, um seine eigene Glaubensrichtung zu schützen, dieser Staat ist selbst terroristisch.
Das Schlimme an dieser Hinrichtung ist die Ansicht der Saudis, dass die Religion ihres Staates also die Staatsreligion, verachtet wurde, dass sich die Hingerichteten nicht die Grundsätze der Religion gehalten haben.
Obwohl man weiß, jedenfalls ich, das jede Religion von Menschen verfasst wurde, und dass die Vorstellungen dieser Menschen auch in die Seiten des sogenannten „Heiligen Buches“ mit hineinflossen. Man machte die Vorstellungen der Menschen mit zu einer Religion für Menschen, damit man die Menschen zu einer Religionsgemeinschaft zusammenfassen konnte.
Besonders kleine Religionsgemeinschaften haben es oft sehr schwer, zu überleben, denn sie werden sehr oft von allen Seiten angegriffen.
In Saudi Arabien ist das Königshaus der Vorstand dieser Religionsgemeinschaft, und dieses Königshaus schreibt den Gläubigen vor, was sie zu tun haben und wie sie die Glaubensgrundsätze auslegen und ausleben sollen. Jede Abweichung von den Glaubensgrundsätzen wird mit Strafe hart geahndet sogar mit der sogenannten Todesstrafe.
Damit haben die Saudis ihrem Gott auch nichts „Gutes“ angetan, sondern ihren Gott in die Ecke eines Blutmonsters abgestellt, denn Allah ist ein gütiger Gott, er ist ein Gott, der seine Kinder liebt und ihnen verzeiht. Nur die Saudis als Menschen können ihren Mitmenschen nicht verzeihen, sondern müssen ihn töten, damit stehen sie im Widerspruch des Menschen allgemein, denn der Mensch ist ein Widerspruch in sich selbst.
So spürt man in den sogenannten „heiligen Schriften“ auch immer wieder einen Widerspruch zwischen Wort und Tat.
Die nächste Hinrichtung in Saudi Arabien ist bei denen schon geplant, denn sie leben ein bisschen davon, und sie wollen Aufmerksamkeit erwecken, damit die übrige Welt sich an die Saudis erinnert.

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