Samstag, 30. Januar 2016

Falschmeldungen

Die Falschmeldungen
Heute nehme ich einmal diese sogenannten Falschmeldungen aufs Korn, denn die bewirken die Unsicherheit in einer Bevölkerung, denn keiner weiß genau, was eigentlich richtig ist oder was falsch ist.
Aber diese Taktik hat bei manchen Bevölkerungsteilen oder auch bei manchen Gruppen einen sehr erfolgreichen Zulauf. Es kommt eine Meldung heraus, und schon wird die Bevölkerung angesprochen. Ein teil der Bevölkerung sagt nur: „Scheiße, wieder so ein Mist, man sollte diesen Typen das Maul stopfen.“ Und andere Menschen glauben der Meldung und rotten sich dann zu Gruppen zusammen, um auf die Straße zu gehen, um dort dann zu demonstrieren. Was natürlich auch ihr gutes Recht ist, aber diese Demonstrationen können auch anders verlaufen, nicht mehr friedlich, sondern bringen ein Gewaltpotential mit sich.
In den letzten Tagen wurde dann eine Meldung verbreitet, das ein 13-jähriges Mädchen deutsch-russischer Herkunft von männlichen Flüchtlingen vergewaltigt worden sei. In dieser Sache schaltete sich sogar der russische Außenminister ein, und er warf der deutschen Polizei vor, sie sei dieser Beschuldigung nicht nachgegangen, und sie habe diese Vergewaltigung sogar geduldet.
Dann kam es zu der Meldung, und die wurde in der Tagespresse ganz groß herausgebracht, mehr als eine Sensationsnachricht, dass ein 24-jähriger Flüchtling bei der Registrierung gestorben sei.
Diese beiden Nachrichten hätten schon stimmen können, aber über den Wahrheitsgehalt haben sich den Journalisten erkundigt, und was kam dabei heraus:
Es gab keinen Flüchtling der verstorben war, sondern derjenige, der diese Meldung verbreitet hatte, war bei einer Essensausgabestelle beschäftigt, und er muss voll des süßen Weines gewesen sein, als er diesen Unsinn in den Umlauf brachte. Wahrscheinlich hatte er über diese längere Zeit der Betreuung dieser Flüchtlinge, sich die Frustration bei ihm sehr stark ausgebreitet, so dass er diese Meldung in den Umlauf brachte.
Bei der 13-jährigen, die angeblich vergewaltigt worden war, kam gestern heraus, dass sie sich bei ihrem 19-jährigen Freund aufgehalten hatte, und dort auch verblieben sei und als sie zu den Eltern kam, diesen erzählte, sie sei von männlichen Flüchtlingen vergewaltigt worden. Das sei aber aus Angst vor den Eltern geschehen.
Von einer angeblichen Vergewaltigung stimmte nichts. Nur das es wieder einige Lacher in Deutschland oder sogar in Russland gab, die dann auch nur den Kopf schüttelten. Ich habe, als ich das erfahren hatte, auch nur laut gelacht, denn diese beiden Vorfälle kamen mir etwas komisch vor, aber auch ein kleiner Rest an Glaubwürdigkeit war noch in einem Kopf zurückgeblieben.
An diesen beiden Beispielen erkennt man, dass die Verbreitung von Unwahrheiten sehr leicht ist. Manchmal glaubt diesen Unwahrheiten, und später stellt sich heraus, dass sie wahr sind, dann wieder glaubt den Nachrichten, und dann dann erfährt man, dass diese unwahr sind.
Betrachten wir Menschen uns einmal selbst, was stellen wir dann an uns fest? Ich werde jetzt einmal von mir ausgehen, denn ich kenne mich ein wenig besser, und kann denn auch das Geschriebene besser beurteilen. Was mache ich, wenn ich gefragt werde: ich sage die Wahrheit vollends, oder teilweise oder ich sage die Unwahrheit. Aber wann sage ich die Unwahrheit? Wenn um mein Überleben geht.
Das 13-jährige Mädchen hatte auch die Unwahrheit gesagt, weil die überleben wollte, denn die Eltern wollten nicht, dass sie sich mit dem 19-jährigen Jungen trifft.
Die anderen Wesen wie Tiere lügen nicht, sondern sie täuschen, wenn es um das Überleben geht, und in der Natur geht es oft ums Überleben. Nur wir Menschen sind vernarrt und besessen auf das Lügen oder auch auf die Unwahrheit. Wenn ein Polizist oder Richter zu uns sagt, wir sollen die Wahrheit aussagen, dann muss ich lachen, weil ich weiß, dass Polizisten und Richter als Menschen auch Lügen bzw. die Unwahrheit sprechen.
Ich sag immer: Tarnen, Täuschen und verpissen, das gilt für alle Wesen auf dieser Welt, um zu überleben.

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