Freitag, 29. Januar 2016

Der Buddhismus

Der Buddhismus
Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Buddhismus, weil mich diese philosophische Lehre begeistert, aber auch fasziniert, weil sie anders ist als die Lehre des Judentums, der Christentum und des Islams.
Der Buddhismus ist eine indische Philosophie und wurde von indischen Menschen entwickelt, aber besonders von einem Menschen, der Siddhartha geheißen haben soll, und der angeblich ein Prinz war. Ob er das wirklich war, sei jetzt einfach dahin gestellt, denn es ist egal, wer irgendeine Lehre für Menschen entwickelt, und an die die Menschen letztendlich glauben.
Aber was bedeuten diese sogenannten Lehren für den Menschen? Soll er an irgendwelche Wesen glauben, die er nicht sieht, die nur eine Illusion sind? Aber was bedeutet dann schon der Begriff „Religion“? Es ist mehr ein Begriff aus der Philosophie, in der über die Gedanken nachgedacht und gesprochen wird, die auftauchen und kann wieder verschwinden.
Aber Menschen sind oft sehr schnell damit, dass sie ihre Gedanken, die sie äußern auch aufschreiben, und dann irgendwann als etwas von einem Gott formuliertes Gebot darstellen, und das entsprechend verbreiten also unter Menschen bringen, die dann an dieses Gesetz glauben.
Aber kann ein Wesen, das nur in einer Illusion vorhanden ist, auch Gedanken formulieren, besonders als Gesetze formulieren, um diese unter die Menschen zu bringen?
Man muss sich manchmal schon fragen: Gibt es den Glauben wirklich oder ist er nur eine Illusion oder eine Art von Philosophie?
Ich werde keinem Menschen etwas vorschreiben, wenn er an irgendetwas glaubt, denn ich lasse ihm den Glauben, wenn er damit glücklich ist. Denn auch der Inhalt eines Glaubens kann den Menschen glücklich machen, weil er einen Sinn seines Daseins gefunden hat, und er lebt in diesem Glauben.
Es ist wirklich schwer zu unterscheiden, was ist Glaube und was ist Philosophie. Die drei Glaubensgemeinschaften wie Judentum, Christentum und Islam haben glauben fähige Inhalte gefunden, die etwas darstellen, was nicht mehr diesseitig auf das eigentliche Leben bezogen werden kann, sondern es ist mehr auf das jenseitige Leben ausgeprägt worden. Denn der Gott, das höchste Wesen, ist außerhalb des diesseitigen Lebens, er ist im Jenseits, und er achtet von da aus auf seine Gläubigen. Die Menschen können nur in Gebeten, die sie mit Worten ihrem Gott darbringen, sich an den Gott wenden, um für ihr Wohlergehen oder auch für das Wohlergehen der anderen Menschen beten, oder auch Opfer darbringen, wenn es erforderlich sein soll.
Doch der Buddhismus ist aus dem Leben, dem diesseitigen Leben geboren worden und beschäftigt sich auch mit dem Leben und mit den Menschen, die dieses Leben führen. Im Buddhismus gibt es kein Wesen, das in einer Illusion lebt, das angebetet wird, sondern man denkt in der Meditation über sein Schicksal oder über ein Problem nach, wie man dieses Problem lösen kann.
Die Menschen im Buddhismus übergeben ihre Probleme zur Lösung nicht irgendjemanden, der in einer Illusion vorhanden sein soll, sondern sie denken an das Diesseits, weil nur hier das Problem gelöst werden kann.
Doch ich bin selbst schon ein wenig durcheinander, wenn ich so was hier niederschreibe, denn ich selbst frage mich: Gibt es den Glauben, oder ist auch der Glaube nur eine Philosophie?
Aber um hier ein Ende zu finden, möchte ich sagen: Wenn ihr meine Freunde, einen Glauben habt, so lebt bitte in eurem Glauben weiter, denn was mit dem Tod zu uns kommt, das wissen wir nicht, denn der Tod ist noch ein dunkles Geheimnis, aber es kann trotzdem Menschen gebe, die mit dem Tod schon ihre Erfahrungen gemacht haben.
Dann meine lieben Freunde, tschüss bis zum nächsten Mal.

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