Mittwoch, 20. Januar 2016

Begegnung auf geistiger Ebene

Eine Begegnung auf geistiger Ebene
Im Buddhismus sowie in der modernen Wissenschaft befasst man sich mit der Struktur und Funktion des Gehirns. Zwischen der buddhistischen und der modernen Wissenschaft gibt es eigentlich keine großen Unterschiede, wenn auch einige Worte und Begriffe unterschiedlich sind, aber die Bedeutung scheint in etwa gleich zu sein. Wenn man sich mit dem Buddhismus und der modernen Wissenschaft bei der Arbeit gleich beschäftigt so stellt man fest, dass die westlichen und buddhistischen Wissenschaftler auf bemerkenswert ähnliche Weise an die Themen herangehen.
Buddhistische Texte beginnen mit der Darlegung der theoretischen und philosophischen Grundlage der Untersuchung, die allgemein mit „Basis“ und „Grundlage“ bezeichnet wird, dann gehen sie zum „Pfad“, d.h .zu verschiedenen Praxismethoden und schließen mit der „Frucht“ ab, so wird es üblich bezeichnet, d.h.mit einer Analyse der Ergebnisse der persönlichen Experimente und mit Vorschlägen zu weiteren Studien.
Westliche wissenschaftliche Studien folgen oft ähnlicher Struktur. Sie beginnen mit einer Theorie oder Hypothese, und dann folgt eine Erklärung der Methoden, mittels derer man die Theorie überprüft und schließt dann mit einer Analyse, die die Ergebnisse der Experimente mit der ursprünglichen Hypothese vergleicht.
Was faszinierend ist, ist der Fakt der buddhistischen und modernen Wissenschaft, dass der buddhistische Ansatz die Menschen eine introspektive oder subjektive Methode zu lehren vermag, mit der sie ihr volles Potenzial zum Glücklichsein erkennen und verwirklichen können, dagegen die westliche Methode auf objektivere Art erklärt, warum und wie diese Lehren funktionieren.
Aber beide vermitteln, die buddhistische und moderne Wissenschaft, die außergewöhnlichen Einsichten in die Mechanismen und Funktionsweisen des menschlichen Geistes, und so bilden sie, zusammengenommen, ein vollständigeres und verständlicheres Ganzes.


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