Samstag, 23. Januar 2016

Begegnug mit meinem Geist

Begegnung mit meinem Geist.
Das bloße Erkennen der Bedeutung des Geistes umfasst alles Verstehen.
Wenn man von den Ablenkungen des Alltagsleben völlig abgeschnitten ist, so bleibt einem nichts anderes übrig, als das man sich direkt mit dem eigenen Geist konfrontiert, auch wenn er augenblicklich keine erfreuliche Szenerie bietet. Es kann sein, dass die mentale und emotionale Landschaft, die man sich anschaut, immer noch furchterregend ist. Wenn man diese Lektionen erteilt bekommt, dann muss man die Wahrheit akzeptieren. Alle Probleme, die man erlebt, sind de im eigenen Geist eingeprägte Denk- und Wahrnehmungsgewohnheiten.
Wenn man mit dem Meditieren beginnt, so sind die Gedanken und Emotionen schwach und flüchtig. Man beobachtet dabei, wie Gedanken und Emotionen kommen und gehen, aber man spürt, dass sich dahinter etwas verbirgt, das unendlich weite grenzenlose offene Gewahrsein, die Natur oder das Wesen des Geistes.
Man kann die direkte Erfahrung der Natur und des Geistes in Worten nicht fassen, aber es lässt sich sagen, dass sie unermesslich friedvoll und praktisch unerschütterlich sind, wenn sie sich stabilisiert haben.
Eine Erfahrung des absoluten Wohlsein, was psychische, emotionale und mentale Zustände durchdringt, das auch als unangenehm bezeichnet werden kann.
Das Wechseln und die Schwankungen im Erleben eines Gefühls von Wohlsein und Wohlergehen, ist eine Möglichkeit, es als Glück zu verstehen. Eine wertvolle Lektion: Das Maß, in dem man sich dem Wohlergehen anderer widmet, wird einem tausendfach mit Gelegenheiten entgolten, zu lernen und weiterentwickeln.
Jedes freundliche Wort, jedes Lächeln, das man jemanden schenkt, der einen schlechten Tag hatte, kommt auf völlig unerwarteten Wegen zu einem zurück.

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