Samstag, 26. Dezember 2015

Seuche des Rassenhasses.

Seuche des Rassenhasses.
Wie komme ich auf diese Worte „Seuche des Rassenhasses“? Ich habe sie vor einigen Tagen in den Nachrichten gelesen, aber noch mit dem Zusatz, dass vor 150 Jahren der „Ku Klux Khan“ entstanden oder gebildet oder aufgestellt wurde, aber zuerst war es nur eine Vereinigung von jungen Männern, die sich einen Jux daraus machen wollten. Sie nahmen weiße Bettlacken und hingen sich diese Lacken über den Körper, hatten dann noch zwei Sehschlitze in die Lacken geschnitten, damit sie etwas sehen konnten. So verkleidet ritten sie auf Pferden durch die Nacht und erschreckten die anderen Menschen, die sie auf diesen Ausritten antrafen. Für diese jungen Männer war es ein Jux und Spaß, aber daraus sollte etwas werden, was dann kein Spaß mehr war, sondern es wurde blutiger Ernst, und das in einem Lande, das sich christlich nannte, und der Nächstenliebe zugetan war, oder in dem immer von Nächstenliebe gesprochen wurde, nach der Form „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“.
Aber die Verkleidung der jungen Männer sprach auch andere Männer, besonders dem älteren Jahrgang an, aber das hatte jetzt etwas anderes auf sich, denn es ging um Menschen, die in der USA, besonders in den Südstaaten, waren, es waren die Sklaven aus den afrikanischen Ländern, die dort eingefangen wurden, und dann per Schiff in die USA gebracht wurden, und hier als Leibeigene verkauft wurden.
Diese Sklaven mussten auf den Plantagen der weißen Bevölkerung arbeiten, aber bekamen etwas zu essen, damit sie einigermaßen bei Kräften blieben, um die Arbeit zu verrichten.
Die Geburt der Sklavenarbeit geschah aus dem Hass gegen Menschen heraus, die nicht weiß waren, sondern eine schwarze Hautfarbe hatten. Diese dunkelhäutigen Menschen wurden verachtet als Untermenschen oder sogar als Tiere betrachtet. Sie waren nur für die Sklavenarbeit geeignet, und den Weißen war es gleich, wenn ein dunkelhäutiger Mensch verhungerte oder durch die Arbeit starb, denn man konnte sich immer neue kaufen.
Der Ku Klux Khan wurde zu einer Waffe für die weiße Herrschaft also für die Plantagenbesitzer. Wenn die Schwarzen flohen oder wollten nicht richtig arbeiten, dann übernahmen die Mitglieder des Ku Klux Khan die Aufgabe, um die dunkelhäutigen Sklaven zur Arbeit zu zwingen oder sie hängten den Sklaven auf. Der Ku Klux Khan übernahm dann die Aufgabe der Richter und anschließend die Arbeit des Henkers.
Die Beziehung zwischen den weißen und dunkelhäutigen Menschen war durch Hass enorm negativ geprägt. Es gab keine christlichen Werte von Seiten der weißen Bevölkerung, denn für die galt der Sklave nicht als Mensch sondern als Tier.
Für mich ist so ein Verhalten etwas unverständlich, denn einerseits betet man an einen Gott der Liebe, man betet gleichzeitig um die Vergebung der Sünden und lobt die Nächstenliebe, aber gleichzeitig verachtet man Menschen mit einer dunkel Hautfarbe, die gerne Christen wären, aber nicht dürfen, weil sie angeblich keine Menschen sind, weil sie eine schwarze Hautfarbe haben.
Der Ku Klux Khan war deshalb gerade für die weiße Bevölkerung die besondere Waffe gegen die sogenannten Sklaven, denn die Hasserfüllten Menschen übernahmen jede Aufgabe, um ihre Macht gegenüber der schwarzen Bevölkerung zu beweisen. Dieser Hass wird noch heute fortgesetzt, denn dunkelhäutige Menschen werden in der USA noch immer benachteiligt, auch bei Polizeieinsätzen werden dunkelhäutige Menschen besonders misshandelt.
Hier spielt die christliche Religion keine positive Rolle, denn Menschen, die durch den Hass auf andere Menschen so beeinflusst wurden, die kann man durch die christliche Religion nicht mehr bekehren, dass sie ihre Nächsten lieben sollen, auch wenn sie schwarz sind.
Dieser Hass hat sich in den 150 Jahren vertieft und verfestigt, besonders bei einigen Menschen in der USA, die heute noch gerne Ku Klu Khan spielen, aber sie spielen es ernsthaft, indem sie auch Menschen töten, besonders dunkelhäutige Menschen.
Mir tuten die dunkelhäutigen Menschen leid, weil sie noch immer so verachtet werden, aber auch die Menschen vom Ku Klux Khan, die sich vom Hass nicht lösen können.

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