Dienstag, 15. Dezember 2015

Du sollst den Namen des Herrn deines Gottes nicht missbrauchen.

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes nicht missbrauchen.
Heute will ich etwas über das zweite Gebot der drei Glaubensgemeinschaften schreiben. Ihr wisst, welche Glaubensgemeinschaften ich meine, aber ich möchte sie hier noch einmal aufführen, damit ihr darüber Bescheid wisst, welche Glaubensgemeinschaften ich meine.
Es ist das Judentum, das Christentum und der Islam, denn alle drei haben dieses Gebot auch ihren heiligen Schriften der Tora, der Bibel und dem Koran. Auch schon aus diesem Grunde sind die drei drei Glaubensrichtungen miteinander verwandt.
Ich kehre jetzt zu den Worten zurück, die das zweite Gebot Gottes an die Menschen beschreiben, und dem Menschen als geistigen Inhalt und als Lebensweisheit mitgegeben worden sind.
Man soll den Namen des Herrn, deines Gottes nicht missbrauchen, aber was versteht man darunter, besonders ich als normaler Mensch, der sich dieses Gebot betrachtet, und der gerne wissen möchte, was hat Gott der Herr damit gemeint, du sollt meinen Namen nicht missbrauchen.
Wenn ich den Namen des Herrn anrufe, dann soll es wichtig sein, aber für wenn soll es wichtig sein: für mich den Rufer oder für Gott den von mir Angerufenen? Wenn ich Probleme habe, die jeden Tag oft auftauchen, soll ich dann Gott anrufen und ihn bitten, die Beseitigung dieser Probleme für mich zu übernehmen oder soll ich versuchen, die Probleme selbst zu lösen? Sieht Gott schon darin, dass ich seinen Namen missbrauche oder nicht? Wenn ich mein Problem selbst beseitigen kann, dann soll ich es auch tun, und soll soll den Namen des Herrn nicht anrufen, solange ich diese Probleme selbst beseitigen kann.
Wenn ich vor Gericht stehen, und ich soll als Zeuge die Wahrheit sagen, was man auch soll, denn darf ich wohl sagen, wenn ich die Wahrheit gesagt habe, dass ich im Namen Gottes die Wahrheit gesagt habe, dann wird er es nicht als Missbrauch ansehen, aber ich ich gelogen habe, und dann sage, ich habe im Namen Gottes die Wahrheit gesagt, dann habe ich seinen Namen für eine Unwahrheit oder Lüge missbraucht.
Man kann sich aber immer sagen, das Wahrheit und Lüge dicht nebeneinander wohnen, und das es manchmal vorkommt, das Wahrheit und Lüge identisch sein können, und dass können wir täglich erleben, wenn wir in die Nachricht des Fernsehens schauen oder wenn wir Nachrichten hören. Nirgends wird so schön und inhaltsreich gelogen wie in den Nachrichten oder in den sogenannten öffentlichen Stellungsnahmen. Oft wird dann auch der Name Gottes missbraucht, um die Nachrichten zu unterstreichen, und wenn man den Namen Gottes dazu benutzt, denn wiegt diese Nachricht umso schwerer, so meinen es dann die Leser.
Hier bekomme ich Schwierigkeiten an die Aussage des Satzes oder des Gebotes zu glauben, weil andere Aussagen über Gott etwas anders klingen, denn dieses Gebot, also die Worte dieser Aussage, sind streng und teilen die Sprache mit, wenn man den Namen Gottes missbraucht. Aber nach der Aussage, die in der Bibel über Gott steht, dass Gott liebevoll, sanftmütig ist und dass er verzeihen kann. Aber wie passt das zu der zuletzt genannten Aussage? Denn für mich ist es ein Widerspruch in Gott. Einerseits bestraft er die Menschen, die seinen Namen missbrauchen, aber andererseits verzeiht er ihnen. Hier sehe ich mehr den Menschen, den Gott nach seinem Ebenbild schuf. Hat der Mensch diese Gebote geschaffen, um andere Menschen, die auch an einen Gott glauben, an die Religion zu binden?
Ich lasse dieses Gebot auch so stehen, wie es niedergeschrieben wurde, denn es soll den Gläubigen eine Anleitung im Leben sein.

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