Samstag, 19. Dezember 2015

Begehre nicht deines Nächsten Weibes.

Begehre nicht deines Nächsten Weibes.
Das ist wieder ein nur kleines Satz, der aber voller Inhalt ist und der eigentlich viel aussagt über uns Menschen, besonders über die unkeuschen Männer, oder wie sie auch sonst heißen. Natürlich bin ich auch Mann, also nicht besser als die anderen Männer, jedenfalls war es früher so, als ich noch in den jungen Jahres meines Lebens steckte, und mit meiner ganzen Lebensfreude nicht wusste, was ich mit dem Leben anfangen sollte. Aber so geht es mit den Männern, wenn aus dem Schlaf der Geburt erwachen, dann pinkeln sie gleich durch die Gegend, weil die Windel noch fehlt, das wissen sie, und darum macht es auch Spaß.
Gehen wir einmal weg von diesem kleinen Mann, bzw. der einmal ein Mann oder so etwas Ähnliches werden will, weg. Denn jetzt wollen wir den Zeitraum oder die Zeit betreten, wo dieser Jüngling zu einem Mann herangereift ist, und mit seiner männlichen kraft prallt, die er in den Armen oder in seinem Penis hat. Bitte, meine lieben Freunde entschuldigt den letzten Ausdruck von mir wie Penis, wenn dieser Ausdruck euer Selbstwertgefühl verletzen sollte. Aber ich fahre fort mit meinen Worten, um etwas im weiteren zu schildern.
Wenn man als Mann oder als Jungmann ein bestimmtes Alter erreicht hat, das nennt man in der Biologie, die Pubertät, dann beginnt ein großes Interesse an den jungen Mädchen, die einem über den Weg laufen, und man schaut diese jungen Frauen mit anderen Augen an, als man es vorher getan hatte. Es sind die Augen des Mannes, der sich über die Frauen fortpflanzen will, der also junge Menschen zeugen will also eine Nachkommenschaft aufbauen möchte, damit seine Gene gesichert sind, indem sie jetzt weitergetragen werden.
Besonders die weiblichen Körperteile werden einer genauen Betrachtung und Prüfung untersuchen, aber zuerst mit den Augen. Später, wenn man das junge Fräulein näher kennengelernt hat, dann kommen die Finder, die Hand und der Mund dazu, um die junge Frau auf den Geschlechtsverkehr vorzubereiten, der eventuell schon beim ersten näheren Kennenlernen vollzogen wird.
Nun lassen wir die Jahren weiterlaufen. Die Frauen heiraten einen Mann, ziehen mit ihm zusammen und gründen eine Familie. Sie haben meisten die Beziehung als Ehe vor dem Pastor oder Pfarrer und dem Standesbeamten oder der Standesbeamtin vollzogen, und damit haben sie auch die Gebote Gottes anerkannt, besonders in den Geboten, du sollst nicht Ehebrechen und du sollst nicht Begehren deines Nächsten Weibes. Über das Ehebrechen habe ich schon geschrieben, und mich gefreut, dass sich viele Menschen für diesen Bericht interessiert haben, aber man könnte diesen Bericht auch etwas mehr ausbauen dann wäre er wahrscheinlich noch schöner.
Aber jetzt wieder zu dem Thema. Man wohnt zufälligerweise neben dem jungen Paar, oder man sieht die junge frischvermählte Frau im Garten, wo sie die Gartenarbeit verrichtet. Sie bückt sich so schon, und dann so, dass der Kopf in die Richtung des jungen Mannes oder Mannes gehalten wird, und der Kopf geht nach unten und was sieht man jetzt als Mann, weil man generell dahin schaut, einen prachtvollen Teil des göttlichen Busens dieser Frau. Was geschieht jetzt bei uns Männern, hier beziehe ich alle Männer ein. Es bewegt sich etwas in Bereich unseres Geschlechtsteils, die Hormone spielen plötzlich die Musik des Geschlechtsverkehrs, der Penis erigiert und die Gedanken sind schon bei einem möglichen Geschlechtsverkehr mit dieser jungen Frau.
Oder nehmen wir einmal an, die Frau steht mit dem Rücken zum Mann, sie bückt sich und das Hinterteil der Frau spannt den Rock oder das Teil um den Hintern herum. Was geschieht mit uns armen Männern? Wir bekommen sonderbare Gedanken, Vorstellungen und Träume, und wir sehen uns schon mit der Frau im Bett oder auf dem Gartenboden liegen, um dort das vollziehen, was wir für ein schönes Geschenk des Himmels halten.
Unsere Vorfahren lebten in größeren Gemeinschaften zusammen, die sie Sippen nannten. In diesen Sippen gehörten die und Männer zusammen, so dass jeder Mann oder jede Frau sich einen Partner aus der Sippe heraussuchen konnte, um sich mit dem die Zeit zu vertreiben. Das Produkt aus diesem Zeitvertreib gehörte dann zur Sippe und wurde auch durch die gesamte Sippe versorgt.
In der Sippe schaute man nicht solange auf den Hintern und den Busen der Frau, sondern man kam gleich zur Sache, weil die Lust befriedigt werden musste.
Aber mit der Auferstehung der Religionen begann dann auch der eheliche Zwang von Mann und Frau, doch der Mann bekam durch die Religion das Bestimmungsrecht über die Frau, damit begann dann der Mann, oder er versuchte es, bestimmte Regeln aufzustellen, die für die Religionsgemeinschaft bindend sein sollte, so wie „Du sollst nicht Ehebrechen“ oder „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib“. Denn die Männer, die diese Regeln aufstellen wollten verhindern, dass weiterhin eine sexuelle Freiheit herrschte. Die Frau musste unschuldig in den Stand der Ehe treten, musste sehr keusch sein und durfte keinen anderen Mann ansehen.
Aber was ist aus diesen Regeln geworden, wohl aus religiöser Sicht die Gebote Gottes, aber kein Mensch hält sich daran, sondern er beachtet nur das, was ihm die Natur zu der Sexualität sagt, denn sie sagt: „vermehre dich“.

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