Freitag, 13. November 2015

Hochschwangere Frau wird getreten und geschlagen

Hochschwangere Frau wird getreten und geschlagen.
In Brandenburg wird eine hochschwangere Frau, die im achten Monat ist, von jungen Männern getreten und geschlagen. Es ist eine Frau aus Somalia, die aus diesem Lange geflohen ist, weil sie sich nicht mehr sicher fühlte, und sie ist zu uns gekommen, um ihr Sicherheit zu suchen. Aber was geschieht ihr hier?
Bei uns, in einem ostdeutschen Land in Brandenburg, wird sie von Männern überfallen, die sie treten und schlagen wie in ihrem Heimatland, wo dieses scheinbar auch geschieht. Scheinbar haben diese Täter auch noch Nazi-Parolen gerufen oder Nazi-Lieder beim Schlagen und beim Treten gegrölt und gesungen.
Jetzt sind scheinbar die Nazis erwacht, nachdem sie in der DDR-Zeit in Brandenburg geschlafen haben, und fühlen die Morgenluft im vereinten Deutschland. Man sieht das der sogenannte Sozialismus der DDR den Nationalsozialismus nicht beseitigt hat durch Aufklärung der Erwachsenen und Jugendlichen, sondern die DDR-Führung hat am Nationalsozialismus festgehalten. Jetzt haben wir Nazis wieder in Deutschland, die jetzt wieder gegen Menschen schreiten, um sich als bessere Menschen oder Herrenmenschen vorzustellen.
Wir haben eine Verfassung in Deutschland, anhand wir mit mit dieser zusammen leben, und auch andere Menschen aufnehmen, die in Gefahr sind, weil sie in ihrem Heimatland nicht geduldet werden, und das ist nach der Verfassung Deutschlands und nach den Menschenrechten der Vereinten Nationen unsere Verpflichtung. Aber wir haben nicht das Recht, fremde Menschen aus anderen Kulturen zu beleidigen und niederzuknüppeln als wenn sie Untermenschen wären, was die Nazis gemacht haben.
Diese Aktion der jungen Männer in Brandenburg wirft ein schlechtes Bild auf Deutschland, denn das ansteigende Flüchtlingsproblem muss die Politik lösen, denn mit Treten und Prügeln können derartige Probleme nicht gelöst werden, und eine derartige Lösung zeugt von sehr wenig Verstand, was auch die prügelnden und tretenden jungen Männer deutlich gezeigt haben.
Und hier ist eine Situation geschaffen worden, die wir in Deutschland vor 1933 hatten, als SA-Horden durch die Gegend streifen und unsere jüdischen Mitbürger bedrängten und verprügelten, so dass einige starben, aber das wurde in Kauf genommen. Nach 1933 galten diese SA-Horden als Hilfskräfte der Polizei, so dass sie es offiziell machen konnten.
Es ist widerlich, jetzt schon wieder Vergleiche zur deutschen Geschichte zu ziehen, obwohl wir angeblich Demokraten geworden sind.
Ich möchte mich offiziell bei dieser schwangeren Frau entschuldigen, weil man sie körperlich angegriffen hat, weil sie aus ihrer Heimat fliehen musste, und weil sie sich eine sichere Heimat bei uns in Deutschland suchte.

Keine Kommentare: