Sonntag, 25. Oktober 2015

Verhöhnung des NS-Opfer in München

Verhöhnung der NS-Opfer in München
Heute, meine lieben Freunde, habe ich im Fokus lesen können, dass die Pegida die „NS-Opfer“ in München verhöhnt hat. Ich kann mir schon vorstellen, dass diese Mitglieder einer rassistischen Gemeinschaft, sich auf die längst getöteten Menschen einschießt , um sich als gute Deutsche darstellen zu können, um damit gleichzeitig zu sagen: „Schaut her, wir sind die guten Deutschen, wir kämpfen für Deutschland, damit Deutschland den Deutschen als Reich erhalten bleibt.“ Hier beginnt es in meinem Gehirn zu rauschen, weil ich es für unmöglich, oder eigentlich für unmöglich halte, dass es so etwas noch nach 70 Jahren nach dem zweiten Weltkrieg gibt.
Ich habe gedacht, als ich 1958 zur Fallschirmtruppe der Bundeswehr ging, ich würde für ein demokratisches Deutschland im Kriegsfalle kämpfen und im Notfall auch sterben, denn für die ein freies, demokratisches Deutschland hätte ich gerne den Tod in Kauf genommen, aber für ein faschistisches Deutschland nicht. Und jetzt stellt sich heraus, dass es noch Faschisten in Deutschland gibt, die auf Kosten der Demokratie leben, um dieser Demokratie bei jeder Gelegenheit ein Ende zu bereiten.
Man könnte hier anführen, die derzeitigen Faschisten und Nazi-Anhänger wissen überhaupt nicht was in dem Zeitraum von 1933 bis 1945 vor sich ging. Und diese Menschen wollen sich nur wichtig machen. Es mag sein, denn diese Menschen haben damals nicht gelebt, und sie haben nicht mit ansehen müssen, wie die Menschen in die Konzentrationslager und Gaskammern geschickt wurden, ja das haben sie wirklich nicht gesehen. Sie haben auch nicht miterlebt, wie die Menschen in der Gaskammer und Konzentrationslager starben, hingerichtet wurden oder an Hunger starben, nein, das haben sie alles nicht gesehen, aber heute öffnet sie ihren Mund und pöbeln herum, und sie verhöhnen diese Opfer. Ich habe große Achtung vor diesen Opfern, und immer wenn ich an sie denke, dann bitte ich um Vergebung, obwohl ich mit ihrem Leiden und ihrem Tod nichts zu tun habe.
Diese menschenverachtenden Rassisten in der Pegida, sollten einmal daran denken, wenn sie selbst in die Situation der Opfer aus der Nazi Zeit kommen würden, was würden sie dann tun, wie würde es ihnen dann ergehen?
Ich kann nur sagen sie würden sich als NS-Opfer bestimmt schrecklich fühlen, denn diese leiden in den Konzentrationslagern waren sehr übel und jedes mal musste man damit rechnen, zusammengeschlagen oder erschossen zu werden. Aber diese Leiden zu verhöhnen ist sehr abartig und zeugt davon, zu seinen Mitmenschen keine menschlichen Beziehungen zu haben oder gestörte Beziehungen zu haben.
Die Menschen oder Mitglieder dieser rechtsradikalen Szene haben kein Mitgefühl für ihre Mitmenschen, weil sie selbst ein gestörtes und sogar sehr gestörtes Verhältnis zu ihrer Umwelt und zu ihren Mitmenschen haben. Diese Menschen leben in den Tag hinein, und sie denken nur an sich selbst, obwohl das Leben aus einem Zusammenleben mit Menschen besteht, denn kein Mensch ist allein, denn dafür hat schon die Natur gesorgt. Die Natur hat schon dafür gesorgt, dass wir Mitmenschen haben, mit denen wir sprechen, feiern und lieben können, und mit denen wir eine gemeinsame Zukunft aufbauen können, denn wir sind nicht allein.
Die Pegida sollte der Verfassungsschutz sehr intensiv im Auge behalten, besonders die Rechtsradikalen, und bei kriminellen Verfehlungen die Schuldigen vor Gericht bringen. Mit der Pediga sollte sich keine Bürger verbünden, denn die scheint auf dem Wege, zu einer kriminellen Organisation zu sein.
Es lebe die Freiheit der Menschen, es lebe die Demokratie und es lebe ein freies Europa und eine freie Welt.


Keine Kommentare: