Donnerstag, 8. Oktober 2015

Körperhaltung

Körperhaltung
Dem Körper wohnt große Weisheit inne.
Der Körper ist die physische Stütze des Geistes. Zwischen Körper und Geist besteht eine Beziehung sowie zwischen Glas und Wasser. Steht das Glas auf einer unebenen Fläche so wird das Wasser überschwappen, aber steht es auf einer geraden ebenen Fläche, dann bleibt es ganz ruhig.
Und so ist es bei Geist, wenn man ihn zur Ruhe bringen will, dann muss eine stabile Körperhaltung einnehmen. Die Körperhaltung muss ausgewogen sein, so dass dem Körper erlaubt wird, zugleich entspannt und wach zu bleiben. So wird ein Zustand erreicht, den man als den Zustand der Erleuchtung und Weisheit bezeichnet.
Als erstes muss man sich eine stabile Körperhaltung schaffen, d.h. man setzt sich nieder und kreuzt dann die Beine, wenn es möglich ist. Wenn es unbequem sein sollte, dann kann man sich auf einen Stuhl setzen, die Füße liegen flach und fest und ruhen auf dem Boden, aber man muss sich auch da eine stabile und bequeme Haltung schaffen. Wenn man nicht bequem ruhen kann, sondern unter Schmerzen in einer Haltung leidet, dann ist die Grundlage für eine Meditation nicht da.
Jetzt fragt man sich: Wo bleiben die Hände? Die Hände sollen knapp unter der Höhe des Bauchnabels ruhe, wenn man den Lotossitz eingenommen hat. Der Handrücken der einen Hand soll in der Handfläche der anderen Hand ruhen, aber es spielt keine Rolle, welche Hand oben liegt. Wenn man auf dem Stuhl sitzt, sollen die Handflächen der beiden Hände auf dem Oberschenkel der Beine ruhen.
Die Arme sollen gelassen ruhen, man kann es auch als natürliches Ruhen bezeichnen, dabei soll der Brustkörper nicht beengt werden.
Der Rücken soll gerade aufgerichtet sein, besonders das Rückgrat soll gerade sein. Aber hier ist es besonders wichtig, dass der Körper im Gleichgewicht bleibt. Wenn man versucht gerade zu bleiben, dann kann es passieren, dass der Rücken sich plötzlich nach hinten lehnt, dann kommt es zu einer Anspannung und der Körper beginnt an zu zittern. Aber wenn man sich hängen lässt, dann wird die Lunge eingeschnürt, wodurch der Atem erschwert wird und auch verschiedene andere Organe können zusammengepresst werden, und das führt unweigerlich zu einem körperlichen Unbehagen.
Das Gewicht des Kopfes sollte gleichmäßig auf dem Hals ruhen. Die Luftröhre sollte nicht behindert werden,, der Kopf sollte nicht so weit zurückgelehnt werden, so dass die obersten sieben Halswirbel zusammengedrückt werden. Denn diese spielen bei der Übermittlung neuronaler Signale aus dem unteren Körperbereich an das Gehirn eine entscheidende Rolle.Hat man die richtige Körperhaltung gefunden, dann wird man feststellen, dass das Kinn leicht nach unten in Richtung Kehle geneigt ist.
Die Mundbereich zeigt nur an, dass die Lippen leicht geöffnet sind und die Zunge befindet sich im Mund in einer natürlichen Ruhestellung.
Jetzt zu den Augen. Die meisten Menschen oder auch alle haben anfangs bei der Meditation die Neigung, die Augen zu schließen, weil sie sich den wohler fühlen. Es ist ganz natürlich wenn man bei der Meditation die Augen schließt, denn dann kann man leichter den Frieden und die innere Gelassenheit finden.Zum Anfang ist es auch gut oder mag gut sein, aber bei der Meditation soll man die Augen offen halten, um wach zu bleiben, um zu lernen sich konzentrieren zu können, und auch mit offenen Augen die Ruhe zu finden.
Das wäre die Sieben-Punkt-Haltung des Vairochanna, und wenn diese sieben Punkte für jemanden zu viel sind, dann er sich auch auf ein Zwei-Punkte-System umsteigen .
Denn die Meditation ist in der Praxis eine persönliche Sache, denn jeder Mensch wird es anders machen. Aber das Wichtigste ist, dass man für sich selbst das richtige Gleichgewicht findet, um Anspannung und Entspannung zu finden.
Halte den Rücken gerade und den restlichen Körper locker und entspannt wie möglich, denn das ist die Haltung, die allgemein sehr nützlich ist




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