Montag, 19. Oktober 2015

EU und Flüchtlingspolitik

EU und Flüchtlingspolitik
Vor ein paar Tagen sind die Präsidenten der europäischen Staaten zusammengekommen, um die Aufteilung der Flüchtlinge auf die einzelnen europäischen Staaten zu besprechen. Frau Merkel zeigt sich teils skeptisch, aber auch wieder zuversichtlich, dass man sich irgendwie einigen könnte, denn ihr war gelegen, die Masse der Flüchtlinge besser aufzuteilen, so dass jedes europäische Land Flüchtlinge aufnehmen wird.
Die Verteilung der Flüchtlinge aus Vorderasien sowie aus Afrika und Indien wäre eine Aufgabe für die EU, denn wir haben uns zu einer Gemeinschaft zusammengefunden, die nicht nur Verteidigungsgemeinschaft ist, sondern auch eine Gemeinschaft, die die sozialen Probleme gemeinsam trägt sowie das Flüchtlingsproblem. Ich sage hier, kein Staat in Europa, der zur europäischen Gemeinschaft gehört, kann sich aus der Verantwortung verabschieden und sagen: „Es ist nicht mein Problem und geht mich nichts an, sondern macht ihr anderen alles.“ Nein, es ist jetzt zu einem europäischen Problem geworden, und auch jeder Staat, je nach Anzahl der Einwohner und des finanziellen Standes sollte auch eine bestimmte Anzahl von Flüchtlingen aufnehmen.
In der Frage der Aufnahme von Flüchtlingen haben die osteuropäischen Europas die eigentlichen Probleme, denn die Mitglieder der Regierung sind in einer Zeit des sowjetischen Sozialismus aufgewachsen, und sie sind durch dieses Erziehung anders geprägt worden, denn die damaligen sozialistischen Staaten waren auch ausländerfeindlich, sie nahmen nur welche auf, wenn man es propagandistisch ausschlachten konnte. Und so hat man immer noch Reste dieser Ablehnung von Ausländern, besonders der Menschen aus Vorderasien, die zum damaligen Kapitalismus gehörten, im Hinterkopf.
Der ungarische Ministerpräsident ist anders einzuschätzen, er ist politisch rechtsgerichtet, und er vertritt diese Linie auch klar und lässt keine Ausländer in sein Land einreisen. Aber macht er es, weil er rechtsgerichtet ist, oder hat es einen anderen Grund? Es könnte sein, dass er die Ausländer oder auch Flüchtlinge deshalb nicht in sein Land lässt, weil er befürchtet, dass die finanzielle Last, die das Land dann zu tragen hat, zu groß wird und er daran scheitert, weiter regieren zu können. Oder er fürchtet auch die möglichen Unruhen in seinem Land, wenn Ungarn und Flüchtlinge aufeinander stoßen. So ist es wahrscheinlich auch in anderen osteuropäischen Länder, aber auch die wirtschaftliche Lage ist in diesen Ländern noch nicht sehr stabil.
Auch diesem Grunde haben auch diese Ländern es beim Gipfel in Paris abgelehnt, sich an der Aufteilung der Flüchtlinge zu beteiligen, um dadurch möglicherweise Deutschland zu entlasten.
Ich denke, Deutschland und die übrigen westlichen Länder können noch Flüchtlinge aufnehmen, aber es fehlt in diesen Ländern oft an festen Unterkünften, um die Flüchtlinge richtig unterzubringen. Aber auch folgender Faktor spielt bei meinen Überlegungen eine Rolle, das ist die aufkommende Fremdenfeindlichkeit der Bürger in Deutschland, denn die Bürger haben Angst vor den Fremden, besonders auch vor der fremden Religion dem Islam.
Ich bin sehr gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickelt, ich hoffe, es wird ein gutes Ende für die Flüchtlinge finden, denn die brauchen jetzt Ruhe und Vertrauen.
Der beste Weg, um die Meditation zu finden, ist die Ruhe des Geistes, und die bekommt man unter einem ruhigen Körper.

Keine Kommentare: