Montag, 12. Oktober 2015

Einfach Ruhen: der erste Schritt

Einfach Ruhen: der erste Schritt.
Schau von Natur aus auf die Essenz von allem, was sich ereignet.
Wir wissen alle, dass kein Mensch genau einem anderen gleicht, d.h.dass jede Person mit einer einmaligen Kombination an Fähigkeiten, Eigenschaften und Wesenszügen zur Welt kommt oder geboren wird. Und das zeugt für eine immenses Maß an Einsicht und Mitgefühl, dass er eine ungeheure Vielfalt an Methoden zu entwickeln vermochte, durch die alle möglichen Menschentypen zu einer direkten Erfahrung ihrer wahren Natur gelangen und völlig frei von Leiden werden können.
Die Meditationstechniken lassen sich in zwei Grundkategorien unterteilen: in die analytischen Methoden und die nicht analytischen Methoden.
Die nicht analytische Methode bietet die Möglichkeit, den Geist zu befrieden und zur Ruhe zu bringen. Ist der Geist beruhigt kann viel leichter der Gedanken, Gefühle und Empfindungen gewahr sein, ohne sich in ihnen zu verfangen.
Die analytische Methode beinhaltet, dass man sich den Geist inmitten einer Erfahrung direkt ansieht. Man soll den Geist einfach ruhen lassen, wie er ist.
Die direkte Einsicht in den Geist wirft einige Fragen auf, deshalb sollte man sich in den analytischen Praxismethoden befassen und üben, die auf ein Befrieden und Beruhigen des Geistes ausgerichtet sind.
Die nicht analytische Herangehensweise bedeutet „Friede“ oder „ruhige Gelassenheit“ und bedeutet gleichzeitig „verweilen“ oder „bleiben“. Aber diese Methode kann man auch als „ruhiges verweilen“ bezeichnen, weil man den Geist einfach ruhen lässt, so wie er ist.
Es handelt sich um eine elementare Praxis, bei der wir den Geist ganz natürlich in einem Zustand entspannten Gewahrsams ruhen lassen, damit sich sein Wesen offenbaren kann.

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