Dienstag, 20. Oktober 2015

Attentat in Köln

Attentat in Köln auf Oberbürgermeisterin Anwärterin
Die Nachrichten, die mich am 17.10.2015 erreichte, war für mich sehr erschreckend, denn ich hörte oder konnte auch lesen, dass auf die Bewerberin des Oberbürgermeisteramtes in Köln ein Attentat mit einem Messer verübt wurde. Bei diesem Attentat wurden auch andere Personen verletzt.
Die Bewerberin und ihre Helfer hielten sich an ihren Stand auf dem Markt auf und verteilten Prospekte ihrer Bewerberin, und Bewerberin sprach mit den Kölner Bürger, doch dabei wurden sie dann gestört, weil ein 44-jähriger Mann die Bühne betrat und gleich auf die Bewerberin des Oberbürgermeisteramtes mit einem Messer einstach. Alle Helfer, die die Bewerberin beschützen wollten, wurden selbst dabei von Messerstichen erheblich verletzt, so dass diese Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden mussten.
Nach meinem letzten Kenntnisstand lag die Anwärterin in der Klinik noch im Koma, und sie sollte langsam wieder geweckt werden.
Die Oberbürgermeisterwahl fiel natürlich gut aus, die Bewerberin Frau Redeker wurde natürlich gewählt, was eigentlich nach diesem Attentat zu erwarten war. Sie wird natürlich ihr Amt erst viel später antreten können, weil sie den Heilungsprozess erst einmal abwarten muss, aber sie wird durch andere in ihrem Amt gut vertreten werden. Und den anderen Verletzten wird es bestimmt schon wesentlich besser gehen.
Aber was ist der Attentäter für ein Mensch? Diese Fragen werden sich viele schon gestellt haben, aber bisher keine schlüssige Antwort auf die Frage bekommen haben.
Ich habe über die Nachrichten nur erfahren können dass er für schuldfähig befunden wurde, und dass man jetzt ein Ermittlungsverfahren gegen ihn einleiten kann, was sehr gut ist.
Wollte sich der Mann mit dieser Tat brüsten oder wollte er der NPD zeigen, was er für ein großer Held sei, den man in die Partei aufnehmen könnte? Denn die Tat hat etwas mit seiner rechtsradikalen Gesinnung zu tun, denn wahrscheinlich hat er immer schon so gedacht und gehandelt. Er war lange arbeitslos, aber ob die Arbeitslosigkeit etwas mit dieser Tat zu tun hat, das glaube ich nicht, denn viele Menschen sind gerne Arbeitslose, besonders Menschen, die keinen Kontakt zu anderen Menschen pflegen.
Wir Menschen sind tatsächlich, obwohl wir in der Nähe anderer Menschen sind, schizophrene Wesen, wenn uns irgendetwas nicht passt, dann lassen wir den Frust auf andere Menschen ab, sowie jetzt der Attentäter von Köln, dem passte es nicht, dass ein anderer Mensch Oberbürgermeister werden sollte, als ein Mensch mit seiner Gesinnung. Jetzt könnte man vermuten oder auch schon sagen, dass es eine politische Tat gewesen sein muss, denn privat werden sich beide wohl nicht gekannt haben.
Aber trotzdem stelle ich mir jetzt auch noch die Frage, war muss ein Mensch verletzt oder getötet werden, der anderer politischer Ansicht ist? Eine politische Ansicht steht in keinem Verhältnisse zu einer Körperverletzung eines Menschen? Aber es scheinbar wirklich der Frust des Attentäters nicht mit Worten seine Argumente darzulegen, sondern nur mit einem körperlichen Angriff auf den sogenannten Gegner, weil der Attentäter nur diese Sprache versteht, die er sie schon immer gesprochen hat.
Die Körperliche Auseinandersetzung hinterlässt körperliche Verletzungen, Angst und Rachegefühle, die den betroffenen Menschen vollends zerstören können. Es ist schlimm, wenn man nur die Sprache des Körpers spricht, wenn man es genauso gut mit Worten regulieren kann, denn das Miteinander sprechen ist heilsamer und hilfreicher als die körperliche Auseinandersetzung.
Dem Attentäter wird eine Strafe von 15 Jahren Gefängnis erwarten, davon muss man ausgehen, denn es gibt keine milderen Umstände für die Tat.

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