Sonntag, 6. September 2015

Satan und das Göttliche.

Satan und das Göttliche.
In den drei Weltreligionen und deren Splittergruppen gibt es zwei sogenannte Personen, die besonders auffallen und deshalb eine besondere Stellung in der Religion haben.
Es sind die personifizierten Begriffe wie „Satan“ und „Gott“. Diese beiden Personen sollen unter uns Leben, aber Gott soll über uns thronen, damit er uns besser sehen kann, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, wenn wir gesündigt haben.
Ob es jetzt Gott und den Satan wirklich gibt, damit muss jeder Mensch selbst klar kommen, denn für mich ist es schwer zu wissen, ob es Gott und Satan gibt, denn ich habe beide selbst nicht gesehen, und ich kann es deshalb auch nicht bestätigen.
Wenn die anderen Menschen daran glauben, so ist es ihre Sache, denn sie glauben daran auch aus freien Stücken.
Und gerade der Begriff „glauben“ sagt mir deutlich, wenn man an etwas glaubt, dann weiß man es nicht oder es ist nicht da und man sieht nur eine Illusion so auch sprachlich oder gedanklich.
Die beiden Begriffe „Satan und Gott“ wurden mit der Entstehung der Religionen aktuell, denn man brauchte unbedingt zwei Gegensätze in der Religion, um dem Menschen das Fürchten vor dem Guten und dem Bösen beizubringen, ansonsten wäre es an der Zahl der Mitglieder knapp geworden, denn ohne Mitglieder kein Geld in der Kasse.
Aber warum hat man diese beiden Gegensätze „das Gute“ und „das Böse“ außerhalb des Menschen gesetzt? Das ist für mich die Frage, man hätte das Gute und das Böse auch im Menschen festlegen?
Aber man wollte etwas für die Menschen haben, so dass sie sich nach irgendwelchen mystischen Personen richten konnte, denn man vermutete, sie würden im Himmel leben, und auf dem Menschen hinunterschauen.
Aber ich wende mich jetzt von den beiden sogenannten Personen, die angeblich im Himmel oder auch in der Hölle befinden, Gott im Himmel und der Satan in der Hölle.
Denn ich sage, die beiden personifizierten Merkmale menschlichen Verhaltens, das wir „gut“ und „böse“ nennen, sind in uns, also in unseren Genen festgelegt sowie bei den anderen Tieren auch. Wir Menschen sind Tiere also Säugetiere, die hier auf der Erde leben sowie die anderen Tiere auch. Wir haben mehr Gehirn, aber wir haben unser Leben anders gestaltet als die anderen Tiere.
Auch die anderen Tiere haben die beiden Verhaltensweisen in sich, d.h., sie sind „Gut“ und „Böse“, sowie wir auch. Sie können andere Lebewesen angreifen , um sie zu töten, aber sie können andere Tiere auch gern haben also lieben, so wie wir Menschen es auch können.
Aber mit der Hervorhebung der Religion also einem Glauben, wurden die Eigenschaften des Menschen – das Gut und Böse – jetzt auf andere Mächte übertragen, die angeblich über uns stehen, aber die unsichtbar sind also fiktive Personen darstellen wie Gott und Satan.
In jedem Menschen stecken die Verhaltensweisen, die man „gut“ und „böse“ nennen kann, denn diese beiden Verhaltensweisen sind für das persönlichen Überleben sehr wichtig, denn man muss sich auch verteidigen und das jagen von Futter können, und hier verbirgt sich das sogenannte „böse“. Aber gleichzeitig haben wir auch die Gabe unsere Art zu lieben und verständnisvoll mit unserer Art umzugehen. Denn wir helfen auch unsere Mitmenschen, wenn sie in Not sind und Hilfe benötigen, wie zum Beispiel jetzt, dass unser Land viele Bürgerkriegsflüchtlinge aufnimmt, damit diese wieder ein normales Leben führen können. Hier erkennt man das „Gute“ in uns. Aber ich frage mich, warum hat man das auf zwei fiktive Personen verteilt? Oder wollte man das „Böse“ und das „Göttliche“ vom Menschen fernhalten, um die beiden Begriffe in den Bereich des Übermenschlichen zu festigen?
Denn oft hört man, das kommt von Gott, wenn ein Mensch gerettet wurde, oder das hat uns Satan geschieht, wenn ein Mensch einen anderen tötet. Aber das Retten und Töten geht vom Menschen aus, darüber entscheidet der Mensch, und kein anderer.
Man könnte hier noch psychische Ansichten aufführen, aber das gäbe eine lange Kette von Argumenten, und man würde kein Ende finden. Ich habe nur einige Dinge angeführt, um sich anzuregen, einmal darüber nachzudenken. Wenn jemand von euch sehr religiös sein sollte, dann bitte ich denjenigen selbst darüber zu entscheiden, ob er diese Worte liest oder auch wahrnimmt.




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