Donnerstag, 24. September 2015

Einheit von Klarheit und Leere.

Die Einheit von Klarheit und Leere.
Unsere wahre Natur verfügt über unerschöpfliche Eigenschaften.
Der Mensch kann durch andere Menschen lernen, auf verschiedenen Verständnis ebenen , Die Macht und die Kraft des Geistes zu erkennen. Der Geist ist die Quelle aller Erfahrung, und indem wir die Ausrichtung des Geistes verändern, können wir die Qualität all dessen, was wir erfahren und wahrnehmen, verändern.
Wenn wir unseren Geist transformieren, wird auch alles, was wir erfahren, transformiert. Das ist so, als würden wir eine Brille mit gelb getönten Gläsern aufsetzen, und plötzlich alles gelb sehen.
Wenn man es so sieht,, kann die Klarheit als kreativer Aspekt des Geistes verstanden werden. Denn alles was wir wahrnehmen, nehmen wir durch die Kraft unseres Gewahrseins wahr. Denn man muss bedenken, die kreative Fähigkeit unseres Geistes ist grenzenlos.
Dieser kreative Aspekt ist die natürliche Konsequenz der Einheit von Klarheit und Leere.
Nimmt man die wahre Kraft des Geistes wahr und erkennt diese, dann kann man auch die Kontrolle über die eigenen Erfahrungen ausüben. Schmerz, Traurigkeit, Angst, Sorge und all die anderen Formen von Leiden behindern das Leben nicht mehr so gewaltig wie vordem. Erfahrungen, die einst Hindernisse zu sein schienen, werden nun zu Gelegenheiten, das Verständnis von der ungehinderten Natur des Geistes zu vertiefen.
Wir alle erfahren im Verlauf unseres Lebens vielerlei Schmerzen und Freuden. Doch die meisten dieser Empfindungen scheinen eine Art körperliche Grundlage zu haben. Eine Massage, ein gutes Essen, ein warmes Bad werden gewöhnlich als körperlich angenehme Erfahrungen empfunden.Sich die Finger verbrennen, eine Spritze zu bekommen oder an einem heißen Tag in einem Auto ohne Klimaanlage im Stau festzusitzen, gelten als körperlich unangenehm. Ob man diese Dinge als wirklich schmerzlich oder angenehm erlebt, hängt hauptsächlich nicht von den eigentlichen körperlichen Empfindungen ab, sondern davon, wie man sie wahrnimmt.
Manche Leute vertragen weder Hitze noch Kälte, sie sagen, sie würden sterben, wenn sie an einem derartigen Tag hinausgehen würden. Sie würden sich an derartigen Tagen extrem unwohl fühlen, wenn sie draußen wären. Doch wenn ihnen ihr Arzt ihnen vorschlägt, sie sollten einmal in eine Sauna gehen, dort würden sie sich bestimmt wohlfühlen, besonders nach dem Saunagang, wenn sie sich kalt abduschen würden, wäre es hervorragend für den Kreislauf, und auch für das gesamte Wohlgefühl.
Diese Menschen würden auf Anraten ihres Arztes die Sauna aufsuchen und sich in der Sauna denken:“Wie schön, ich schwitze. Das ist wirklich gut. Das machen sie, weil sie sich erlaubt haben, in ihrer mentalen Wahrnehmung von Hitze und Schweiß eine Änderung vorzunehmen. Den Hitze und Schweiß sind ein andere Phänomene, denen man auch andere Bedeutungen zugeschrieben hat.
Eine solche Art von Transformation bezeichnet man als „kognitive Umstrukturierung“. Indem man einer Erfahrung mit Intention begegnet und ihr Aufmerksamkeit widmet, kann man den schmerzvollen oder unerträglichen Kontext der Bedeutung einer Erfahrung in einen erträglichen oder angenehmen Kontext umwandeln. Mit der Zeit stellt diese kognitive Umstrukturierung neue neuronale Verbindungen im Gehirn her, vor allem im limbischen System, wo die meisten Empfindungen von Schmerz und Lust erkannt und verarbeitet werden.
Wenn unsere Wahrnehmungen durch vergangene Erfahrungen und gegenwärtige Erwartungen konditionierte mentale Konstrukte sind, dann werden die Objekte unserer Aufmerksamkeit und das „Wie“ unseres Wahrnehmens zu wichtigen Faktoren bei der Bestimmung unserer Erfahrung.
Und je stärker wir glauben, dass wir dumm, schwach oder inkompetent sind, werden wir uns als schwach, dumm oder inkompetent erleben, ganz gleich, welche Qualitäten wir in Wirklichkeit haben und wie anders unsere Freunde und Mitarbeiter sehen mögen.
Was passiert, wenn man anfängt, die Erfahrungen als eigene Projektionen zu erkennen? Was passiert, wenn man anfängt, die Angst vor den Menschen im eigenen Umfeld und vor den Umständen, die man bisher als Bedrohung empfand, zu verlieren? Nun, aus einer Warte gesehen, nichts. Aus einer anderen Warte gesehen, alles.








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