Freitag, 7. August 2015

Hiroshima.

Hiroshima.
Gestern war der 70-zigste Jahrestag als eine Atom-Bombe auf Hiroshima abgeworfen wurde, und es war auch das erste Mal, das Menschen es getan haben, u andere Menschen zu töten.
Heute muss man sich fragen, haben es die amerikanischen Ingenieure nicht gewusst, dass diese Nuklearwaffe sehr gefährlich ist und einen höheren Grad an Vernichtung in sich trägt? Ich glaube nicht, dass jemand die wirkliche Vernichtungskraft dieser Atombombe gekannt hat.
Gestern traten die Menschen in Hiroshima zu einer Schweigeminute an und versanken in tiefes Schweigens. Nur die Friedenskapelle läutete während dieser Zeit, um anzuzeigen, dass wir Menschen in Frieden leben sollen, damit nicht noch einmal das passiert, was am 5.8.1945 passierte.
Auch für mich war die Schweigeminute von Bedeutung, auch wenn ich woanders wohne und nicht in Hiroshima, aber die Menschen in Hiroshima sind wie ich ein Mensch.
An diesem Tag starben 140 000 Menschen auf einem Schlag, denn sie verbrannten zum größten Teil. Aber es gab dann auch die Spätfolgen nach dem Abwurf der Bombe, denn es starben bis heute nochmals 140 000 Menschen an den Spätfolgen der nuklearen Strahlung durch das Uran, was in der Bombe war und durch die Explosion als Strahlung freigesetzt wurde. Es werden noch viele Menschen mit diesen Spätfolgen den vorhergehenden Menschen folgen.
Wenn man diese Waffe betrachtet, dann betrachtet man wirklich das Böse, und man fragt sich: „Wie konnten Menschen nur eine derartige Waffe entwickeln?“
Man kann schon sagen: „Der Mensch steht zwischen „Gut“ und „Böse“, denn er kann Gutes tun, aber er kann auch Böses tun, d.h., er kann die Menschheit auch vernichten.
Mit dem Bombenabwurf auf Hiroshima hat der Mensch deutlich gezeigt, zu was er alles fähig ist, um sich einen Vorteil zu verschaffen, denn er kann sich auch selbst vernichten.
Einerseits verstehe ich, dass der Mensch seine Waffen behalten will, weil er meint, sie könnten zur Abschreckung dienen, aber andererseits verstehe ich nicht, wenn er von Frieden spricht, dass er zur Erhaltung des Friedens Waffen benötigt, die die gesamte Menschheit und die Tierwelt ausrotten kann, und somit den Planeten Erde zu einem unbewohnbaren Planeten macht, insbesondere für die Menschheit und die anderen Säugetiere. Kann man hier noch von einem schizophrenen Verhalten des Menschen sprechen oder ist der Mensch wirklich Schizophren geboren worden?
Liebe Freunde, möge die Friedensglocke in Hiroshima jeden Tag leise läuten, immer an das Gedenken der vielen Toten, aber auch der Überlebenden, damit wir Überlebenden in Gedenken an die Toten weiterleben können.
Als ich dieses geschrieben habe, hörte ich das leise Läuten der Glocke von Hiroshima, und ich kann sagen, das Läuten hat mich über meinen Geist erreicht.

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