Dienstag, 18. August 2015

Flüchtlinge hängen in Griechenland fest.

Flüchtlinge hängen in Griechenland fest.

In einem Bericht durch die Medien über die Flüchtlinge, die zur Zeit in ganz Europa unterwegs sind, und die aus dem Vorderen Orient kommen, also aus Syrien, dem Irak Kuweit usw., sieht man erschreckende Bilder wie die Sicherheitsorgane wie Polizei die Flüchtlinge behandeln. Die Flüchtlinge werden geprügelt als wäre es Vieh und sie bekommen kein Wasser obwohl es gerade in Griechenland sehr warm ist. Manchmal hat man das Gefühl, als wenn man einen Film aus der zeit von 1933 bis 1945 sieht, wie deutsche SS die Gefangenen behandeln, fast genau so wie die mazedonische Polizei die Flüchtlinge.
Man muss Menschen, die auf der Flucht sind, weil sie in der Heimat verfolgt werden, und ihnen dort der Tod durch erschießen oder köpfen droht, ganz anders behandeln, das heißt, sie müssen von uns aufgenommen werden, als wenn sie unsere eigenen Geschwister wären. Keinem Menschen dürfen die Menschenrechte und auch die Menschenwürde genommen werden, auch wenn die Polizisten der Meinung sind, sie seien überfordert. Denn um Menschen zu helfen ist man nie überfordert, sondern man hilft den Menschen in allen Lebenslagen, damit die Menschen wieder den Mut bekommen, Menschen zu sein, als Menschen geachtet zu werden und als Menschen auch in einem für sie fremdem Land aufgenommen zu werden.
Auch Flüchtlinge gehören zu uns Menschen, weil sie Menschen sind, und weil sie momentan in einer anderen Lebenssituation leben, die für sie nicht gut ist, sondern auch gefährlich sogar lebensgefährlich sein kann.
In dieser Situation muss ich selbst an meine Flucht von der russischen grenze im zweiten Weltkrieg denken, ich war damals gerade vier Jahre alt, und ich habe mehr Menschen getroffen, die mich aufgenommen und beschützt haben. Warum kann man heute nicht das Gleiche tun? Die Flüchtlinge erwarten es nicht direkt, aber ihre Sehnsucht richtet sich nach einer Aufnahme in einem sicheren Land. Und dieses Gefühl soll man diesen Menschen schon in Mazedonien geben, und nicht das Gefühl, ihr seid nicht willkommen.
Die Verhaltensweisen der Polizisten zeigen aber das Bild: verschwindet von hier, wir wollen euch nicht haben, ihr seid Schmarotzer, also macht, dass ihr fortkommt. Dafür gibt es Prügel und kein Wasser zu trinken und wahrscheinlich auch nichts zu essen.
Bei der Ansicht dieser Bilder frage ich mich laut, wo ist die Solidarität des Menschen mit dem Menschen, der in Not ist und auf unsere Hilfe angewiesen ist? Und die Menschen sind wirklich auf die Hilfe Europas angewiesen, damit sie eines Tages wieder in ihre alte Heimat zurückkehren können. Aber jetzt müssen die Flüchtlinge erst einmal versorgt werden und eine gute Unterkunft finden, damit sie ein Zuhause haben.
Die prügelnde Polizei in Mazedonien hat wahrscheinlich den Befehl von der Regierung Mazedoniens bekommen, die Flüchtlinge zu drangsalieren, damit diese wieder in die Heimat zurück gehen. Und so etwas kann überhaupt nicht akzeptiert werden, denn die Menschen haben sich an uns gewandt mit der Bitte: nehmt uns auf, wir sind in Not.
Ich werde hier keine Religion in das Spiel bringen, sondern vom Menschlichen her, sollte man diese Bitte erfüllen.



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