Freitag, 31. Juli 2015

Rassistische Hetze im Internet nimmt zu.

Rassistische Hetze im Internet nimmt zu.
Was ich heute in den Medien gelesen habe, das wollte ich eigentlich nicht wahrhaben, denn es sind Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch des dritten Reiches vergangen, aber was heute wieder geschieht, das sieht fast wieder so aus, wie im dritten Reich.
Ich hatte zuerst geglaubt, ich könnte nicht lesen oder heute die falsche Lesebrille aufgesetzt, aber es scheint so richtig zu sein, oder die Medien „verarschen mich“. Ich bitte vielmals um Entschuldigung, das ich diesen Ausdruck gebraucht habe.
Wenn es wirklich so ist, dass wieder eine rassistische Hetze wie vor 1933 bei uns in Deutschland beginnt, dann hat sich in Deutschland in dieser Hinsicht, ein friedliches Nebeneinander leben von Menschen, nichts geändert, sondern die alten Verhaltensweisen von 1933 bis 1945 erscheinen wieder, und vergiften das friedliche Nebeneinander leben aller Menschen maßlos.
Man kann doch nicht notleidende Menschen wieder von der Türe wegjagen, nur weil sie einem anderen Kulturkreis oder einer anderen Religion angehören oder eine andere Hautfarbe haben. Es sind Menschen, die in Not geraten sind, und die uns Reichen bitten, ihnen zu helfen und ihnen für kurze Zeit eine Bleibe zu geben, damit sie zur Ruhe kommen, damit sie die verstreuten Familienangehörigen sammeln können, um sich zu schützen, um später, wenn der Spuk und die Verbrecher aus ihrer Heimat verschwunden sind, wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Für diese Menschen ist es wichtig, jetzt zu überleben sowie nach 1945 auch überleben wollte, und gute Freunde fand, die mich dabei unterstützten, obwohl sie auch nicht viel zum Essen hatte, aber mir etwas abgaben, damit ich weiterleben konnte.
Wir sind ein reiches Land, und wir haben übermäßig viel zu essen, und davon können wir viel abgeben, bevor wir alles wegwerfen. Diejenigen, die das übriggebliebene Essen wegwerfen und es noch als gut empfinden, dass man den Flüchtlingen nichts abgibt, das sind die wirklich Kriminellen, die aber jeden Sonntag in der Kirche stehen, lauthals beten, aber innerlich sich vom eigentlichen christlichen Glauben abgewandt haben, weil sie die Menschen, die in Not sind, nicht helfen wollen.
Sie äußern sich in ihrem Hass dahingehend, dass die Kriminalität durch die Fremden zunehme, und das man Angst haben müsse noch auf die Straße zu gehen, weil man dann überfallen werde.
Kriminalität gibt es überall, und fast jeder Mensch hat auch eine gewisse Neigung, Gesetze zu missachten, wenn er etwas erreichen will, was er auf dem legalen Wege nicht bekommt. Das ist bei uns allen so, denn die Gesetze werden durch Menschen geschaffen, aber auch wieder ab geschaffen werden können.
Für mich gibt es aber einen wirklichen Trotz, dass es unter uns viele Menschen gibt, die gegen die Neonazis sind, und die auch nicht wollen, dass diese Menschen über das Bleiberecht von Flüchtlingen bestimmen. Es ist schon sehr schlimm genug, wenn ein europäischer Staat einen 4m-hohen Zaun an seinen Grenzen aufbaut, um Menschen auszugrenzen. Denn Ungarn war der erste Staat nach der Öffnung des eisernen Vorhangs, der für die damaligen DDR-Menschen oder -flüchtlinge seine Grenzen öffnete, und jetzt will Ungarn die Grenzen wieder schließen. Das ist auch nicht der richtige Weg.
Der einzige Weg ist der, man muss das Weltgefüge wieder zur Ruhe bringen, indem man die Unruhestifter dementsprechend behandelt, entweder durch Verhandlungen oder mittels militärischer Gewalt, den „IS“ zwingt, sein Vorhaben, einen eigenen Staat auf Kosten der anderen Staaten aufzustellen, aufgibt und verschwindet. Denn wir brauchen derartige Spinner nicht, denn es sind sowieso nur Kriminelle, davon gibt es überall genug.
Ich befürchte, dieser Fremdenhass wird weitergehen, und es kann noch schlimmer kommen, aber hier ist auch die Politik gefragt, nicht nur mit hohlen Fraßen, sondern mit praktischen Lösungen, um das Problem der Flüchtlinge zu lösen, aber dabei müssen alle Staaten bereit sein, ihren Anteil dazu beizutragen.
Es ist wichtig, dass die Menschen ihre Rechte als Menschen zu gelten und ihre Menschenwürde weiterhin behalten und das sie nicht wie Vieh überall weggejagt werden, oder sogar getötet werden. Denn es sind Menschen, und Menschen haben auch das Recht als Menschen zu leben und zwar in Würde eines Menschen.

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