Sonntag, 12. Juli 2015

Ex-Erzbischof als Kinderschänder.

Ex-Erzbischof als Kinderschänder.
Jetzt sollte wieder ein Kirchenfürst vor Gericht stehen, aber dieser entzog sich dem Erscheinen vor Gericht, durch eine Angabe von schwerer Erkrankung, was schon sein kann, wenn sich in diesem Alter befindet wie der Ex-Erzbischof.
Was hat dieser sogenannte heilige Mann eigentlich getan? Es ist wirklich eine Frage, die meistens von den Nichtgläubigen gestellt wird, aber die Gläubigen stellen diese frage nicht, denn ein Erzbischof ist ein heiliger Mann, der tut doch nichts böses.
Aber dem Mann wird sexueller Missbrauch von Kindern in tausend Fällen und Handel und Sammeln von pornografischen Bildern von Kindern vorgeworfen.
Ich kann hier schon sagen, auch ein Erzbischof ist nur ein Mensch, der auch viele Schwächen hat, und auch gerne leben möchte wie die anderen Menschen auch. Aber dann stelle ich mir die Frage: „Warum hat er sich diesen Beruf ausgesucht, der die Schwierigkeiten mit sich bringt, ehelos zu bleiben, keine Kinder zu haben und immer sehr keusch zu leben.“ Aber was bringt es, wenn man sich Zwängen auferlegt, die widernatürlich sind?
Es ist sehr schwierig in Unterlagen Einblick zu gewinnen, denn Unterlagen werden von den Behörden nicht veröffentlicht. So ist man auf wenige Angaben durch andere angewiesen, aber die bringen eigentlich auch nicht viel, so dass man nicht hinter den Ursachen schauen kann.
Jetzt ist der Erzbischof auch noch in einer Klinik. Dort wird er jetzt psychiatrisch untersucht, und es kann sein, dass er für längere Zeit in dieser Klinik bleibt.
Was wird aus dem Gerichtsverfahren gegen ihn? Dass ist hier die Frage, ob es überhaupt zu einem Urteil kommt.
Der Erzbischof verhält sich sehr menschlich, denn viele Pädophile würden sich genauso verhalten, wenn man sie erwischt hätte, sie würden auch eine Stätte aufsuchen, die sie vor dem Zugriff der Polizei schützen würde. Aber andererseits kann man sagen, sie sind inkonsequent, zu ihren Taten zu stehen, auf die Kinder zuzugehen, und sich bei diesen Kindern und deren Eltern für ihr Verhalten zu entschuldigen. Aber wo trifft man Straftäter, Beschuldigte oder Angeklagte, die sich bei ihren Opfern entschuldigen, und wenn sie es machen, dann nur auf Anraten ihrer Anwälte, damit sie ein besseres Bild vor Gericht bekommen, und auch ein milderes Urteil.
Zum Verhalten des Erzbischof kann man jetzt schon sagen, er hat ein pädophiles Verhalten gezeigt, also war er genetisch und ist es jetzt noch, ein pädophiler Priester.

Keine Kommentare: