Mittwoch, 22. Juli 2015

Der 20.Juli 1944.

Der 20.Juli 1944.
Dieser Tag ist in der neuen deutschen Geschichte ein denkwürdiger Tag. Denn an diesem Tag sollte ein deutsches Staatsoberhaupt per Bombe getötet werden. Offiziere der deutschen Wehrmacht hatten dieses Attentat vorbereitet, und wollten es auch alleine durchführen, denn sie fühlen sich zum diesem Schritt verpflichtet, besonders dem deutschen Volke gegenüber.
Alle Beteiligten am Attentat waren in der Kaiserzeit aufgewachsen, in einer Zeit, in der Adel das Kommando in Deutschland hatte, und jeder Adelsspross einer Adelsfamilie hatte einen Platz im deutschen Militär, d.h., er konnte ohne weiteres Offizier werden.
Graf von Stauffenberg bestimmte sich selbst zum Ausführenden des Attentates, denn er war ein schwerverwundeter Offizier, trotzdem nahm er den Dienst bei der Wehrmacht wahr, sowie jeder andere Offizier auch. Er hatte auch guten Zugang zum Führerhauptquartier, weil der an den Besprechungen und Planungen mit Hitler teilnahm. So war es für ihn ein Leichtes, das Attentat durchzuführen, doch er war nicht der einzige Mitwisser dieses Attentates, von denen gab es noch viele Zivilpersonen und aus Militärs, die auch aktiv an den Vorbereitungen und Planungen teilnahmen.
Stauffenberg brachte dann am 20.Juli 1944 die Bombe in einer Aktentasche in das Führerhauptquartier, und stellte die Aktentasche in der Nähe ab, wo während der Planungen Hitler stand. Dann verließ Stauffenberg das Führerhauptquartier.
Was geschah dann? Die Aktentasche mit der Bombe muss zwischenzeitlich verschoben worden sein. Denn bei der Detonation kam Hitler keineswegs ums Leben, sondern andere Offiziere starben, Hitler wurde nur etwas verletzt.
Nach diesem Attentat wurde das deutsche Volk über den Reichssender benachrichtigt, dass sogenannte gewissenlose Offiziere auf Hitler ein Attentat geplant hatten, die Bombe sei detoniert, aber Hitler sei nur leicht verletzt worden.
Da Hitler nicht starb musste wieder die sogenannte Vorsehung herhalten, die Hitler nicht hatte sterben lassen, denn dieser sei unsterblich. Ja, Goebbels war da in seinem Element, dieser Gartenzwerg aus dem Stamm der Zwerge „Zwergnase“.
Was dann von Seiten der Nazis folgte, war eine Terrorwelle gegen die Wehrmacht aber auch gegen das Volk. Denn alle Schuldigen, die man habhaft werden konnte, kamen gleich vor ein Gericht und wurde zum Tode durch den Strang verurteilt.
Stauffenberg und andere Offiziere, die am Attentat beteiligt waren, wurden durch ein schnell zusammengestelltes Standgericht zum Tode durch Erschießen verurteilt, das Urteil wurde sofort vollstreckt.
Die Attentat ist nicht gelungen, nur durch einen kleinen Fehler, der nicht bei den Attentäter zu suchen ist, sondern durch einen kleinen Schub mit dem Fuß, so dass die Aktentasche woanders zum Stehen kam, also außerhalb der Reichweite von Hitler.
Hier von Vorsehung zu sprechen, ist wohl die Sache von etwas beschränkten Menschen.
Was hätte das Attentat, wenn es geklappt hätte, eigentlich gebracht? Möglicherweise einen Kampf zwischen Wehrmacht und der SS. Man hätte ein neues Staatsoberhaupt suchen müssen, aber der Krieg wäre weitergegangen, denn Goebbels hatte Jahre vorher von einem totalen Krieg gesprochen, also ein Krieg ohne Kapitulation also ohne Friedensgespräche.
Der Krieg wäre genauso ausgegangen wie er am 8.Mai 1945 ausgegangen ist. Die Deutschen hätten kapituliert und Deutschland wäre auch in Besatzungszonen eingeteilt worden.
Nach dem Krieg hätte man die Attentäter geehrt sowie sie auch heute noch als Tote geehrt werden.
Dieser 20.Juli 1944 war für immer ein Feiertag von besonderer Art, besonders als Soldat bei der Bundeswehr, denn wir gedachten damals den toten Offizieren.

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