Dienstag, 2. Juni 2015

Wie man die tägliche Meditation-Übung einführt und beibehält

Wie man die tägliche Meditation-Übung einführt und beibehält.
Ein wichtiger Aspekt bei der Meditation ist der, die Übung täglich durchzuführen. Wenn man die Übungen täglich durchführt, dann wird man feststellen, dass man am ersten Tag die Übungen gut durchführt, am zweiten Tag kommt es zu einem Kampf, weil die Gedanken ständig abschweifen und nicht in der Gegenwart bleiben wollen sowie du es möchtest. Am dritten Tag kann es noch schlechter werden.
Dann kann ein Tag kommen, an dem die Übungen besser gelingen, aber dann kann ein Tag folgen, an dem es schlechter geht. Was wichtig ist, dass man die Meditation nicht bewertet.
Man muss sich mit den Übungen in Beziehung setzen, denn sie sind eine Spiegelung der Verfassung, in der sich Körper und Geist befinden. Wenn an am Ende des Tages ganz von der Rolle ist, und man kann innerhalb von 20 Minuten in der Meditation nur drei Atemzüge wahrnehmen, weil der Rest der Zeit in Gedanken verloren geht, so mache trotzdem die Übung weiter, aber hege keine Erwartungen.
Man soll die Übungen weiter durchführen, denn man soll sich nicht entmutigen lassen. Wir haben schon immer erfahren, dass unsere Gedanken ständig wandern, und diese Angewohnheit kann man über Nacht nicht ändern, denn wenn die Meditation funktionieren soll, so braucht man dazu Beharrlichkeit und eine sanfte Selbsterziehung.
Es gibt einige Anregungen, die behilflich sein können, sich an die tägliche Meditation-Praxis zu gewöhnen. Man sucht sich eine Tageszeit aus, die einem liegt und versucht, jeden Tag um diese Zeit zu meditieren. Man richtet sich nach seinem eigenen Rhythmus.
Man sucht sich einen ruhigen Platz, wo man jeden Tag ohne Störung üben kann. Wichtig ist es, dass man an diesem Platz seine Meditation-Haltung und Aufmerksamkeit beibehalten kann. Man kann 15 Minuten, 30 Minuten oder länger meditieren, so dass man in dieser Zeit den Atem spürt und die Aufmerksamkeit auf das Körperempfinden, die Gedanken und die Gefühle richtet. Man kann inspirierende Gegenstände an den Meditation-Platz bringen oder sich einer Meditation-Gruppe anschließen.
Wenn man sich einer derartigen Gruppe anschließt, dann bedeutet es nicht, sich einer bestimmten Lehre anzuschließen, sondern man wird durch die Gruppe in seiner Praxis unterstützt.
Meditation wird nie fertig sein, sondern sie ist eine lebenslange Übung.
Hier arbeitest du mit der Atmung, dem Körperempfinden, den Gedanken und der emotionalen Energien, um besser in der Lage zu sein,in jeder Lebenssituation gelassen und aufgeschlossen zu bleiben.
Der Sinn einer Meditation besteht nicht darin, besondere Erlebnisse zu haben, sondern man soll die Offenheit erreichen, um die Wahrheit des Lebens im gegenwärtigen Augenblick zu entdecken.

In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab.

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