Mittwoch, 3. Juni 2015

Ungarn will wieder die "Todesstrafe" einführen.

Ungarn will wieder die „Todesstrafe“ einführen.
Als Ungarn nach dem Niedergang des Ostblocks wieder frei in seinen Entscheidungen wurde, trat dieses Land der EU also Europäischen Union bei, und wurde auch wie die anderen Ostblockstaaten sofort aufgenommen.
Sofort erfolgte eine Reform, um sich den anderen EU-Staaten in den Rechtssachen anzuschließen, damit man eine Einheit bilden konnte, was auch ganz gut klappte, so auch im Strafrecht, denn die „Todesstrafe“ wurde abgeschafft, was die EU als Bedingung voraussetzte.
Doch jetzt möchte Ungarn wieder die Todesstrafe einführen. Warum sie es will, ist mir leider unbekannt, aber ich habe so meine Vorstellungen, denn auch in Deutschland gab es viele Schwierigkeiten bei der Anschaffung der Todesstrafe als Strafmaßnahme gegen Kriminelle. Doch die EU will die Anschaffung der Todesstrafe verhindern, und sie hat Ungarn gedroht, „das Ungarn dann die EU verlassen müsse“.
Die Ungarn haben damals als sozialistischer Staat im Ostblock erfahren müssen, dass die Todesstrafe sehr oft durch die Regierenden missbraucht wurde. Und jede Regierung missbraucht die Strafen, um sich selbst zu befriedigen oder die eigenen Bürger mit dieser Strafmaßnahme zu bedrohen.
Wir Deutschen haben das, von 1933 bis 1945 schmerzlich erfahren müssen. Denn der NS-Staat verhängte willkürlich die Todesstrafe, auch um ihre Gegner loszuwerden, denn so wurden sie zu Verbrechern verurteilt. Besonders in der Kriegszeit, von 1939 bis 1945, wurde auch in der deutschen Wehrmacht die Todesstrafe sehr oft verhängt, ob die Soldaten schuldig waren oder nicht, aber man stellte sie vor ein Standgericht, dass die Soldaten gleich zum Tode durch Erschießen verurteilte. Und gegen Ende des Krieges wurde nicht einmal ein Gericht gebraucht, denn man erschoss die Menschen auch so, weil man sie für schuldig hielt, denn die Todesstrafe galt für alle.
Die gleiche Situation haben wir jetzt in Syrien und im Irak, wo der „IS“ dafür sorgt, dass Menschen unter dem Namen „Todesstrafe“ ermordet werden.
Das Verhängen der Todesstrafe und deren Vollstreckung sind etwas „Endgültiges“, d.h., der zum Tode Verurteilte verliert sein Leben, und sein Leichnam wird verscharrt.
Aber wenn sich später herausstellt, dass der Getötete unschuldig war, also nicht den Mord begangen hatte, dann wird es schwer sein, ihn wieder zum Leben zu erwecken.
Ich kann keinen Toten zum Leben erwecken, und was bedeutet diese Situation für die lebenden und für den Gesetzgeber und für die Regierung?
Es ist ganz einfach, es wurde ein Mensch von der Regierung oder vom Gesetzgeber ermordet, und das bedeutet, es war kaltblütiger Mord eines Menschen.
Und aus diesem Grunde hat man auch die Todesstrafe in der EU abgeschafft, es ist nur nur der Missbrauch dieser Strafmaßnahme, sondern es sind auch die Folgen von Fehlurteilen.
Die Ungarn haben sich vom Gesetz her, noch nicht so weit vom Sozialismus entfernt, oder es sind noch die Gedanken in den Köpfen der Ungarn drin, die auch vor dem Sozialismus drin waren, denn da gab es auch die Todesstrafe.
Es ist richtig so, dass die EU so auf das Vorhaben der Ungarn reagieren, denn wir brauchen keine Staaten in der EU, die kriminelle Strafmaßnahmen in ihr Gesetz aufnehmen wollen, denn das führt nicht zur Menschenwürde.
Denn Freiheit und Menschenwürde sind wichtiger als die Todesstrafe.

Der Erfolg ist jedem sicher, der ihn sich wirklich wünscht. Unterschätze niemals Deine Träume! Du musst einen Pakt mit ihnen schließen. Sie sind die Quelle einer unerschöpflichen Kraft, die Dir erlaubt zu siegen. Hinter dem Hindernis öffnet sich eine ganz neue Freiheit, ein viel weiterer Horizont.

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