Sonntag, 21. Juni 2015

Jenseits von Intellekt und Gehirn

Jenseits von Intellekt und Gehirn.
Ist der Geist erkannt, ist das der Buddha.
Man ist nicht das beschränkte Wesen, für das man gehalten wird, sondern wir sind in Wirklichkeit die Essenz von Mitgefühl.
Denn man ist vollkommen gewahr und fähig, nicht nur für jeden und alles Vorstellbare das höchste und umfassendste Wohl zu erlangen. Man kann es auch als Problem erfassen, wenn man es nicht erkennt.
Menschen können irrtümlicherweise ihr gewohnheitsmäßig aufgebautes, neuronal konstruiertes Selbstbild für das halten, was und wer wir wirklich sind. Doch diese Vorstellung von einem „Selbst“ wird fast immer auf dualistische Weise zum Ausdruck gebracht: ich und andere, Schmerz und Lust, Haben und Nicht-haben, Anziehung und Abneigung.
Es sind fundamentale Begriffe des Überlebens. Wird der Geist durch die dualistische Perspektive eingefärbt, so ist jede Erfahrung – auch die Momente von Freude und Glück – an irgendein Gefühl der Begrenzung gekettet.
Im Hintergrund lauert ein „Aber“. Diese Art von „Aber“ ist das „Aber“ der Verschiedenheit oder des Anderen.
Oh, meine Geburtstagsparty war wunderbar, aber ich hätte lieber eine Schokoladentorte statt eine Karotten-Kuchens gehabt.“
Doch das „Aber des Besseren“: „Ich habe mein neues Haus sehr gern, aber das Heim meines Freundes ist größer und hat mehr Licht“.
Aber es gibt auch das „Aber“ der Angst“: „Ich kann meinen Job nicht ausstehen, aber wie soll ich in diesem Marktbereich je einen anderen finden.“
Man kann aber jedes Gefühl von Begrenztheit überwinden. Alles sind Gewohnheiten, und Gewohnheiten kann man mit Übungen überwinden.

Das Leben eingehend betrachtend, ist es möglich, alles, was ist, klar zu sehen. Von nichts versklavt, ist es möglich, von allen Begierden abzulassen. Das Ergebnis ist ein Leben voller Freude und Frieden. Das heißt, wirklich allein zu leben.









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