Donnerstag, 4. Juni 2015

Die Reise beginnt.

Wenn es irgendeine Religion gibt, die sich mit den Erfordernissen der modernen Wissenschaft vereinbaren lässt, dann ist es der Buddhismus.
Da ich mich seit einiger Zeit mit dem Buddhismus beschäftige, sehe ich in dem Buddhismus nicht nur eine Religion, sondern auch eine Philosophie für das Leben der Menschen auf diesem Planeten und habe auch erkannt, dass man unsere Erfahrungen oder auch Lebenserfahrungen erforschen kann, wenn man mithilfe von Techniken, eine wertungsfreie und unvoreingenommene Untersuchung und Überprüfung unserer Handlungen und Reaktionen ermöglicht.
Dabei könnte man zum folgenden Erkenntnisprozess kommen: “Ah, so funktioniert der Geist. Dass muss ich tun, um Glück zu erfahren. Und dies sollte ich unterlassen, um Leid zu vermeiden.“
So kann man sagen, dass der Buddhismus von sehr praktischer Natur ist. Denn es geht darum: Dinge zu tun, die der heiteren Gelassenheit, dem Glück, dem Vertrauen und der Zuversicht förderlich sind, und Dinge zu unterlassen, die Sorge, Angst und Hoffnungslosigkeit heraufbeschwören.
Im Buddhismus geht es nicht darum im Bemühen, sein Denken und Verhalten zu ändern, um ein besserer Mensch zu werden. Eigentlich geht es um die Erkenntnis, dass, was wir über die Umstände denken mögen, die unser Leben bestimmen, wie gut heil, ganz und vollkommen sind. Es geht eigentlich um die Erkenntnis, in das uns innewohnende Potential unseres Geistes.
Der Buddhismus befasst sich nicht so sehr, dass wir zu Gesundheit und Wohlbefinden gelangen, sondern dass wir zur Erkenntnis kommen, im Hier und Jetzt so heil und ganz, so gut im Kern gesund und wohl befindlich zu sein wie wir hoffen können.
Wenn man in die Lehre zum Buddhismus eintritt, dann ist es wichtig, nach dem Geist zu suchen und ihn zu finden. Der Geist ist für den Menschen und für sein Leben von Bedeutung, denn er gibt die Menschen die innere Ruhe, und nach dem Sinn des Lebens zu forschen.
Wer den Geist in uns erkennt, der erkennt auch die Erfordernisse des Lebens, Der innere Gedankenstrom und die Empfindungen, die uns durchfließen, zeigen uns die Wahrheit des Lebens auf.
Denn der Geist ist die Basis von heiterer Gelassenheit, Vertrauen, Zuversicht und Glück.
Der in mir wohnende Geist beschränkt sich nicht nur auf die Gedankenwelt des Buddhismus wie Religion oder Philosophie, sondern der Geist umfasst auch die wissenschaftliche Erforschung und Erkenntnisse des Lebens, die außerhalb der Religion sind und das Leben mitgestalten.
Es geht hier um die Erforschung des menschlichen Gehirns und seines Verhaltens.

Laufe nicht der Vergangenheit nach. Verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben, wie es hier und jetzt ist, eingehend betrachtend weilt der Übende in Festigkeit und Freiheit. Es gilt, uns heute zu bemühen. Morgen ist es schon zu spät. Der Tod kommt unerwartet. Wie können wir mit ihm handeln? Der Weise nennt jemanden, der es versteht, Tag und Nacht in Achtsamkeit zu weilen, jemanden, der den besseren Weg kennt, allein zu leben.

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