Montag, 29. Juni 2015

Gleichgeschlechtliche Ehe in der USA.

Die gleichgeschlechtliche Ehe in der USA.
Gestern wurde bekannt, dass das höchste Gericht der USA die homosexuelle oder gleichgeschlechtliche Ehe rechtlich anerkannt hat. Das heißt für die Männer und Frauen, die zu dieser sexuellen Neigung stehen, endlich als verheiratete Paare ins Leben starten können, denn sie haben die gleichen Rechten und Pflichten wie ein heterosexuelles Paar.
Dazu möchte ich nur sagen, endlich haben auch Menschen, besonders im Rechtswesen begriffen, dass es nicht nur heterosexuelle Menschen gibt, sondern auch Menschen, die zum gleichgeschlechtlichen Sex neigen, und warum nicht.
Das Urteil gilt für alle Staaten in der USA.
Manche Amerikaner, die die Homosexualität aus religiösen oder auch aus gesellschaftlichen Gründen ablehnen, sind jetzt schwer betroffen, so wollen einige in andere Staaten auswandern, entweder nach Mexiko oder nach Kanada.
Aber diese beiden Länder haben die Homosexualität schon länger legalisiert, und beiden denen läuft jetzt alles rund.
Ich verstehe nicht, warum die gleichgeschlechtliche Beziehung verboten werden soll, den die Menschen, die gleichgeschlechtlich geartet sind, sind genau die gleichen Menschen wie die die heterosexuell geartet sind. Früher war die Kirche gen die Homosexualität, und da die Kirche sehr oft das Sagen in der Gesellschaft hatte, so wurden die Politiker darauf angesprochen, mit der Bitte für ein Verbot der Homosexualität auf und einzutreten, das heißt, diese Art von geschlechtlicher Beziehung wurde damals unter Strafe gestellt.
Heute haben wir Menschen einen weiteren Blick für das gesellschaftliche Geschehen und für die Menschen bekommen, und wir können nur sagen, die Homosexuellen Menschen sind auch Menschen. Auch wenn diese Menschen keine Kindern zeugen können, aber sie sind Menschen, so sind die katholischen Pfarrer offiziell auch nicht in der Lage Kinder zu zeugen, aber einige machen es trotzdem und andere sind auch homosexuell.
Das Gesetz des obersten Gerichtshof in der USA hat endlich den Homosexuellen der USA ihre Menschenwürde und die Menschenrechte gegeben, denn auf die Würde Mensch zu sein, und alle Rechte zu haben, die auch die anderen Bürger in der USA haben, ist für die Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigung sehr wichtig, denn jetzt werden sie als Menschen betrachtet.
Ich selbst bin sehr glücklich darüber, obwohl ich nicht homosexuell bin, sondern ich bin eine Vertreter der Menschenwürde und der Menschenrechte, denn beides sind für mich die höchsten Ziele einer Gesellschaft, um die Menschen glücklich leben zu lassen.
Ich freue mich über dieses Urteil, das jetzt auch in der USA durch das höchste Gericht gesprochen wurde.

Sonntag, 28. Juni 2015

Der schwarze Freitag des Terrors.

Der schwarze Freitag des Terrors.
Gestern, am Freitag den 26.05.2015, war es schwarzer Tag für viele Menschen, die bei einem Gaswerk in Frankreich standen, die in Kuweit beim Gebet für den Ramadan anwesend waren und die am Strand des Mittelmeeres bin Tunis weilten. Es waren Menschen, die friedlich waren, und die mit sich selbst oder ihrem Gott beschäftigt waren, und auch nicht daran dachten, bald tot zu sein, oder schwer verwundet.
Zuerst schlug der „IS“ in Frankreich zu. Da wollten zwei französische „IS“ ein Gaswerk in die Luft sprengen. Ein Mann, der sich auf dem Gelände des Werkes aufhielt, wurde nach einer Rauferei von den beiden „IS“-Kämpfern überwältigt, dann wurde er enthauptet, und auf dem abgeschlagenen Kopf wurde eine Nachricht in arabischer Schrift geschrieben. Den Täter konnte die Polizei bald darauf festnehmen.
In Tunis sonnten sich die Hotelgäste gerade auf dem Sandplatz vor dem Hotel, als zwei „IS“- Kämpfer in einem Schlauchboot über das Meer an den Strand kamen. Sofort eröffneten die Männer das Feuer mit einer Maschinenpistole auf die Badegäste, die kann mit lautem Geschrei in das Hotel flohen, und die beiden Männer gingen hinterher, und sie feuerten immer weiter. Sogar im Hotel wurden Gäste getroffen. Dann trafen Sicherheitskräfte ein, die dann den Kampf gegen die beiden Männer aufnahm und einen vermutlich töten konnten. Dieser „IS“-Kämpfer wird wahrscheinlich im Himmel sein, aber in welchem, wenn es einen gibt.
In Kuweit hatten sich Gläubige zu einem Gebet versammelt, weil zur Zeit Ramadan ist. Es waren viele Gläubige anwesend bis drei Autobomben explodierten. Es sind wieder viele Menschen umgekommen und verletzt worden.
Dieser Freitag brachte uns wieder zur Besinnung, dass der Terror immer noch da ist und uns alle bedroht. Besonders der „IS“ zeigt sehr deutlich, dass er sich als religiöse Gemeinschaft darstellt, aber der „IS“ ist keine religiöse Gemeinschaft des Islams, sondern er ist eine kriminelle Vereinigung, die ihre Kämpfer aus der ganzen Welt zu sich lockt, um genug lebendes Kriegsmaterial zu heben, das man schnell verheizen kann, denn um die wird keiner trauern. Sie selbst versprechen sich durch den Tod im Kampf ewige Seligkeit im Paradies bei den Jungfrauen, aber nur eine ältere Frau oder ein älterer Mann wird sie an der Tür des Paradieses erwarten.
Die drei Terroraktionen zeigen deutlich, dass diese Maßnahmen von Hintermännern gesteuert werden. Wenn es auch nach außen hin so aussieht, als wären es Aktionen von Terroristen auf eigene Verantwortung dieser Terroristen, aber das sind sie nicht, denn auch die Terroranschläge sind gesteuert.
Der Islam hat sich schon vom „IS“ abgewandt und bezeichnet diese Organisation auch als kriminelle Vereinigung, die mit dem Islam nichts zu tun hat.
Ich muss leider sagen, dass es die Hintermänner sind, die die Macht haben wollen und die an der Macht bleiben wollen, um ein bequemes Leben führen zu können.
Ich kann euch auch sagen, die Terroraktionen werden weiterhin bleiben, denn den herangezogen sogenannten Kämpfer aus Europa gefällt das Töten von Menschen, besonders dann , wenn man danach nicht bestraft wird. Wer werden die nächsten Opfer sein.

Samstag, 27. Juni 2015

Wildtiere

Wildtiere
Jetzt habe ich wieder ein Thema erfasst, das auch in den letzten Tagen etwas häufiger in der Presse anwesend war nämlich die Frage: „Wohin gehören Wildtiere?“
Es ist eigentlich kein heikles Thema, sondern ein Thema, das man ruhig einmal in das Gespräch oder in eine Diskussion bringen kann.
Wo kommen heute noch viele Wildtiere vor: in den Zoos oder im Zirkus oder sie werden sogar illegal von Privatleuten gehalten, die keine Ahnung haben, wie man mit einem Wildtier eigentlich richtig um geht oder umgehen kann.
In den Zoos werden die Wildtiere hauptsächlich deshalb gehalten, weil man sie vor über hundert Jahren dort eingeführt hatte, und dementsprechend ein Gelände brauchte, um diese Tiere unterbringen zu können. In den Zoos werden diese Tiere auch einigermaßen artgerecht gehalten und auch gut versorgt. Die Zoos brauchen entsprechend viele Zuschauer bzw. Zoobesucher, damit Geld in die Kasse kommt, um die Tiere und das Personal entsprechend unterhalten zu können, natürlich mit Futter für die Tiere und finanziell für das menschliche Personal.
Welchen Sinn und Zweck hat überhaupt so ein Zoo? Es ist eigentlich eine Frage, die man sich zurecht stellen kann, aber dann auch beantworten kann, denn wir alle kennen Zoos bei uns in Deutschland, und wir waren alle schon einmal in so einem Zoo.
Wie fühlt man sich, wenn man einen Zoo betritt? Bei mir war es ein etwas komisches Gefühl, aber genau beschreiben kann ich dieses Gefühl nicht. War es der Geruch der Tiere, der in der Luft hing, oder waren es die vielen Gitter, die als Tieraufenthaltsräume dort standen? Ich denke es war sicherlich mehr der Geruch der Wildtiere, den man als Mensch auch aufnehmen kann.
Jetzt könnte man mir auch die Frage stellen: Gefällt dir überhaupt ein Zoo, ein Gefängnis für Tiere? Wenn man den Zoo als Gefängnis für Tiere darstellen würde, dann würde ich sagen, man sollte den Zoo abschaffen, denn kein Tier gehört in ein Gefängnis oder in Gefangenschaft.
Jetzt stehe ich wieder vor einer Frage: Was sollen wir mit dem Zoo machen? Ich denke, wir lösen alle Zoos auf, denn wenn wir Wildtiere sehen wollen, dann gehen wir hinaus in die Natur, lassen uns von einem Wildhüter durch die Natur führen, und er wird uns alle heimischen Tiere zeigen, die wir gerne sehen wollen. So sehen wir die Tiere in der Natur, in ihrem eigentlichen Lebensraum, wo sie ungestört herumlaufen können, und nach ihrem Futter jagen oder suchen.
Wenn wir Wildtiere sehen wollen, dann können wir uns die Dokumentationen im Fernsehen anschauen, wo viele Dokumentationen über Wildtiere aus der ganzen Welt gezeigt werden, und wirklich so, wie sie in der Natur leben, aber dort frei leben.
Deshalb brauchen wir keinen Zoo. Wenn Privatleute Wildtiere aus anderen Ländern und Kontingenten halten, dann müssen sie diese Tiere auch entsprechend so halten, als wenn sie in ihrer eigentlichen Umgebung leben würden. Aber meistens werden diese Tiere oft abgeschoben, weil die Halter plötzlich dieses Tier nicht mehr haben wollen. In diesem Fall wäre ein Auffangstation für diese Tiere notwendig.
Das eigentlich Problem ist der Circus, der auch Wildtiere hat, diese dressiert und danach den Besuchern vorführt. Da kommt in mir ein komisches Gefühl auf und ich denke: Wenn ich jetzt dieses Tier wäre, wollte ich dressiert einer Menschenmeute vorgeführt werden? Ich sage dazu: „Nein!“
Mit diesen Tieren wird auch nur Geld gemacht, obwohl diese Tiere nicht in einem Circus arbeiten wollen. Den Tieren wird ihr eigentliches Recht genommen, so zu leben, so wie geschaffen wurden, als Wildtiere in der Natur oder freien Wildnis.
Es wäre genau so, wenn man mich als Mensch dazu zwingt, etwas zu machen, um Geld für andere zu verdienen, dann mache ich Sklavenarbeit und die ist verboten, denn sie verletzt erheblich die Menschenwürde, die zu unserer Verfassung gehört.
Wenn ein Zirkus etwas Attraktives bieten will, dann soll er sich Artisten anschaffen, die dann ihre Kunststücke vorführen, und die es aus ihrer freien Entscheidung heraus, dem Publikum anbieten oder auch zeigen.
Die Menschheit muss heute damit anfangen, neue Schritte auch in der Tierwelt zu gehen, und sie muss die Gefangennahme von Tieren und deren Haltungen privat, in Zoos oder im Circus untersagen, das wäre dann der richtige Weg. Weg vom gierigen Geldraffen.

Freitag, 26. Juni 2015

Rassismus in Deutschland?
Ich habe mir heute, aus einem gegebenen Anlass, dieses Thema in meinen Blog gestellt, weil ich das Gefühl habe, dass bei uns in Deutschland etwas schief läuft, denn einige deutsche Bürger werden zur Zeit etwas sehr unruhig und tragen diese Unruhe nach Außen.
Aber was läuft bei uns so schlecht oder veranstaltet auch bei einem selbst etwas Unruhe, obwohl in den letzten Jahren alles so günstig und ruhig verlief?
Es sind die Menschen in dem sächsischen Dorf, die lieber uns sich selbst bleiben wollen, weil sie Fremde in ihrem Dorf nicht haben wollen, es könnte ein Inzucht-Gemeinschaft sein. Gehen wir einmal von diesem Begriff weg, den ich gewählt habe, es sollte nur ein Spaß sein.
Aber während meines ganzen Lebens habe ich die Unterscheide kennengelernt, aber besonders die Abneigung gegen Fremde. Ich habe als Kind die Abneigung kennengelernt, als ich von der deutsch-russischen Grenze 1945 nach Schleswig-Holstein kam. Ich wurde als Russki oder als Pollak beschimpft. Aber ich habe mir nicht viel daraus gemacht, denn in Kindern meines Alters habe ich die richtigen Freunde gefunden.
Warum soll man Fremde von sich stoßen? Und warum gibt es in uns den Fremdenhass, und warum ist er manchmal so stark ausgeprägt?
Die Fremden sind sind uns fremd und können Feinde von uns sein, die uns töten wollen, und unseren ganze Habe haben möchten. Diese Fremdenfeindlichkeit kann sich durch Erziehung und durch das Gerede anderer Menschen zu einem Hass gegen die Fremden oder gegen alles Fremde ausgebaut werden, aber dann von einem selbst. Und gerade das ganze Gerede über die Fremden: wie schlecht sie sind, und sie bringen Kriminalität mit sich, sie stehlen, Vergewaltigungen und Morden. Aber bisher haben wenige Fremden gemordet, wenn sie bei uns waren, wenn es zu Auseinandersetzungen kam, dann waren es meistens die Flüchtlinge unter sich.
Aber hinter der Aktion in der sächsischen Ortschaft stecken vorwiegend die Nationalsozialisten als die NPD. Denn diese sogenannte Partei will keine Flüchtlinge aufnehmen, denn sie befürchten um das reine deutsche Blut und um den reinen Germanen oder Deutschen. Ich möchte einmal wissen, was in unserem Lande wirklich rein ist, wenn selbst die Unterhosen der Neo-Nazi verdreckt sind.
Ich denke die Neo-Nazi befürchten nur eins, dass sich deutsche Mädchen in den jungen Flüchtlingen verlieben, und den dann als Ehemann nehmen, weil er attraktiver ist als ein Neo-Nazi.
Der Aufstand der Dorfbewohner in Sachsen ist nicht gerechtfertigt, weil wir die notleidenden Menschen aufnehmen müssen, denn es sind Menschen wie wir. Nach dem 2.Weltkrieg hat man auch notleidende Menschen aufgenommen, auch wenn es zu der damaligen Zeit auch diese Fremdenfeindlichkeit gab, aber muss nicht unbedingt wiederholen werden. Denn wir sind ein reiches Land, und wir Deutschen leiden unter einer gewissen Kinderarmut, und können deshalb froh sein, denn besonders Kinder der Flüchtlinge bei uns aufwachsen, und anschließend, wenn diese einen Beruf ausüben und unser soziales System aufrechterhalten.
Ich hoffe, dass sich diese Krawalle wieder beruhigen, und das Leben mit den Flüchtlingen weitergehen wird, aber ein normales Leben . Diese Flüchtlinge sind eine Bereicherung für unser Land Deutschland, dann sieht auch die Gesellschaft nicht mehr trist und grau aus. Es kommt dann wieder etwas Farbe in unser Leben und in unser Verhalten zu anderen Menschen.
Ich möchte hier noch sagen: es lebe die Freiheit der Menschenrechte und der Menschenwürde.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Geist, Biologie oder beides.

Geist, Biologie oder beides.
Der Buddha weilt in unserem eigenen Körper.
Was nicht ausfindig gemacht werden kann, bedeutet nicht,das es nicht existiert. Man beobachtet es schon beim Versuch, den korrekten Sitz des Geistes auszumachen. Es gibt wohl reichlich Hinweise auf die mentale Aktivität, aber bisher konnte kein Wissenschaftler die Existenz des Geistes selbst nachweisen.
Auch war kein Wissenschaftler imstande, die Natur und Eigenschaften von Raum auf grundlegender Ebene, präzise zu definieren.
Doch jeder weiß, dass wir einen Geist haben, und können auch nicht die Existenz des Raumes bestreiten.
Doch Geist und Raum sind tief in unsere Kultur eingewurzelte Begriffe. Auch sind wir mit diesen Begriffen und damit verbundenen Vorstellungen vertraut. Wir empfinden sie als normal und bis zu einem gewissen Grad als etwas ganz Gewöhnliches.
Aber mit den Begriffen wie „natürlicher Geist“ und „natürlicher Friede“ nicht im gleichen Maße vertraut.
So gesehen geht man mit einiger Skepsis an diese Begriffe heran. Doch lässt sich rechtens sagen, dass wir uns zumindest bis zu einem gewissen Grade dadurch mit dem natürlichen Geist vertraut machen können, dass wir uns auch hier der Schlussfolgerung und direkten Erfahrung bedienen.
Die Wirklichkeit des natürlichen Geistes wird anhand eines bestimmten, für jedermann augenfälligen Merkmals demonstrieren lässt, dargestellt in Form einer Frage und einer Antwort. Die Frage lautet: “ Was ist ganz allgemein das eine Grundanliegen das alle Menschen miteinander teilen?“
Stellt man bei öffentlichen Belehrungen die gleiche Frage, so erhält man eine Reihe verschiedener Antworten.
Manche sagen, , dass das Hauptinteresse aller darin besteht, am Leben zu leben, glücklich zu sein, Leiden zu vermeiden oder geliebt zu werden.
Dann gibt es noch Antworten: Frieden, Fortschritt, Essen, Atmen, keine Veränderung, Verbesserung der Lebensumstände.
Aber es gibt auch noch andere Antwort, die sagen: mit sich selbst und anderen in Harmonie leben, den Sinn des Lebens zu verstehen oder die Angst vor dem Tod zu überwinden.
Eine lustige Antwort finde ich : „Ich selber.“
Man kann alle Antworten als absolut korrekt betrachten, doch stellen sie lediglich Aspekte der letztendlichen Antwort dar.
Das Grundanliegen, dass alle Wesen miteinander teilen - Menschen, Tiere und Insekten gleichermaßen – ist der Wunsch glücklich zu sein und Leiden zu vermeiden.
Wenn auch jeder von uns andere Strategien anwendet, doch am Ende arbeiten wir alle für das gleiche Resultat. Wir sind alle ständig in Bewegung – mit dem Verstand und mit dem Körper – um irgendeine Art von Glück zu finden und Leiden zu vermeiden.
Der Wunsch, dauerhaftes Glück zu erlangen und Leiden zu vermeiden, das ist ein untrügliches Zeichen für die Anwesenheit des natürlichen Geistes: Warum wird diesem speziellen Zeichen soviel Bedeutung beigemessen? Die wahre Natur aller Lebewesen sind völlig frei von Leiden und mit vollkommenen Glück ausgestattet: wir verstreben nach Glück und suchen das Leiden zu vermeiden, bringen wir nur die Essenz dessen, der wir sind, zum Ausdruck.
Das sehnsüchtige Verlangen nach dauerhaftem Glück, das wir empfinden, ist die „leise innere Stimme“ des natürlichen Geistes, was uns an das erinnert, was wir in Wirklichkeit zu erfahren und zu erleben vermögen.
Es ist gleich, wie sehr uns das Alltagsleben uns in Anspruch nimmt, egal wie großartig man sich vorübergehend fühlt, verliebt zu sein, gelobt zu werden oder den absolut „perfekten“ Job zu bekommen, die Sehnsucht nach einem Zustand vollständigen, ununterbrochenen Glücks zerrt an uns.
Denn in gewisser Weise haben wir Heimweh nach unserer wahren Natur.

Wunderbarer als alles Glück auf Erden oder im Himmel, größer als die Herrschaft über die ganze Welt ist die Freude des ersten Schrittes auf dem Pfad der Erleuchtung.











Mittwoch, 24. Juni 2015

Unseren natürlichen Geist kennenlernen.

Unseren natürlichen Geist kennenlernen.
Wenn ein unerschöpflicher Schatz in der Erde unter der Hütte eines armen Mannes begraben läge, wüsste der Mann nichts von ihm, und der Schatz würde nicht zu ihm sprechen und sagen:“Hier bin ich!“
Man kann den natürliches Geist mit Wasser vergleichen, denn das Wasser ist in seiner Essenz klar und rein. Trübes oder verschlammtes Wasser kann man reinigen, um die Unreinheiten zu entfernen benötigt man einen Filter, und damit kann man das Wasser reinigen, und es ist danach wieder klar und rein.
Wenn man in einer armseligen Hütte wohnt oder lebt, und in den Wänden und Fußböden befinden sich Edelsteine und Gold, aber der Bewohner weiß nichts davon, sondern er lebt weiter in der Armut, leidet an Hunger und an Durst.Aber auch die bittere Kälte im Winter und die Hitze im Sommer setzen ihm zu.
Wenn aber ein freund zu diesem Mann kommt und ihm sagt: dass er sei reich, denn in den Wänden und im Fußboden seien Edelsteine und Gold versteckt. Der arme Mann wird es nicht gleich glauben, und er schaut erstaunt um sich, aber dann reißt er die Wände ein und den Fußboden auf, und stellt fest, dass er jetzt reich sei.
Doch man stellt sich nach einem längeren Gedankengang die Frage: Wer ist reich? Der Mann der in einer alten Hütte inmitten von Edelsteinen und Gold hauste, von denen er nichts weiß, oder ist es der, der den Wert dessen, was er hat, kennt und absolut komfortabel lebt?
Wie lautet die Antwort? Beide sind gleich reich, denn beide sind im Besitz von großem Reichtum, aber der einzige Unterschied besteht darin, dass der eine viele Jahre lang nicht erkannte, was er hatte. Erst als er begriff , was sich da in seinem Besitz befand, konnte er sich von Armut und Schmerz befreien.
Aber so ergeht es uns allen. Solange wir unsere wahre Natur nicht erkennen, leiden wir. Wenn wir sei erkennen, werden wir frei von Leiden. Die Qualitäten aber bleiben unverändert, unabhängig davon, ob wir sie erkennen oder nicht.
Aber wenn wir unsere wahre Natur zu erkennen beginnen, verändern wir uns und wird auch unsere Lebensqualität eine andere. Denn es beginnen sich Dinge zu ereignen die wir nicht einmal im Traum für möglich gehalten hätten.

Wenn das stete Entstehen und Vergehen alles Körperlichen wie Geistigen gesehen wird, entsteht wahre Freude. Hier liegt das Reich des Tod-losen.







Dienstag, 23. Juni 2015

Natürlicher Friede.

Natürlicher Friede.
Im natürlichen Geist gibt es weder Ablehnen noch Annehmen, weder Verlust noch Gewinn.
Der Vergleich zwischen dem natürlichen Geist und dem kosmischen Raum ist mehr eine nützliche Metapher als eine genaue Beschreibung. Beim Gedanken an das All stellen sich die meisten einen leeren Hintergrund vor, vor dem alle möglichen Dinge in Erscheinung treten und verschwinden: Sterne, Planeten, Meteore, schwarze Löcher, Asteroiden und auch Dinge, die noch gar nicht entdeckt wurden.
Doch unsere Vorstellung vom Wesen des Raumes bleibt trotz all dieser Dinge unberührt, denn bisher hat sich der Raum nicht beklagt.
Es sind Millionen von Botschaften in das Universum geschickt worden, aber es kam keine Antwort zurück.So bleibt auf gleiche Weise die Essenz des Geistes von unangenehmen, normalerweise schmerzhaft oder leidvoll empfundenen Gedanken oder Situationen unberührt.
So bleibt auch der Geist natürlich friedvoll, wenn er nicht von Gedanken belastet wird, die er selbst nicht beantworten kann. Wie beim Blick in das Universum ist dieses Sehen nur ein ruhiges und stilles Betrachten. Es ist wie ein unschuldige Art der Sicht als natürlicher Friede, in einem Zustand der totalen Entspannung, die man erleben kann, wenn man die Erfahrung gemacht hat.
Wenn man eine Fähigkeit zur Zufriedenheit aller erledigt hat, dann tritt eine Entspannung ein. Dieser einfache und natürliche Entspannungszustand wird als „natürlicher Friede“ verstanden.
Wie bei allen Aspekten des natürlichen Geistes übersteigt die tiefe Erfahrung mit dem natürlichen Frieden, was man normalerweise als Entspannung ansehen kann, entzieht sich jeglicher Beschreibung.
Wenn man auch die Erfahrung macht, den natürlichen Frieden unseres Geistes zu erleben, liegt aber jenseits unseres Vermögens, ihr mit Worten Ausdruck zu verleihen.
Wenn man sich zu einer Tätigkeit niedersetzt und dann den Vorgang der Tätigkeit in Gedanken durch denkt, dann darf man nicht überrascht sein, wenn man keine Antwort bekommt. Abr wenn man etwas, trotz ausdrücklicher Erfahrung mit Worten nicht beschreiben kann, dann ist es ein Zeichen des Fortschritts. Das bedeutet, dass man einen kleinen Schritt in den Bereich der unsagbaren Weite seiner wahren Natur getan hat, und es ist ein guter Schritt, den viele Leute, die zu sehr an die Vertrautheit mit ihrer Unzufriedenheit gewöhnt sind, nicht machen oder zutrauen.
Meditation bedeutet: „Vertraut werden mit.“ D.h., man soll sich mit dem eigenen Geist vertraut machen, denn man lernt sich auf einer tieferen Ebene kennen.
Das Entdecken der Natur des Geistes ist ein allmählicher Prozess. Der einzige Unterschied zwischen Meditation und gewöhnlicher Interaktion ist der: dass man beider Meditation sich allmählich selber kennen lernt.

Das Leben eingehend betrachtend, ist es möglich, alles, was ist, klar zu sehen. Von nichts versklavt, ist es möglich, von allen Begierden abzulassen. Das Ergebnis ist ein Leben voller Freude und Frieden. Das heißt, wirklich allein zu leben.











Montag, 22. Juni 2015

Natürlicher Geist.

Natürlicher Geist.
Man nennt sie „wahre Natur“, weil niemand sie erschaffen hat.
Die grundlegende Natur des Geistes ist so unermesslich, dass sie das intellektuelle Verständnis-Vermögen vollkommen übersteigt.
Sie kann mit Worten nicht beschrieben oder auf exakte Konzepte reduziert werden. Die grundlegende Natur des Geistes sind derer, die so gegangen sind. Und die so gegangen sind, sind die Wesen, die die vollkommene Erleuchtung erlangt haben, das bedeutet, es sind Leute, deren Geist die gewöhnlichen Begrenzungen völlig hinter sich gelassen haben. Ob das weiterhilft, man müsste sich in dieser Hinsicht noch mehr Gedanken machen, und diese sich durch den Kopf gehen lassen.
Um den natürlichen Geist zu erfahren, braucht man direkte Erfahrungen, die man anschließend einzeln und später im Zusammenhang durchdenkt. Aber für die meisten ist der natürliche Geist ein durch unser neuronales Gewohnheitsmuster geschaffenes beschränktes Selbstbild verschleiert oder verdunkelt.
Doch auch die Gewohnheitsmuster sind eine einfache Widerspiegelung der unbegrenzten Fähigkeit des Geistes, der jede von ihm gewählte Bedingung erschafft.
Der natürliche Geist ist fähig, alles und jedes hervorzubringen, auch die Unkenntnis von seiner eigenen Natur.
Wenn iwr den natürlichen Geist nicht erkennen, ist das die unbeschränkte Fähigkeit des Geistes, alles, was er will, zu erzeugen.
Wenn man Angst, Traurigkeit, Eifersucht, Begehren verspürt oder irgendeine andere Emotion, dann sollte man uns auf die Schulter klopfen, denn wir haben dann die unbegrenzte Natur des Geistes erfahren.
Man kann die wahre Natur des Geistes nicht direkt beschreiben, aber es bedeutet nicht, dass wir nicht versuchen sollten, ein theoretisches Verständnis zu ihr zu entwickeln. Auch ein begrenztes Verständnis ist ein Wegweiser, der den Weg zur direkten Erfahrung aufzeigt.
Erfahrungen lassen sich oft mithilfe von Geschichten und Metaphern erklären, Das neuronale Geschwätz, das einem davon abhält, den Geist in seiner ganzen Vollkommenheit zusehen, ändert nichts an der grundlegenden Natur des Geistes.
Man kann den natürlichen Geist auch mit einem Raum vergleichen, nicht unbedingt mit dem Raum wie ihn die moderne Wissenschaft versteht, sondern vielmehr mit dem Raum der tiefgründigen Erfahrung mit der Offenheit, die wir machen, wenn wir zum wolkenlosen Himmel aufblicken oder einen riesigen Raum betreten.
Wie der Raum ist auch der natürliche Geist nicht von Ursachen oder Bedingungen abhängig. Er ist, er existiert einfach: unermesslich und jenseits aller Beschreibung, der essenzielle Hintergrund, durch den wir uns bewegen und der uns einen Bezugsrahmen für die Unterschiede zwischen den von uns wahrgenommenen Objekten gibt.

Das Leben eingehend betrachtend, ist es möglich, alles, was ist, klar zu sehen. Von nichts versklavt, ist es möglich, von allen Begierden abzulassen. Das Ergebnis ist ein Leben voller Freude und Frieden. Das heißt, wirklich allein zu leben.




Sonntag, 21. Juni 2015

Jenseits von Intellekt und Gehirn

Jenseits von Intellekt und Gehirn.
Ist der Geist erkannt, ist das der Buddha.
Man ist nicht das beschränkte Wesen, für das man gehalten wird, sondern wir sind in Wirklichkeit die Essenz von Mitgefühl.
Denn man ist vollkommen gewahr und fähig, nicht nur für jeden und alles Vorstellbare das höchste und umfassendste Wohl zu erlangen. Man kann es auch als Problem erfassen, wenn man es nicht erkennt.
Menschen können irrtümlicherweise ihr gewohnheitsmäßig aufgebautes, neuronal konstruiertes Selbstbild für das halten, was und wer wir wirklich sind. Doch diese Vorstellung von einem „Selbst“ wird fast immer auf dualistische Weise zum Ausdruck gebracht: ich und andere, Schmerz und Lust, Haben und Nicht-haben, Anziehung und Abneigung.
Es sind fundamentale Begriffe des Überlebens. Wird der Geist durch die dualistische Perspektive eingefärbt, so ist jede Erfahrung – auch die Momente von Freude und Glück – an irgendein Gefühl der Begrenzung gekettet.
Im Hintergrund lauert ein „Aber“. Diese Art von „Aber“ ist das „Aber“ der Verschiedenheit oder des Anderen.
Oh, meine Geburtstagsparty war wunderbar, aber ich hätte lieber eine Schokoladentorte statt eine Karotten-Kuchens gehabt.“
Doch das „Aber des Besseren“: „Ich habe mein neues Haus sehr gern, aber das Heim meines Freundes ist größer und hat mehr Licht“.
Aber es gibt auch das „Aber“ der Angst“: „Ich kann meinen Job nicht ausstehen, aber wie soll ich in diesem Marktbereich je einen anderen finden.“
Man kann aber jedes Gefühl von Begrenztheit überwinden. Alles sind Gewohnheiten, und Gewohnheiten kann man mit Übungen überwinden.

Das Leben eingehend betrachtend, ist es möglich, alles, was ist, klar zu sehen. Von nichts versklavt, ist es möglich, von allen Begierden abzulassen. Das Ergebnis ist ein Leben voller Freude und Frieden. Das heißt, wirklich allein zu leben.









Samstag, 20. Juni 2015

Achtsamkeit.

Immer und immer wieder den Geist betrachtend, der nicht betrachtet werden kann, kann man die Bedeutung deutlich sehen, genauso, wie sie ist.
Der Schlüssel, das „Wie“ der buddhistischen Praxis liegt darin, dass man einfach in einem nackten Gewahrsam der Gedanken, der Gefühle und der Wahrnehmungen, so wie sie sich ereignen, zu ruhen lernt.
Das sanfte Gewahrsam ist in der buddhistischen Tradition als Achtsamkeit bekannt. Es ist ein einfaches Ruhen in der natürlichen Klarheit des Geistes. Wenn ich mir meiner gewohnheitsmäßigen Gedanken, Wahrnehmungen und Empfindungen bewusst bin, statt von anderen mitgerissen zu werden, so schwindet deren Macht über mich.
Ihr Kommen und Gehen erlebe ich als natürliche Funktion meines Geistes . Allein durch das Anschauen von Vorgängen im Geiste gibt es Veränderungen. Es ist eine natürliche Klarheit der Freiheit.
Wenn ich aufrecht hinsetze, und atme normal ein und aus, so spüre ich das Gewahrsam des Einatmens und des Ausatmens, und gleichzeitig bemerke ich viele Gedanken, die mit dem Atem durch meinen Geist strömen.
Es können lange Gedankengänge werden, die man durch die Konzentration auf den Atem, die Richtung geben kann. Es strömen viele Gedanken durch das Gewahrsam, aber diese Erkenntnis durch die gemachte Erfahrung wird zu einem Erfolg, weil man jetzt weiß, wie viel an Gedanken durch den Kopf strömen.
Durch die Praxis des Atems lernen wir, dass die Gedanken und die Gefühle kommen und gehen, aber die Klarheit des Geistes wird nie gestört oder unterbrochen.
Im Geiste verändern sich die Gedanken und Gefühle ständig und spiegeln diese wider, wenn sie durch unseren Kopf ziehen, aber der Geist verändert sich nicht, denn er bleibt sauber und klar, ganz gleich, was er widerspiegelt.
Die Übung der Achtsamkeit kann einem schwer vorkommen, und man hat anscheinend keinen Erfolg, aber wenn man die Übung über einen längeren Zeitraum macht, dann wird man einen Erfolg haben, wenn der stellt sich erst nach längerem Üben ein.
Man soll nicht hetzen bei der Verrichtung der Übungen, sondern allmählich das Ziel erreichen.

Zunächst sollte man reiflich bedenken, wie ähnlich man den anderen ist: Sie erfahren Freude und Leid genau wie ich. Darum muss ich sie beschützen wie mich.


Freitag, 19. Juni 2015

Der fehlende Dirigent.

Der fehlende Dirigent.
Der Geist sitzt nicht im Kopf.
Wenn man das Gehirn als Symphonie oder Symphonie-Orchester bezeichnet, so müsste es auch einen Dirigenten geben? Sollte da nicht ein objektiv identifizierbares Teil oder ein Organ vorhanden sein, das alles leitet und dirigiert?
Das Gefühl ist da, dass es so etwas geben müsste, denn ich beziehe mich darauf, so zum Beispiel: „Ich habe mich entschieden“ oder „In meinem Geist herrscht totale Leere“ oder „Ich muss den Verstand verloren haben.“
Man hat sich eine Unmenge Mühe gegeben, einen Dirigenten zu suchen, man wollte eine Zelle oder Zellgruppe ausfindig machen, die die Regie über das Empfinden, die Wahrnehmung, das Denken und andere Formen von mentaler Aktivität inne hatte, aber auch bei einer höchstentwickelten Technologie konnte man keinen Beweis für einen Dirigenten entdecken.
Es gibt kein Areal, also kein „Selbst“ oder „Ich“ im Gehirn, die für die Koordinierung der Kommunikation verantwortlich wären.
Die Suche nach einem Dirigenten hat man aufgegeben und man widmet sich dem Erforschen der Prinzipien und Mechanismen, nach denen Milliarden von im ganzen Gehirn verteilten Neuronen ihre Aktivität harmonisch koordinieren können, ohne einer zentralen Leitstelle zu bedürfen.
Der Gedanke eines im Gehirn angesammelten „Ichs“ oder „Selbst“ beruhte in vieler Hinsicht auf dem Einfluss der klassischen Physik, die sich traditionell auf die Erforschung der Gesetze konzentriert.
Legt man die herkömmliche Sichtweite zugrunde, dann müsste der Geist, wenn er eine Auswirkung hat, so zum Beispiel auf Gefühle und Emotionen, irgendwo lokalisierbar sein.
In der modernen Physik ist die Vorstellung von beständigen, aus fester Materie bestehenden Entitäten ins Wanken geraten. Wenn jemand ein vorstellbar winziges Element der Materie ausfindig machte, dann entdeckte ein anderer ein noch winzigeres Teilchen, das sich zusammensetzt. Jeder Forschungsschritt macht es schwierig, grundlegendes materielles Element endgültig auszumachen.
Kann man das Gehirn in subatomare Teilchen zerlegen? Und man zerlegt es vielleicht, dann fragt man sich, wenn man es logisch betrachtet, wie jemand mit Sicherheit ein einziges dieser Stückchen präzise als Geist identifizieren kann.
Der tibetisch-buddhistische Begriff für Geist ist „sem“, das man so übersetzen kann „das, was weiß“.
Der Geist ist deshalb kein spezifisches Objekt, sondern die Fähigkeit, unsere Erfahrungen und Wahrnehmungen zu erkennen und darüber nachzudenken.
Das Gehirn ist die physische Stütze für den Geist, denn der Geist selbst ist nicht, das man sehen, berühren oder mit Werten definieren kann. Sowie man das physische Organ des Auges nicht mit dem Sehen und das physische Organ des Ohres nicht mit dem Hören gleichzusetzen ist, ist das Gehirn auch nicht identisch mit dem Geist.
Der Geist ist nicht als eine eigenständige Entität zu betrachten, sondern als eine sich fortwährende entfaltende Erfahrung. Was wir für unsere Identität halten: mein Geist, mein Körper, mein Ich in Wirklichkeit eine Illusion ist, die von einem unaufhörlichen Strom von Gedanken, Emotionen, Empfindungen und Wahrnehmungen erzeugt wird.
Wen man jeden Gedanken, jedes Gefühl, jede Empfindung, die durch das Bewusstsein streichen, beobachtet, so löst sich die Illusion von einem begrenzten „Ich“ oder „Selbst“ auf und wird durch ein Gewahrsam ersetzt, das sehr viel ruhiger, weiträumiger und gelassener ist.


Die Mittagssonne in all ihrer Freude und Herrlichkeit scheint für Jedermann. Sie teilt ihren Reichtum mit königlicher Freigiebigkeit aus. Halte Dich auf dem Zenit Deines Lebens, und Du wirst unerschöpflich sein, für Dich und für die Anderen.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Drei Gehirne in einem.

Drei Gehirne in einem.
Buddhaschaft hat drei Aspekte oder Körper. Jetzt kommt man langsam auf den Gedanken, dass das Gehirn nicht ein vereinzelter Gegenstand ist, der denkt, ob das Essen gut schmeckt oder nicht, was sich nicht so einfach beantworten lässt.Denn die elementaren Aktivitäten wie Essen und Trinken beinhalten einen Austausch von tausenden sorgfältig koordinierter elektrochemischen Signale zwischen Millionen von Zellen, die im Gehirn und im ganzen Körper verteilt sind. Milliarden Neuronen im menschlichen Gehirn gehören von ihrer Funktion her drei verschiedenen Schichten an, deren Entwicklung jeweils über Hunderttausende von Jahren in Anspruch nahm,in denen die Spezies sich weiterentwickelte und sich komplexe Überlebensmechanismen aneignete.
Die erste und älteste Schicht nennt man Stammhirn, das direkt aus dem Rückenmark hervorgeht. Es wird auch als Reptiliengehirn bezeichnet, weil es sich dem Gehirn vieler Reptilienarten ähnelt.
Der Hauptzweck dieses Gehirns ist die Funktion der Atmung, des Stoffwechsels, des Herzschlags und des Kreislaufs.
Das Reptiliengehirn kontrolliert die Schreckreaktion, oder den sogenannten Kampf- oder Fluchtimpluse. Es ist eine automatische Reaktion, die unerwartete Begegnungen oder unerwartete Ereignisse als mögliche Bedrohung deuten.
Die automatische Reaktion wirkt sich auf das Überleben aus. Die meisten Reptilienarten bevorzugen den Kampf, denn sie zeigen keine Neigung zu einer Kooperation.
Die weiblichen Reptilien verfügen über keine angeborene Fähigkeit ihren nachwuchs zu nähren und aufzuziehen.
Die Eier werden gelegt, die Jungen schlüpfen aus und bleiben sich dann selbst überlassen. Oft werden diese Jungen von der eigenen Spezies gefressen.
Die revolutionäre Entwicklung neuer Wirbeltierarten brachte eine erstaunliche Entwicklung der Gehirnstruktur mit sich. Die Neugeborenen dieser Art sind nicht ausreichend entwickelt, und sie bedürfen der elterlichen Fürsorge. So bildete sich eine zweite Gehirnschicht heraus, um die Notwendigkeit des Überlebens sicherzustellen.
Die Schicht wird als limbisches System oder limbischer Lappen bezeichnet, der den Hirnstamm als Helm umgibt, und eine Reihe programmierter neuraler Verbindungen, die den Impuls zur Fürsorge stimulieren: Nahrung für die Jungen, die Jungen beschützen und Übungen für das Überleben. Sie haben eine größere Bandbreite von Emotionen, so die Deutung der einzelnen Laute, die Körperhaltung, die Bewegungsart, der Gesichtsausdruck oder die Augenstellung in ihrer Bedeutung abzulesen.
So kann sich diese Art von Wesen sich den Umständen besser anpassen und haben ein Fundament für das Lernen und das Erinnern.
Der Hippocampus hat seinen Sitz in den beiden Schläfen-Lappen als gleich hinter den Schläfen. Wir haben zwei Hippocampi. In jeder Gehirnhälfte . Er spielt beim Schaffen neuer Erinnerungen und liefert einen räumlich, intellektuellen und verbalen Kontext, der unseren emotionalen Reaktionen Bedeutung verleiht. Verletzungen in diesem Gehirnbereich geben Schwierigkeiten mit dem Erzeugen neuer Erinnerungen. Ein Bestandteil des limbischen Systems ist der Mandelkern. Es sind zwei mandelförmige neurale Gebilde direkt über den Hirnstamm. Wir haben zwei dieser Organe, rechte und linke Gehirnhälfte. Sie spielen für unsere Emotionen eine große Rolle. Eine Verletzung dieser mandelförmigen Gebilde führt zum Verlust von Emotionen. Dieser Mandelkern ist mit dem vegetativen Nervensystem verbunden. Diese Anlage ist von großem Nutzen, wenn es um das Überleben geht.
Das limbische System oder das emotionale Gehirn wird vom Neokortex ausgeglichen und ergänzt. Es ist die dritte und jüngste Schicht im Gehirn.Es sorgt für logisches Denken, Vorstellungen entwickeln, planen und emotionale Reaktionen fein abstimmen. Wir Menschen scheinen die einzigen Wesen zu sein, die einen Neokortex haben, der sich zu einer viel größeren und komplizierteren Struktur entwickelt hat.
Dem Neokortex verdanken wir unser Vermögen zur Sprache, zum Schreiben, zur Mathematik, Musik und Kunst. Er ist der Sitz für rationale Aktivitäten, Lösen von Problemen, das Analysieren, Urteilen, Kontrolle von Impulsen und die Fähigkeit, Informationen zu strukturieren,aus Erfahrungen und Fehlern zu lernen und mit anderen mitzufühlen.
Ein einziger Gedanke erzeugt Interaktionen an denen diese drei Schichten beteiligt sind, weil das gefordert wird, um überhaupt Gedanken zu aktivieren.
Alte Helfer erkennen, Drehbücher und Zwanghaftigkeiten sehen, sich trotz der gespürten Gelebtheit, wahrhaftig und tief zu lieben, ist ein hohes Gut. Heraustreten aus dem Schatten der Illusionen, Beendigung des sich wiederholenden Leidens, Bewusstwerdung der Bedingtheit, sind wahre Lebensübungen. Freiheit ohne Freiheit, Frieden ohne Frieden, Liebe ohne Liebe, Dank ohne Dank, Gott ohne Gott, spüren das alles ein Teil vom Großen Geist ist, welch größtes Geschenk.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Was geht da drinnen vor sich?

Was geht da drinnen vor sich?
Alle Phänomene sind Projektionen des Geistes.
Warum sollten wir etwas über unser Gehirn wissen, wenn wir glücklich sein wollen? Wir könnten uns glückliche Gedanken machen oder schöne Bilder aufhängen? Und wir können uns dann dann vorstellen, dass unser Körper vor lauter Glück in einem weißen Licht getaucht ist?
Wenn wir den Geist untersuchen wollen, dann stoßen wir immer auf Hindernisse. Es ist oftmals die tiefsitzende und unbewusste Überzeugung, dass wir nun einmal so geboren sind, aber leider nichts tun können, um irgendetwas daran zu ändern. Aber auch in der Arbeit mit Menschen erfahren wir das Gleiche.
Doch ohne einmal bewusst darüber nachzudenken, blockiert die Vorstellung, nichts an unserem Geist oder Bewusstsein ändern zu können, jeden Versuch, es einmal zu probieren.
Es gibt schon Menschen, die versuchen mithilfe von Affirmationen, Gebeten oder Visualisierungen etwas zu ändern, aber schon nach einigen Tagen aufgaben, weil sie keine Resultate erkennen konnten. Damit wird dann das Arbeiten mit dem Geist fallen gelassen. Aber man stellt bei Gesprächen mit Wissenschaftlern oft fest, dass die strukturelle Beschaffenheit des Gehirns tatsächlich wirkliche Veränderungen in den alltäglichen Wahrnehmungen und Erfahrungen zulässt.
In den Gesprächen mit den Neurologen, Biologen und Psychologen hört man viele Vorstellungen und Gedanken, die sehr interessant sind. Manches wird bejaht und bestätigt und anderes in frage gestellt.
Aber als etwas Wertvolles aus diesen Gesprächen ergibt sich die Erkenntnis: Wenn wir uns die Zeit nehmen und zumindest ein partielles Verständnis von der Struktur und Funktion des Gehirns erlangen, liefert uns dies eine fester begründete Basis, um uns aus wissenschaftlicher Sicht verstehen zu können, wie und warum die Techniken bei Buddhisten wirklich funktionieren.
Die verschiedenen Bereiche eines Gehirns arbeiten zusammen wie ein Symphonie-Orchester und bringen bestimmte Resultate hervor wie Bewegungen, Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und körperliche Wahrnehmungen.
Aber das gibt dann ein komplexes Bild. Wir Menschen müssen dieses Bild der Symphonie verstehen, das uns das Gehirn vorstellt., um das Gehirn als solches zu begreifen.
Der Großteil der Gehirnaktivität wird auf eine spezielle Kategorie von Zellen zurückgeführt, die man Neuronen nennt. Es sind gesellige Zellen, die sich gerne unterhalten, aber dabei handelt es sich um Sinneswahrnehmungen, Bewegung, Problemlösung, Schaffen von Erinnerungen und das Erzeugen von Gedanken und Emotionen.
Diese Zellen sehen wie Bäume aus, die einen Stamm „Axon“ genannt und Verästlungen aufweisen. Diese stehen im Kontakt mit anderen Verästlungen und Nervenzellen, die sich durch Organe und Sinnesorgane erstrecken, und Botschaften senden und empfangen. Diese Botschaften werden über die Synapsen weitergegeben.
Die hinweg fließenden Botschaften erfolgen in Form von chemischen Molekülen, die Neurotransmitter genannt werden, und die elektrische Signale erzeugen, die gemessen werden können.
Wenn Neuronen eine Verbindung herstellen, so bilden sie ein Art, das einer alten Freundschaft ähnlich ist. In diesem Band werden vergangene Ereignisse gespeichert, die hervorgeholt werden, wenn sich das Alte erneut benutzbar macht.
Die alten neurologischen Fähigkeiten können durch neue neurologische Fähigkeiten ersetzt werden, als neuronale Plastizität.
Es bedeutet, dass wiederholte Erfahrung die Arbeitsweise des Gehirns verändern kann.

In der heutigen materialistischen Welt besteht die Gefahr, dass Menschen zu Sklaven des Geldes werden, als seien sie einfache Rädchen in einer riesigen Gelddruckmaschine. Dies hat nichts mit Menschenwürde, Freiheit oder echtem Wohlbefinden gemein. Der Besitz sollte der Menschheit dienen, nicht anders herum.

Dienstag, 16. Juni 2015

Die Symphonie im Inneren.

Die Symphonie im Inneren.
Eine Ansammlung von Teilen erzeugt die Vorstellung von einem Gefährt.
Jedes fühlende Wesen, also jedes Geschöpf, ist mit einem Gewahrsein-Sinn ausgestattet, und sei es auch noch so rudimentär.
Man definiert es über drei grundlegende Aspekte oder Merkmale: Körper, Sprache und Geist.
Der Körper bezieht sich auf den sich ständig verändernden physischen Teil unseres Wesens. Er wird geboren, wächst heran, wird krank, altert und stirb schließlich.
Die Sprache bedeutet nicht nur, das wir sprechen können, sondern sie bezieht sich auch auf andere Signale, welche wir in Form von Tönen, Worten, Gestik, Mimik oder auch Pheromonen austauschen, jenen von Säugetieren abgesonderten chemischen Stoffen, die auf subtile Weise das Verhalten und die Entwicklung anderer Säugetiere beeinflussen.
Die Sprache ist wie der Körper ein vergänglicher Aspekt unseres Erlebens. Alles was wir über Worte und Zeichen austauschen, kommen und gehen, und wenn der Körper stirbt, stirbt die Sprachfähigkeit mit ihm.
Den Geist kann man schwerer beschreiben. Ihn können wir nicht so leicht deuten oder identifizieren wie die Sprache oder den Körper. Wir können noch so intensiv forschen, aber wir werden kein Objekt finden, dass wir als Geist bezeichnen können. Es wurde immer versucht den Geist zu beschreiben, und es wurden viele Bücher verfasst deswegen, aber es ist keinem Buddhisten oder westlichen Wissenschaftler gelungen zu sagen:
Ich habe den Geist gefunden. Er befindet sich in dem und dem Teil des Körpers, sieht so und so aus, und so und so funktioniert er.“
Der Geist befindet sich an keinem spezifischen Ort, weist keine spezifische Gestalt , Form, Farbe oder andere fassbare Qualitäten auf, wie wir es anderen fundamentalen Aspekten zuschreiben können, wie etwa Sitz der Lunge oder des Herzens oder anderer Organe mit einer lebensnotwendigen Funktion.
Einfach wäre zu sagen: dass der Geist nicht existiere. Doch ich stelle mir dann die Frage: Warum den Geist in Abrede stellen? Wir denken, fühlen, haben Schmerzen, die Füße schlafen ein, wir sind müde oder hellwach oder glücklich und traurig.
Auch wenn man ein Phänomen nicht lokalisieren oder definieren kann, bedeutet es nicht, dass es nicht existiert. Was es bedeuten könnte, dass wir noch nicht genügend Informationen gesammelt haben, um ein arbeitsfähiges Modell zu erstellen.
Auf das Wirken des Geistes konnte man bisher Zellstrukturen und zelluläre Prozesse ausmachen, die zu den intellektuellen, emotionalen und sensorischen Ereignissen beitragen, die man mit dem Funktionieren des Geistes oder des Bewusstseins in Verbindung bringen kann.
Aber was den Geist selbst ausmacht, konnte man bisher nicht entdecken. Der Geist ist ein sich ständig entwickelndes und entfaltendes Ereignis. Das basiert oder könnte darauf basieren, dass es eine Interaktion von neurologischen Gewohnheiten und den unvorhersehbaren Elementen unmittelbarer Erfahrung ist.
Der Geist ist das Merkmal aller fühlenden oder bewussten Wesen, und somit ist der Geist der wichtigste Aspekt in der Natur fühlender Wesen. Der Geist bemerkt immer das Gefühl ein Bedürfnis zu haben, und er reagiert befriedigend auf die Befriedigung dieses Bedürfnisses. Der Geist ist immer gegenwärtig und aktiv, auch wenn wir ihn nicht sehen. Er ist für uns selbstverständlich, weil wir mit ihm herangewachsen sind, und weil er für uns zur Gewohnheit wurde, eigentlich in allen Lebenslagen. Wenn wir uns in den Geist versetzen, dann erkennen wir, dass er nicht nur die Zellen im Körper sind, die unser Leben gestalten, sondern etwas, was einerseits leicht und andererseits schwer zugänglich ist, das ist der Geist.

In der Liebe heben sich alle Gegensätzlichkeiten des Lebens auf und verlieren sich. Nur in der Liebe sind Einigkeit und Zweisamkeit nicht zu unterscheiden. Nur in der Liebe ist Bewegung und Ruhe in einem. Unser Herz ist immer rastlos , bis des Liebe findet und dann findet es seine Ruhe. Bindung und Freiheit sind sich in der Liebe kein Feind. Denn Liebe ist die größte Freiheit und doch die größte Bindung.




Montag, 15. Juni 2015

Griechenland und die "EU".

Griechenland und die „EU“.
In der letzten Zeit gab es viele Meldungen in den Medien über den Streit zwischen Griechenland und der „EU“ über den Staatshaushalt der Griechen. Für die Politiker der „EU“ ist die Verschuldung der Griechen viel zu hoch, der geht in den Milliardenbereich, und die Griechen sind nicht einmal, diesen Schuldenberg sach- und fachgerecht abzubauen. Obwohl die Griechen einen Plan für die Schuldentilgung aufgestellt haben, so halten sie sich nicht an der Schuldentilgung, weil die Griechen keine Sparmaßnahmen einleiten, um so besser die Schulden abbauen zu können.
Die „EU“ verweist ständig auf einen konkreten Plan für die Schuldentilgung durch Sparmaßnahmen, aber die Griechen machen nichts, weil sie Angst vor ihren Bürger haben, und die Regierung hat Angst davor, sie könnte durch die Sparmaßnahmen wieder abgewählt werden.
So beginnen die Griechen mit allerlei Tricks, um die Sparmaßnahmen zu umgehen, und kommen dann mit dem Thema, dass sie von Deutschland Reparaturkosten von Schäden aus dem 2.Weltkrieg verlangen, was scheinbar schon vor Jahrzehnten zwischen Griechenland und Deutschland geregelt worden ist., das war wieder ein Ablenkungsmanöver der griechischen Regierung. Dann kam die nächste Aktion uf das politische Tablett, denn die Griechen wollten den Streit zwischen Putin und der „EU“ durchbrechen, indem sie Putin ihre uneingeschränkte Freundschaft anboten. Aber auch diese Aktion war nur gegen das Verhalten der „EU“ gerichtet, damit diese eventuell Abstand von den Sparmaßnahmen nehmen würden.
Jetzt versucht die griechische Regierung auf den Musekurs mit EU-Staaten zu gehen, um eventuell da, ihr persönliches Ziel zu erreichen. Bei der Bundeskanzlerin Frau Merkel klappt es in soweit, denn sie möchte Griechenland in der Euro-Zone behalten. Was ich auch für richtig halte, denn Griechenland gehört zu Europa, und es ist egal, ob die Griechen einen soliden oder unsoliden Haushalt haben, denn es gibt noch mehr Euro-Staaten, die keinen sehr soliden Haushalt haben.
Wir sind Menschen, also Wesen, die Verstand und Intelligenz haben, das heißt für uns, wir können reden oder sprechen, so können wir nicht nur übereinander reden , sondern wir können auch miteinander reden.
Wenn es Probleme in einer Gemeinschaft, in der auch wir leben, gibt, dann setzt man sich zusammen, und man redet über diese Probleme, fasst die wichtigsten erst einmal zusammen, und sucht nach Lösungen für diese Probleme, denn irgendwo sind die Lösungen, die wir nur hervorholen müssen, indem wir den Geist, der in uns ist, danach fragen. Er wird es uns sagen, wo die Lösungen sind und wird uns damit auch die Lösungen zeigen.
Gespräche zu führen ist nicht schwer, sondern eher leicht, wenn man aus diesen Debatten Persönliches heraushält. Denn im Gespräch über den Staatshaushalt geht es nur um Gelder für die Bürger, aber nicht um Bestechungsgelder der Politiker.

Warum sind wir oft enttäuscht, ängstlich oder unzufrieden? Weil wir sehr hohe Erwartungen haben. Gesundheit, Freiheiten, Freunde, Schönheit, materiellen Wohlstand, wir können nie genug davon bekommen, setzen die Ansprüche immer höher und merken nicht, dass wir dadurch immer schwerer glücklich zu machen sind. Genügsamkeit ist das Zauberwort. Ohne sie ist keiner je zu befriedigen, aber mit ihr können uns Neid, Missgunst, Unzufriedenheit und Habgier nichts mehr anhaben. Es ist ein Gefühl großer Freiheit, wenn man Genügsamkeit empfindet. Nagarjuna, der indische Denker sagt: "Derjenige, der die Zufriedenheit kennt, ist wahrhaft reich, auch ohne materielle Besitztümer."

Sonntag, 14. Juni 2015

Licht aus dem Westen.

Licht aus dem Westen.
Oder nimm die Dunkelheit, die sich über Tausende von Zeitaltern angesammelt hat – ihre geballte Finsternis wird durch eine einzige Lampe vertrieben.
Mit Licht aus dem Westen ist nicht die Himmelsrichtung gemeint, sondern das Wissen der Völker, die im Westen gewohnt haben und noch wohnen, insbesondere die Wissenschaft und Forschung der Universitäten des Westen, die sehr konkret und genau sich haben ein Bild über viele Gegenstände, insbesondere im Gehirn des Menschen verschaffen konnten, aber auch im Körper des Menschen oder an seinem geforscht haben. So bekam man nach und nach ein genaues Bild vom Körper des Menschen.
Aber waren es wirklich Zeitalter oder ein Zeitalter der Finsternis? Doch das Leben verlief auch in diesen Zeitaltern fast genauso wie in den anderen. Man hatte sich mit seinen Gedanken den Gedanken von Buddha zugewandt, und man erhoffte sich dadurch die buddhistischen Weisheiten Buddhas.
Es gab auch in dieser Zeit, die als Finsternis bezeichnet wurde oder wird, viele Lehren , die wohl regional-bedingt gelehrt wurden, denn es fehlten die Möglichkeiten der Übermittlungen auf einen weiten Raum. Aber dieser Mangel sollte keinen Mangel an den Lehren darstellen, denn die Gedanken der Lehren, die aus diesen Lehren fließen, sind die Gedanke aus dem Verstand und der Intelligenz der Menschen.
Der Westen entwickelte dann die Technik für Forschung und Wissenschaft, und so trafen sich die eigentlich zwei verschiedenen Wissenschaften, die buddhistische und die westliche, um eine Beziehung aufzubauen, was sie auch taten, denn sie vereinigten sich, zu einer Wissenschaft, die hauptsächlich mit dem Verstand und seiner Intelligenz gelehrt wurde.
Das Zusammenarbeiten von buddhistischer Praxis und westlicher Forschung, verbesserte die menschliche Lebensqualität.
Die buddhistische Praxis betont, dass man auf eine höhere oder gesteigerte Gewahrsam-Ebene gelangt, und die moderne Wissenschaft konzentriert sich auf die Verfeinerung der Methoden, mit denen man geistig kranke Menschen wieder in den Zustand der Normalität verhelfen kann.
Das Licht aus dem Westen, das aufleuchtet, ist die moderne Wissenschaft, die sich im Westen entwickelt hat, aber die jetzt mit der buddhistischen Praxis in Verbindung tritt, und beide bilden dann zusammen eine Einheit.

Wenn wir das Gefühl unserer eigenen Wichtigkeit abbauen, dann verlieren wir nichts anderes als einen Parasiten, der unseren Geist schon seit langem befallen hat. Das, was wir dadurch gewinnen, nennt man Freiheit, Öffnung des Geistes, Spontaneität, Einfachheit, Nächstenliebe und viele andere Eigenschaften, die dem Glück innewohnen.