Dienstag, 26. Mai 2015

Vergebung-Meditation.

Vergebung-Meditation
Zusätzlich zu den Achtsamkeit-Übungen, bei denen mit Atem, Körper, Herz und Verstand gearbeitet wird, gibt es ergänzende Übungen zur Meditation wie „Vergebung“ und „Herzensgüte“.
Vergebung ist eines der Schlüsselworte im spirituellen Leben, denn wenn man anderen vergibt, dann wird man in der Lage sein, von der Vergangenheit loszulassen und ein Leben neu beginnen. Wenn wir vergeben wollen, dann bleiben wir das hängen „Wer hat was wem getan“ und drehen uns damit im Kreis. Es stammt ein einfacher Satz von Buddha:“Hass wird niemals durch Hass vertrieben – nur durch Liebe kann er geheilt werden.“
Die Vergebung kann größer sein als die Leiden eines Menschen und das bedeutet, dass die Kraft der Vergebung von jedem Menschen im Herzen getragen wird.
Vergebung bedeutet nicht, dass das, was geschehen ist, gutgeheißen wird, denn wenn man Vergebung anbietet, kann man sagen, dass es falsch war, was geschehen ist und man wird es nie mehr zulassen, dass es noch einmal geschieht.
Vergebung bedeutet auch, keinen Menschen aus seinem Herzen auszuschließen, auch wenn derjenige aus Ungewissheit, Verwirrung und Schmerz etwas Unrechtes getan hat.
Vergebung besteht auch darin, vom vergangenen loszulassen, aber man muss sich darüber klar sein, dass der Weg nach vorne geht, so dass wir neu anfangen.
Die Vergebung-Übung ist eine Übung, die sehr oft ausgeführt werden muss, bis sich ein echtes Gefühl von Vergebung im eigenen Herzen einstellt. Ein Teil des Prozesses kann Zorn und Empörung beinhalten, ein anderer Teil Kummer und Sorgen. Ein derartiger Prozess kann bei uns aufdecken, wie viel Zorn wir mit uns herumtragen und wie tief der Schmerz ist.
Diesen Schmerz kann nicht einfach so übertünchen. Aber was bedeutet Vergebung? Vergebung bedeutet für uns, dass wir unseren Hass nicht länger mit uns herumtragen wollen, weil er uns aus dem Inneren vergiftet.Den die Vergebung hat eine positive Wirkung auf den Menschen, der Hass ist weg, und er kann auf die Mitmenschen offen und herzlich zugehen.
Man soll dem Zorn und der Frustration entgegengehen, und sie an-und aufnehmen.
Wir haben immer das Verlangen zu lieben, andere respektvoll zu behandeln, aber dieser Teil liegt unter alten Schichten von Furcht, alten Wunden, Zynismus und Schmerz begraben, denn so wollen wir uns vor Verletzungen schützen.
So kehren wir zum Atem zurück. Zuerst bittet man um Vergebung für sich selbst, falls man jemanden wissentlich oder unwissentlich durch Gedanken, Worte oder Taten verletzt oder geschädigt hat. Man hat es irgendwie getan aus Schmerz oder Angst, aber denken wir an die Vorfälle, nehmen sie zu Herzen und bitten dann, um Vergebung. Für all die Fälle, wo man aus Angst, Schmerz, Unwissenheit, Nachlässigkeit oder Unehrlichkeit Verletzungen oder Schaden zugefügt hat, lässt man in das Bewusstsein aufsteigen und bittet dann, um Vergebung. Wenn einem durch andere Menschen Kummer und Wunden zugefügt wurden, ins Bewusstsein kommen, und mache dir klar, dass es die Menschen aus Furcht, Schmerz und Verwirrung gemacht haben.
Berühre alles mit Güte und Vergebung.

Haben Sie den Mut, sich ins Leben zu stürzen, Risiken einzugehen, Rückschläge einzustecken, in dem Wissen, dass Sie dem Spiel der Gegensätze ausgesetzt sein werden, also Erfolg und Scheitern, Glück und Unglück, Lob und Tadel.




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