Mittwoch, 20. Mai 2015

Verbindung mit dem Atem aufnehmen.

Verbindung mit dem Atem aufnehmen.
Der Beginn jeder spirituellen Übung ist das Einrichten im eigenen Körper. Damit will man erreichen, dass man zum Atem und zum Körper in einer achtsamen, bewussten und hellwachen Weise in Beziehung tritt. Hält man den Körper still, so hilft es, auch den Geist zur Ruhe zu bringen.
Der Anfang besteht darin, eine stabile und zugleich angenehme Haltung zu finden, so dass wir in der Gegenwart sind, und uns den Körper bewusst machen. Wichtig ist das Gefühl von Stabilität, Bequemlichkeit und Leichtigkeit.
Der Körper soll still, gerade, würdevoll, aber nicht steif sitzen. Der Rücken darf nicht steif sein, aber doch aufrecht, sodass man leicht und unbeschwert atmen kann und die Energie frei durch den Körper fließt.
Wenn man eine aufrechte Haltung hat, so bleibt man hellwach, aber bei einer krummen Haltung besteht die Gefahr des Einschlafens. Die Haltung muss bequem sein, die Schultern müssen hängen und die Hände bequem im Schoß oder auf den Oberschenkeln liegen. Man muss Haltungen ausprobieren, bis man die geeignete gefunden hat.
Meditieren bedeutet, dass man nicht mit sich selbst kämpfen muss, weil man sich dann unwohl fühlt. Schließe deine Augen, richte die Aufmerksamkeit in die Gegenwart, sei deiner Umgebung und der Geräusche um dich herum bewusst und mache dir bewusst wie sich dein Körper anfühlt, achte auf körperliche Empfindungen und mögliche Spannungen. Atme kurz durch, achte dann auf die Bewegungen in dienem verstand, in deinen Gefühlen, in deinen Emotionen, in deinen Erwartungen und in deinen Erinnerungen.
Anfangs nutzt man die natürlichen Bewegungen, um zu üben, die Aufmerksamkeit auf die Gegenwart zu lenken. Ziel der Meditation ist es, den Atem zu erfahren, ohne ihn zu lenken oder zu verändern, und dabei gewahr zu werden, wie der Atem sich selbst in seinem ganz eigenen Rhythmus atmet. Die Achtsamkeit-Meditation ist keine Atemübung. Sie ist eine Übung, die die Aufmerksamkeit schulen soll, in der Gegenwart zu bleiben.
Was man als erstes in der Meditation bemerkt oder erfährt, ist das ständige Abschweifen der Gedanken. Das Abschweifen der Gedanken wird wird bei der Vipassana-Meditation als „Wasserfall sehen“ bezeichnet. Man kann dem Verstand sagen, er soll beim Atmen bleiben, aber er macht es nicht, so muss man ihn zum Atmen zurückführen.
Wenn man dem Atem folgt, so erkennt man die inneren Bewegungen und Zwiegespräche des Verstandes. Wenn einem bei der Meditation bewusst wird, dass man sich in Gedanken, Planungen oder Erinnerungen verloren hat, dann lässt man die Gedanken los und kehrt zum Atem zurück.
Die Meditation soll helfen, bewusst den Atem zu erfahren und mit Aufmerksamkeit dabei bleiben.
Um in den gegenwärtigen Augenblick zurück zu kehren, bedarf es viel Geduld und Ausdauer.
Ein „ich kann es nicht“ oder „ich mache das nicht richtig“ gibt es nicht sondern nur Übung und Geduld bringen den Verstand wieder in die Gegenwart zurück.
Die Fragen im Verlauf der ersten Meditation-Sitzungen, haben immer etwas mit der Atmung zu tun.
Man muss bei den Übungen entspannt sein, um den Atem fließen zu lassen. Der Sinn der Übungen besteht darin, die Aufmerksamkeit zu verfeinern, damit man auf das besser lauschen kann, was sich von Natur aus im Körper abspielt. Die Aufmerksamkeit muss sich dem Atem anpassen, damit einem bewusst wird, wie sich der Atem im Körper bewegt. Der Verstand geht ständig spazieren, und die Kunst der Meditation ihn wieder zum Atem zurückführen.
Die Meditation ist in gewissem Sinne eine Selbstbetrachtung. Wir müssen ständig üben, länger in der Gegenwart zu leben.

Der Erfolg ist jedem sicher, der ihn sich wirklich wünscht. Unterschätze niemals Deine Träume! Du musst einen Pakt mit ihnen schließen. Sie sind die Quelle einer unerschöpflichen Kraft, die Dir erlaubt zu siegen. Hinter dem Hindernis öffnet sich eine ganz neue Freiheit, ein viel weiterer Horizont.


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