Donnerstag, 21. Mai 2015

Mit Körperempfindungen arbeiten.

Mit Körperempfindungen arbeiten.
Dies ist ein Aspekt, der darin besteht, alles zu erfassen, was sich im Körper bemerkbar macht, die beschwerlichen Sinneseindrücke wie die angenehmen Empfindungen.
Nach der Meditation mit dem Atem, dehnt man die Achtsamkeit auf das Bewusstsein und die Achtsamkeit auf alle körperlichen Energien und Empfindungen aus. Während der Meditation kann man eine Vielzahl verschiedener Empfindungen erleben wie Leichtigkeit, Anspannung, Vergnügen, Jucken und manchmal auch Schmerz.
Jede Empfindung kann in die Meditation einbezogen werden, und das mit viel Aufmerksamkeit und Respekt sowie bei der Entwicklung des Atems.
Wenn man still sitzt, dann beginnt der Körper sich auf natürliche Weise zu öffnen. Im Verlauf dieses Prozesses fühlt man oft Dinge, die man bisher nicht bemerkt hatte, weil sie Beschäftigung im Leben diese Gefühle unterdrückt hat. So erlebt man Anfangs ungewohnte Empfindungen, weil man das Stillsitzen nicht gewöhnt ist.
Jetzt im Stillsitzen wird alles offenbar, was man im bisherigen Leben mit sich herumgetragen hat, ohne es abzubauen. Und wenn man so dasitzt und den Atemrhythmus spürt, dann empfindet man auch Schmerzen, die man jetzt abbauen müsste. Hier wird es notwendig, dass dieses Offen werden des Körpers mit dem gleichen Geist von Aufmerksamkeit wahrgenommen wird, die wir dem Atem widmen
Sind wir dazu in der Lage, dann wird es auch kein Problem werden, was sich auch in unserem Körper abspielt, sondern es kann zu einer tiefgreifenden Heilung kommen, auch wenn sie uns schmerzhaft erscheint.
Erlebt man zum ersten Mal die Spannungen, so werden sie häufig als Konflikte, Schmerzen oder Unannehmlichkeiten offenbart, die sich im Körper gespeichert hatten. Lässt man die Spannungen behutsam in das Bewusstsein, dann werden sie sich öffnen und auflösen.
Wenn der Körper in die Meditation einbezogen wird, dann wird er zu einer zentralen Bedeutung, und das wir alles, was in Erscheinung tritt, mit der gleichen Art von Gegenwärtigkeit oder Bewusstheit annehmen, die wir auch bei der Arbeit mit der Arbeit haben.
Jedwede Energie, die bei der Meditation in uns aufsteigt, sei es Spannung, Schmerz, Lust oder Frust, sollte mit Freundlichkeit empfangen werden. Wenn man während der Meditation irgendwelche körperliche Empfindungen spürt, dann könnte man ihr einen Namen geben, denn dadurch gibt man der Empfindung Raum, sich zu öffnen, und der Körper selbst möchte sich ändern, fließen also bewegen.
Alle körperlichen Empfindungen wie Kälte, Wärme, Spannung oder Schmerz verschwinden schließlich. Wenn man das „Sich-Öffnen“ des Körpers in der Meditation beobachtet, ist es wichtig, nicht vom Verstand entscheiden, wie es sich anfühlen sollte.
Die Meditation öffnet sich auf ihre Weise, wie eine Blume, und das zu seiner Zeit. Man muss sich bei der Meditation die Unannehmlichkeiten bewusst machen, um diese entsprechend zu beeinflussen, dass diese zu Annehmlichkeiten umgewandelt werden.
Man muss sich aber bewusst sein, Freude und Schmerz gibt es immer im Leben und damit auch in einer Mediation. Man soll auch nicht vor den Schmerzen davonlaufen. Wir müssen lernen, zu all dem, ob Freude und Schmerz, eine Beziehung aufzubauen, die von Gefühl, Zärtlichkeit, Barmherzigkeit und Verständnis geprägt ist.
Beim Beobachten des Körpers ist es wichtig, dass man darauf achtet, wie die Empfindung sein soll, sondern wie sie tatsächlich ist. Man muss lernen, Schmerzen zu empfinden und feststellen, dass sie nicht töten.
Die Meditation wird mit dem Meditieren des Körperempfinden nicht umgewandelt, wenn wenn sich der Körper öffnet, so widmet man ihm die Aufmerksamkeit.
Zu einem Kampf soll es nicht kommen, dann kehrt man besser zum Atem zurück.
Beobachtet man die Empfindungen im Körper sehr aufmerksam, so werden drei Dinge getan: verschwinden, bleiben, wie wir sind oder sich verschlimmern.
Es ist nicht die Aufgabe, sie zu kontrollieren, sondern bei ihnen bleiben und sie bewusst kommen und gehen lassen.
Man kann seinen Körper nie Kontrollieren, denn der Atem geht von alleine, das Herz ebenfalls schlägt alleine, und die Leber funktioniert ohne deine Anleitung.
Während der Meditation wird man von allen möglichen Körperempfindungen heimgesucht, ob angenehm oder unangenehm, und man erkennt, dass man über die Empfindungen keine Kontrolle hat.
Körperempfindungen treten spontan auf, wenn sich der Körper öffnet. Mit den Körperempfindungen findet man den Mittelpunkt, der einen mit der tieferen Ebene des Seins in Verbindung bringt.
Es gibt Bereiche von Furcht und Spannung, von Unbehagen und Entzücken und man wird ihnen begegnen, doch sind sie ein Teil der Oberflächenschicht deines Lebens. Aber wesentlich ist es, man findet unter diesen Schichten einen Ort der Sammlung und Bewusstheit, der die Kraft und Festigkeit vermittelt, die Wechselfälle des Lebens zu durchstehen. Für die Meditation ist es hilfreich, mit Tönen umzugehen, denn die Natur ist mit Geräuschen verbunden.
Die Geräusche in der Umgebung und die Empfindungen des Körpers kann man bewusst und aufmerksam zuhören. Sind die Töne verklungen, so kehrt man zum Atem zurück.
Bei der Meditation sitzt man aufrecht und lässt den Körper entspannt vom Rückgrat tragen. Alles was du in deinem Körper empfindest ist der Mittelpunkt der Meditation.
Die Körperempfindungen nimmt man mit Achtsamkeit und Freundlichkeit an.
In der Meditation achtet man auf den Atem und den Körper und lässt die Empfindungen beider fließen.
Man bringt beiden, Atem und Körper die gleiche Achtsamkeit und Freundlichkeit entgegen.

Der Erfolg ist jedem sicher, der ihn sich wirklich wünscht. Unterschätze niemals Deine Träume! Du musst einen Pakt mit ihnen schließen. Sie sind die Quelle einer unerschöpflichen Kraft, die Dir erlaubt zu siegen. Hinter dem Hindernis öffnet sich eine ganz neue Freiheit, ein viel weiterer Horizont.


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