Samstag, 30. Mai 2015

Meditation beim Gehen.

Eine Meditation beim Gehen.
Eine weitere Meditation wäre das Gehen oder beim Gehen. Es ist eine Meditation in Bewegung, also im Gegensatz zum Sitzen. Man soll sich anfangs die Zeit von 15 bis 20 Minuten nehmen, um sich daran zu gewöhnen, sich im Gehen oder in der Bewegung konzentrieren zu können. Man sollte dabei immer die gleiche Strecke gehen, weil sie uns bekannt ist, und uns nicht durch neue Einflüsse ablenkt.
Die Strecke kann auch in der Wohnung sein, so von einer Länge von 20 bis 30 Schritt. Wenn wir mit dem Gehen beginnen, so heben wir einen Fuß, um diesen nach vorne zu bringen, damit er wieder auf den Fußboden aufsetzt und der Kontakt zur Erde ist wieder hergestellt. Man spürt wie der Fuß und das Bein den Kontakt zum Fußboden zur Erde wieder herstellen.
So richte ich meine Aufmerksamkeit auf die Füße und die Beine und spüre dort ein Körperempfinden, das anders ist als beim Sitzen.
Beim Gehen richtet man die Achtsamkeit auf den Akt des Gehens. So spürt man auch die zwei Aktivitäten des Gehens, das Anheben und das Senken des Fußes. Wenn man mit den Gedanken beim Gehen abschweift, so kehre zurück zum Gehen und achte auf das Anheben und Niedersetzen des Fußes.
Man kann während des Gehens auch Stehen bleiben und etwas betrachten, aber danach sollte man zum Gehen zurückkehren und sich auf das Anheben und Senken der Füße achten.
Auch sollte man die Geschwindigkeit beim Gehen beachten. Man sollte die Geschwindigkeit der Konzentration anpassen, aber auch des Wohlbefindens.
Die Geh-Meditation gibt dir die Achtsamkeit vor der Bewegung des Körpers, sie kann die Orte verlagern, wo du hin möchtest, aber du wirst immer an dem Ort sein, an dem du bist.

Für gesundes mentales und emotionales Wachstum brauchen wir eine sanfte, erfahrene und ausbalancierte Einstellung die unsere Extreme vermeidet. Werden wir arrogant oder selbstgefällig, so besteht das Gegenmittel darin, sich seiner eigenen Probleme und Leiden bewusst zu werden, um uns auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Fühlen wir uns jedoch überwältigt, mutlos, hilflos oder depressiv. Dann ist es wichtig an unsere positiven Eigenschaften oder Erfolge zu denken um der Seele einen Auftrieb zu geben.





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