Dienstag, 21. April 2015

Völkermord

Völkermord
Heute war in den Medien zu lesen, dass die Bundesregierung plante, die Tötung von Armeniern als Völkermord zu bezeichnen, aber sie befürchtet dann, dass es zu erheblichen diplomatischen Schwierigkeiten mit der Türkei kommt.
Aber den Mord an ein Volk, als Völkermord zu bezeichnen, ist für mich etwas weit hergeholt, denn die Tötung von Menschen geschieht meistens aus Hass gegen denjenigen Menschen, oder weil man ein Volk in die Abhängigkeit zwingen will, d.h. Dass das Volk den Widerstand aufgibt, und man greift deshalb zu härteren Maßnahmen, wie zur Tötung von vielen Menschen, auch unschuldigen Menschen.
Man sollte wirklich vorsichtig sein, nach derartigen Delikten bei anderen Völkern zu suchen, weil bei Kriegen oder in Kriegen oder Besetzungen von anderen Ländern, kommt es immer zu derartigen Vorkommnissen, dass viele Menschen , auch unschuldig, getötet werden.
Wir deutschen haben es in den Jahren von 1933 bis 1945 gezeigt, wie man Volksgruppen dahin mordet. Bis zum 2.Weltkrieg, 1939. haben sich die Nationalsozialisten an den eigenen Landsleuten vergangen, indem sie Menschen in Konzentrationslagern sperrte, und diese Menschen in diesen Lagern sterben ließ bzw. sie darin hinmordete. Im 2.Weltkrieg wurde dann viele Völker in diese Todesmaschinerie hineingezogen, so z.B. die sechs Millionen Menschen jüdischen Glaubens. Hier hätte man wirklich von einem Völkermord sprechen können, aber dieses Wort habe ich aus dem Mund von deutschen Politiker selten oder gar nicht gehört.
Derartige Tötungsdelikte gegen Volksgemeinschaften passieren immer wieder, denn die Kriege bringen den Tod mit, aber auch die Besetzung eines Landes kann den Tod mitbringen, und er bringt ihn auch mit, darüber müssen wir uns klar sein.
Das Hinmorden von ganzen Volksgemeinschaften hat bei uns Menschen Tradition, denn wir töten unsere Mitmenschen nicht deshalb, weil wir sie essen wollen, sondern oft aus der Lust am Töten, oder weil wir das eroberte Land stabilisieren wollen. Das dabei ganze Volksgemeinschaften hingemordet werden, das ist bei uns Menschen scheinbar etwas Normales, wenn man auch hin und wieder etwas hört, was dagegen spricht, und sich einige Menschen voll Abscheu abwenden, aber das Töten dieser Volksgemeinschaft wird doch bald vergessen sein.
Mir fällt nur auf, dass an jetzt, besonders in der demokratischen Phase der Menschheit, ob es wirklich eine demokratische Phase ist, sei dahingestellt, man sich mit dem sogenannten Völkermord befasst, obwohl es die Nachlässe von Kriegsereignissen sind. Denn das Töten geschieht aus dem Druck des Krieges, denn der Mensch will seinen Gegner unbedingt töten, so kommt es dann auch zu den Ausrottungsaktionen, die als Völkermord ausgelegt werden.
Der Mensch vergisst sehr schnell, und er wird auch diese Aktionen vergessen, die wir immer als Völkermord bezeichnen. Bleiben wir dabei, dass das Töten von Lebewesen abartig ist, aber der Mensch gehört zu diesen Lebewesen, die auch gerne töten, denn im Menschen sind die Emotionen zum Töten vorhanden.

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