Sonntag, 8. März 2015

Wann ist ein Mensch "hirntot"?

Wann ist der Mensch „hirntot“?
Es ist eigentlich eine etwas seltsame Frage für mich, aber nicht untypisch. Denn ich habe mir schon manchmal diese Frage gestellt, aber dann wieder nicht richtig und intensiv nachgedacht. Jetzt wurde diese Frage wieder in den Medien laut, denn man hatte Mediziner gefragt, die den „hirntot“ des Menschen feststellen sollen.
Der Mensch besteht aus der Form eines Körpers mit seinen ganzen Organen und Knochen, und diese Organe werden durchblutet, so dass man sagen kann, das Blut des Menschen sei der Lebenssaft für den Menschen, denn ohne Blut ginge das Leben mit uns nicht weiter.
Auch das Gehirn wird durchblutet, denn es bedarf auch das Blut, um existieren zu können, ich nehme es an.
Das Gehirn ist eines des wichtigsten Organe im Menschen, und es ist das Organ, dass den Menschen durch das Leben begleitet und mit diesem Organ kann der Mensch denken, so nehme ich an.
Wenn ich von meiner buddhistischen Denkweise etwas abkomme, d.h., nicht streng in buddhistischer Weise denke, dann kann ich wohl sagen, das Gehirn ist ein Teil des Körpers, denn der Mensch besteht aus diesem Körper, und aus dem, was der Körper beinhaltet. Der Körper des Menschen ist etwas Ganzes also eine Einheit, aber wird diese Einheit durch irgendetwas geschädigt, dann gibt es diese Einheit eigentlich nicht mehr, weil etwas am Körper fehlt.
Fehlt dem Menschen ein Organ, dann ist er krank, und er muss behandelt werden, wenn die Behandlung gebracht werden kann.
Nehmen wir einmal an: Plötzlich bricht ein Mensch zusammen. Sofort treffen Rettungskräfte ein, um ihm zu helfen, was auch sehr gut ist, denn diese Rettungskräfte haben oft entsprechende medizinische Kenntnisse. Also sie sind dann, und beschäftigen sich mit dem zusammen gebrochenen Menschen, und stellen nach einiger Zeit fest, der Mensch gibt keine Lebenszeichen mehr von sich, also wird vermutet, dass der Mensch tot sei. Dann werden noch die Hirnströme gemessen, und wenn die Rettungskräfte feststellen, auch hier gibt keine erkennbaren Lebensimpulse mehr, dann ist der Mensch wirklich also „hirntot“.
Der ganze Vorgang ist eigentlich sehr einfach, aber bei der Feststellung des „Hirntodes“ kommen immer Bedenken auf, weil man sich die Frage stellt: „Ist der Mensch wirklich „hirntot“ oder auch nicht?
Da ich mich mit dem Buddhismus beschäftige, frage ich mich: was bedeutet der Tod eigentlich. Denn ich gehe davon aus, aber auch andere Menschen, der Mensch wird geboren, er lebt und zuletzt stirbt er, und das ist ein ganz normaler Zustand. Da der Mensch aus einem Körper besteht, eine Sprache spricht aber auch in anderen Formen mit seiner Umwelt kommuniziert, und sein Leben beschränkt ist, hat aber noch etwas und das ist der „Geist“.
Der Körper stirbt, aber was macht der Geist? Denn der Geist soll unsterblich sein, bleibt er bei dem Toten? Er ist nicht im Toten, sondern bildet mit dem Körper des Toten als der noch lebte, eine duale Einheit auf Gegenseitigkeit. Der Geist half dem Körper, wo dieser nicht mehr weiterwusste, denn er gab ihm Tipps wie man leben kann.
Also der Geist lebt nach dem Tode des Körpers weiter, und er wird irgendwann eine neue Beziehung mit einem Lebenden eingehen. Haltet ihr das für möglich?
Aber ich denke, zur zeit bin ich noch nicht ganz erwacht, denn ich habe meinen Geist noch nicht ganz erforscht.

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