Mittwoch, 4. März 2015

Die Reise beginnt.

Die Reise beginnt!

Wenn es irgendeine Religion gibt, die sich mit den Erfordernissen der modernen Wissenschaft vereinbaren lässt, dann ist es der Buddhismus:
Wer als Buddhist ausgebildet und geschult worden ist, der sieht den Buddhismus nicht als eine Religion an. Für sie oder ihn ist der Buddhismus eine Art von Wissenschaft, eine Methodik der Erforschung unserer Erfahrungen mithilfe von Techniken, die eine bewertungsfreie und unvoreingenommene Untersuchung und Überprüfung unserer Handlungen und Reaktionen ermöglichen.
Dabei ergibt sich folgender Erkenntnisprozess: „Ah, so funktioniert mein Geist. Das muss ich tun, um Glück zu erfahren. Dies sollte ich unterlassen, um Leid zu vermeiden.“
Der Buddhismus ist in seinem Wesen sehr praktischer Natur. Es geht darum, Dinge zu tun, die der heiteren Gelassenheit, dem Glück, dem Vertrauen und der Zuversicht förderlich sind, und Dinge zu unterlassen, die Sorge, Angst und Hoffnungslosigkeit heraufbeschwören. Dem Buddhismus geht es in seinem Bemühen, nicht so sehr darum, unser Denken oder Verhalten zu ändern, um ein besserer Mensch zu werden, vielmehr geht es um die Erkenntnis, dass – ganz gleich, was wir über die Umstände denken mögen, die unser Leben bestimmen – wir schon gut, heil, ganz und vollkommen sind. Es geht um die Einsicht in das uns innewohnende Potential unseres Geistes. Mit anderen Worten, der Buddhismus befasst sich nicht so sehr damit, dass wir zu Gesundheit und Wohlbefinden gelangen, als vielmehr damit, dass wir zur Erkenntnis kommen im Hier und Jetzt schon so heil und ganz, so gut, so im Kern gesund und wohl befindlich zu sein, wie zu sein wir je hoffen können.
Alle Angst, aller Schrecken oder alles Unbehagen aber auch diese unerschütterliche Basis von heiterer Gelassenheit, Vertrauen, Zuversicht und Glück ein Produkt des eigenen Geistes sind.

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