Samstag, 7. März 2015

Bedeutung der Traditionslinie

Die Bedeutung der Traditionslinie.
Euer bloßes Wissen und euer trockenes theoretisches Verständnis genügen nicht …. Was hier erforderlich ist, sind Erkenntnis und Gewissheit aufgrund direkter Erfahrung.
Die Methode der Geisteserforschung und des direkten Arbeitens mit dem Geist, die wir Buddhismus nennen, geht auf die Lehren eines jungen indischen Prinzen namens Siddhartha zurück.
Es soll mit eigenen Augen das Leben der Menschen gesehen haben, die ihr Leben im Elend fristen. Er gab sein bisheriges Leben auf und wandte sich der Lösung der Probleme im Elend zu.
Er erkannte, dass das Leben der Menschen im Elend viele Formen aufweist, sowie von Schmerzen, Kranksein und Tod.
So wanderte er durch Indien auf der Suche nach guten Lehrern, denn er suchte nach einer Antwort auf die Probleme des Elends, aber er fand diese Antwort nicht, auf jeden Fall waren diese nicht befriedigend für ihn.
So entschied er sich schließlich für seinen eigenen Geist, und er versenkte sich in seinen Geist, um die Antwort auf seine Suche zu finden.
Nach sehr langem Suchen in seinem Geist fand er das, wonach er suchte: ein grundlegendes Gewahrsam, das unveränderlich, unzerstörbar und grenzenlos ist.
Als er aus der sehr tiefen Meditation auftauchte war er nicht mehr der Prinz, sondern er war der „Erwachte“ also Buddha.
Er erkannte die dualistische Denkart in uns, denn sie ist ein komplexer zutiefst in die Struktur und Funktion des Gehirns eingebetteter Überlebensmechanismus, der sich – ebenso wie andere Mechanismen – mithilfe der Erfahrung verändern lässt.
Seine Erkenntnisse und Wahrnehmungen übermittelte er in Form von Gleichnissen, Beispielen, Rätseln und Metaphern.
Man konnte seine Lehren in Worten von Generation zu Generation übermitteln.
Wenn wir über deren Bedeutung nachdenken, und diese Bedeutungen auf unser eigenes Leben anwenden, dann bewirken wir Veränderungen in der Struktur und in den Funktionsweisen unseres Gehirns.

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