Mittwoch, 28. Januar 2015

Auschwitz-Birkenau

Auschwitz-Birkenau
Meine lieben Freunde, heute 70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz-Bir­kenau, es war der 27.Januar im Jahre 1945 durch die sowjetischen Truppen, ha­ben prominente Menschen aus der ganzen Welt, mit den noch überlebenden Lagerinsassen, eine Feier veranstaltet, um an die Geschehnisse in diesem Kon­zentrationslager zu erinnern, das dieses in Zukunft nicht mehr geschehen darf.
Dieser Gedenktag war erforderlich, denn es gibt schon wieder einen offenen Rassismus bei uns in Deutschland, denn wir Deutschen gehören zum Holocaust wie Berlin zu Deutschland. Wir müssen immer daran denken, dass Auschwitz-Birkenau seit der Errichtung zu den Deutschen gehört, denn hier haben Natio­nalsozialisten Millionen von Menschen getötet und verbrannt.
Die Lagerinsassen wurden auch von der damaligen deutschen Industrien als Ar­beitskräfte, also kostenlose Arbeitskräfte, missbraucht.
In der Vergangenheit hat man es in Deutschland vermieden, über die Konzen­trationslager zu sprechen oder diese zu erwähnen, weil es noch zu viele Täter also KZ-Wärter gab, die noch lebten, und die wollten nicht erkannt werden. Ich selbst habe schon als Kind und auch Jugendlicher diese Konzentrationslager gekannt. SS-Wächter waren mir auch bekannt, doch anzeigen konnte ich sie nicht, weil ich zu klein war, und ich wäre Aggressionen der Wächter ausgesetzt worden.
Wir Deutschen sollen an die Stätten des Mordens gedenken und diese in Erin­nerungen behalten, denn die Konzentrationslager gehören zu uns Deutschen, und sind ein Teil der deutschen Geschichte, und wir dürfen die deutsche Ge­schichte nicht verdrängen, nur weil sie unangenehm ist, sondern wir müssen mindestens einmal jährlich einen öffentlichen Gedenktag haben.
Die ermordeten Menschen haben einmal zu uns gehört, das dürfen wir nie ver­gessen.
Ich denke oft an die Konzentrationslager und den Zuständen in diesen Lagern, aber in der Hauptsache an die Menschen, die dort umgekommen sind. Beson­ders in diesen Wochen, in denen die Pegida gegen den Islam und gegen Mi­granten sind, denn das ist Rassismus, denn auch der Rassismus führte 1933, bei der Regierungsübernahme der Nationalsozialisten,zur Errichtung der Konzen­trationslager und damit der Vernichtungslager.
Ich bin gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, sondern für ein freies Deutschland, in dem sich jeder Mensch, egal welcher Herkunft und welcher Hautfarbe, sich frei bewegen kann, und dass uns jeder Mensch herzlich Will­kommen ist, denn er ist einer von uns, und er macht unsere menschliche Gesell­schaft vielfältiger und farbiger und interessanter.
Ich möchte dann, dass die Menschenwürde für alle Menschen seine Gültigkeit hat, denn der Mensch ist frei, und er kann frei entscheiden.
Ich werde weiterhin an Auschwitz-Birkenau und an die anderen Konzentrati­onslagern denken, und in und wieder eine persönliche Gedenkminute für die Opfer dieser Lager einlegen, denn die Menschen sind mir sehr wichtig, denn auch ich hätte eines dieser Opfer sein können.
Liebe Freunde, ich denke, ihr kennt auch diese Konzentrationslager, und ich hoffe, ihr seid auch gegen jeglichen Rassismus auf dieser Welt.
Ich danke euch.

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