Montag, 15. Dezember 2014

Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

Liebe Freunde, die Fremdenfeindlichkeit und der Rassismus halten in Deutsch­land Einzug, denn jetzt zeigen sie sich wieder öffentlich.
Ich selbst frage mich: Was es eigentlich soll? Haben wir während des dritten Reiches nicht genug Greul gehabt, als man die jüdischen Bürger in Deutschland dahin mordete?
Scheinbar haben einige es noch nicht begriffen, dass wir alle Menschen sind, ob dunkelhäutig, gelbhäutig oder weißhäutig. Es ist doch egal, welche Hautfarbe man hat, sondern man ist ein Mensch unter anderen Menschen, man ist sozusa­gen unter Freunden. Denn unter Freunden zählt die Farbe der Haut gar nichts, sondern es zählt nur der Mensch, mit dem ich zusammen bin.
Zur Zeit rollt eine Flüchtlingswelle auf uns zu, weil diese Menschen ihre Hei­mat verlassen müssen, um nicht ermordet zu werden, denn wer will gerne unter sogenannten Eroberern leben, die die Menschen ermorden?
Aber bei uns in Deutschland hat die Fremdenfeindlichkeit immer noch einen festen Platz in den Gedanken oder Gehirnen der Menschen. Bei einigen Deut­schen ist der Rassismus groß im kommen oder wiederkommen, weil die sich als Herrenmenschen fühlen, wie die im dritten Reich, und weil sie hellhäutig sind.
Dann wird die religion für die Fremdenfeindlichkeit vorgeschoben, um anderen Menschen Angst zu machen, um viele sogenannte Wähler zu finden, um damit dann eine Mehrheit für eine Regierung zu schaffen, damit wieder eine Diktatur erstellt werden kann, die dann wieder große Kriege beginnt.
Ob das jetzt geht, ist wohl zweifelhaft, aber wie brauchen keine Bürger in unse­rem Land, die anderen Menschen eine Zuflucht verweigern, nur weil sie eine andere Hautfarbe oder Religion haben. Die meisten Bürger in unserem Lande interessieren sich sowieso nicht für eine Religion, denn denen geht es wieder um Action und körperlich bedingte Aktionen gegen andere Menschen, und dazu passt es gut, dass Flüchtlinge zu kommen, die man wieder verprügeln kann, in der Meinung, ihnen passiert danach doch nichts.
Die rechtsradikalen sind die Nachfolgegeneration der Altnationalisten, und werden ihre Ideen und Gedanken anschließend weitergegeben.
Doch schlimm sind auch die, die aus vermutlich religiösen Motiven gegen die Flüchtlinge vorgehen, denn sie vermuten in den Flüchtlingen die Verbreitung einer neuen Religion „den Islam“. Aber der Islam ist schon lange in Deutsch­land.
Es geht einfach nur um die Fremdenfeindlichkeit, die aber besonders durch die Neu-Nationalsozialisten dramatisch geschildert werden, und die auch sagen, das wäre der schlimmste Feind. Damit wollen sie nur Anhänger locken.
Liebe Freunde, wir müssen Flüchtlinge aufnehmen. Als ich 1944 meine gelieb­te Heimat an der deutsch-russischen Grenze verlassen musste, war ich in Schleswig-Holstein auch ein Fremder und wurde als solcher, besonders von den Erwachsenen beschimpft. Ich kenne dieses Leid besonders gut, obwohl ich da­mals ein Deutscher war.
Nehmen wir die Flüchtlinge solange auf, solange sie bleiben wollen oder kön­nen. Wenn in ihrer Heimat wieder alles ruhig ist, dann können sie wieder zu­rückkehren.

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