Sonntag, 28. Dezember 2014

Die Pegida

Die Medien berichteten in der letzten Zeit über eine Versammlung von Bürgern der Bundesrepublik Deutschland, die sich gegen die Aufnahme von Ausländern und Flüchtlingen wehrt, aber besonders gegen Flüchtlinge, die aus Syrien kom­men.
Einige Mitglieder dieser Gruppe halten besonders die Flüchtlinge für gefähr­lich, weil sie den Islam als Religion mitbringen, denn sie fürchten sich vor den Islam, weil sie keine Muslime werden wollen.
Doch wenn man die feste Absicht hat, die Religionszugehörigkeit nicht zu wechseln, so braucht man es auch nicht zu tun.
Doch diese Argumente sind zu oberflächlich, denn wenn man etwas tiefer schürft, so kommt man bestimmt zu einem ganz anderen Ergebnis.
Den Pegida-Demonstranten geht es nur um den Begriff „Flüchtlinge“, d.h., sie wollen die Flüchtlinge nicht haben, weil bei den Demonstranten eine absolute Ablehnung von Fremden vorliegt, denn jeder Flüchtling ist ein Fremder und für sie, die Demonstranten, ein erheblicher Fremdkörper, den sie nicht als Nach­barn haben wollen. Ob hier auch Rassismus vorliegt, ist schwerlich zu bestim­men, aber es könnte welcher vorliegen, denn auch bei den Nationalsozialisten von 1933 bis 1945 lag nicht nur Fremdenfeindlichkeit sondern auch Rassismus vor.
Hier bei der Pegda kann man es noch nicht so genau bestimmen, aber der Un­terschied zwischen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ist kaum gegeben, denn wer fremdenfeindlich ist ist auch oft ein Rassist.
Aber was steckt wirklich hinter dieser Pegida? Sie ist wirklich eigenartig, weil sie spontan entstanden ist. Keiner kennt die Hintermänner so genau. Manche gehen davon aus, dass Mitglieder der NPD die Hintermänner sind, aber manche meinen auch, es sind die Nachkommen der ehemaligen Nationalsozialisten, die es immer noch in unserem Lande gibt, aber die nichts mit der NPD zu tun ha­ben, auf jeden Fall nicht öffentlich.
Die Pegida wird wahrscheinlich bald aufgeben, wenn die Hintermänner erken­nen, dass der Druck der Menschen, die zu den Flüchtlingen stehen, zu groß ist, denn dieser Druck ist wirklich groß, weil viele Menschen in Deutschland diese Nationalsozialisten ablehnen, denn die haben wir schon einmal gehabt, und der Bedarf ist vollends gedeckt.
Ich persönlich mache mir keine Sorgen wegen der Hinterwäldler, sondern ich stehe zu den Flüchtlingen und biete ihnen gerne einen Aufenthalt an, denn die Jugend könnte beruflich bei uns eine Chance haben.
Ob die Flüchtlinge auch Muslime sind, das schert mich wenig, denn ich habe auch einen sogenannten Glauben, den ich gar nicht ausübe. Ich werde bestimmt kein Muslime. Und wenn ich mich denen über ihre Religion eine Unterhaltung dann nur aus Interesse, aber sonst sehr harmlos.
Auch hier möchte ich sagen, und ich sage es auch: Es lebe die Freiheit, es le­ben die Menschenrechte und auch die Menschenrechte für jedermann, ob Frau oder Mann, beide sind gleich.









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