Mittwoch, 31. Dezember 2014

Tigerin frisst eigene Junge

Gestern stand wieder einmal ein Bericht in den Medien, den ich zuerst eigent­lich nicht glauben wollte, aber er scheint der Tatsache zu entsprechen. Da stand „Tigerin frisst ihre Junge“.
Das ist eigenartig, dass so etwas geschehen konnte, denn üblicherweise be­schützen Tigerinnen aus reinem Mutterinstinkt ihre Junge also ihren oder den Nachwuchs, aber hier scheint es anders gewesen zu sein.
Man muss sich fragen: Warum tat es die Tigerin? Wollte sie den Jungen die Gefangenschaft in einem Zoo ersparen oder waren es andere Gründe, die wir eigentlich gar nicht kennen.
Es sieht so aus, als wenn die Tigerin menschlich handelte, denn auch menschli­che Mütter töten ihre Junge, was eigentlich manchmal häufiger vorkommt. Aber bei diesen Müttern weiß man, warum sie es tun, selten aus Lust am Töten, sondern aus einer Not heraus, denn sie wollen ihren Kindern die Not, in der sie leben einfach ersparen. Was einerseits verständlich ist, aber andererseits vom mütterlichen Instinkt etwas nicht so verständlich.
Mütter beschützen immer ihren jungen Nachwuchs, sie kämpfen um das Leben ihrer Jungen, und lassen notfalls den Vater, der sich meistens an die Jungen ver­greift, über die Klinge des Todes springen oder über die Klinge der Kampfunfä­higkeit.
Darum war ich auch bei dem Zeitungsbericht etwas irritiert, denn bisher dachte ich immer, dass nur die männlichen Tiger die Jungen töten wollen, aber das es die Mütter auch manchmal tun, ist schon eigenartig.
Das Töten von Jungen bei den Menschen kommt auch dann vor, wenn Mütter den Erzeuger hassen, und in dem Jungen den gehassten Erzeuger sehen, und dann die Lust verspüren, dieses Gesicht aus dem eigenen Bewusstsein zu lö­schen. Was man auch verstehen kann. Der Richter wird dieser Mutter im Urteil mildere Umstände zugestehen, was man natürlich auch machen kann, aber der Erzeuger lebt noch, nur ein kleiner Unschuldiger wurde ins Jenseits befördert.
Man wird im täglichen Leben doch so manches mal überrascht, obwohl ich jetzt schon ein längeres Leben hinter mir habe, aber das Leben ist wirklich gut für Überraschungen. Liebe freunde, ich weiß, ihr werdet auch über so etwas nachdenken, um dann nach einem Grund zu suchen, warum Mütter so etwas machen, aber man muß es so hinnehmen, es ist die Natur, die uns auch diesen Weg gehen lässt.
Ich wünsche euch allen ein schönes neues Jahr, mit viel Erfolg, wenn man es als Erfolg bewerten kann. Aber in der Hauptsache bleibt gesund, und denkt über das Leben nach, aber auch über die vielen Überraschungen, die uns das Leben schenkt.
Alles Gute, bis zum nächsten Jahr.









Sonntag, 28. Dezember 2014

Die Pegida

Die Medien berichteten in der letzten Zeit über eine Versammlung von Bürgern der Bundesrepublik Deutschland, die sich gegen die Aufnahme von Ausländern und Flüchtlingen wehrt, aber besonders gegen Flüchtlinge, die aus Syrien kom­men.
Einige Mitglieder dieser Gruppe halten besonders die Flüchtlinge für gefähr­lich, weil sie den Islam als Religion mitbringen, denn sie fürchten sich vor den Islam, weil sie keine Muslime werden wollen.
Doch wenn man die feste Absicht hat, die Religionszugehörigkeit nicht zu wechseln, so braucht man es auch nicht zu tun.
Doch diese Argumente sind zu oberflächlich, denn wenn man etwas tiefer schürft, so kommt man bestimmt zu einem ganz anderen Ergebnis.
Den Pegida-Demonstranten geht es nur um den Begriff „Flüchtlinge“, d.h., sie wollen die Flüchtlinge nicht haben, weil bei den Demonstranten eine absolute Ablehnung von Fremden vorliegt, denn jeder Flüchtling ist ein Fremder und für sie, die Demonstranten, ein erheblicher Fremdkörper, den sie nicht als Nach­barn haben wollen. Ob hier auch Rassismus vorliegt, ist schwerlich zu bestim­men, aber es könnte welcher vorliegen, denn auch bei den Nationalsozialisten von 1933 bis 1945 lag nicht nur Fremdenfeindlichkeit sondern auch Rassismus vor.
Hier bei der Pegda kann man es noch nicht so genau bestimmen, aber der Un­terschied zwischen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ist kaum gegeben, denn wer fremdenfeindlich ist ist auch oft ein Rassist.
Aber was steckt wirklich hinter dieser Pegida? Sie ist wirklich eigenartig, weil sie spontan entstanden ist. Keiner kennt die Hintermänner so genau. Manche gehen davon aus, dass Mitglieder der NPD die Hintermänner sind, aber manche meinen auch, es sind die Nachkommen der ehemaligen Nationalsozialisten, die es immer noch in unserem Lande gibt, aber die nichts mit der NPD zu tun ha­ben, auf jeden Fall nicht öffentlich.
Die Pegida wird wahrscheinlich bald aufgeben, wenn die Hintermänner erken­nen, dass der Druck der Menschen, die zu den Flüchtlingen stehen, zu groß ist, denn dieser Druck ist wirklich groß, weil viele Menschen in Deutschland diese Nationalsozialisten ablehnen, denn die haben wir schon einmal gehabt, und der Bedarf ist vollends gedeckt.
Ich persönlich mache mir keine Sorgen wegen der Hinterwäldler, sondern ich stehe zu den Flüchtlingen und biete ihnen gerne einen Aufenthalt an, denn die Jugend könnte beruflich bei uns eine Chance haben.
Ob die Flüchtlinge auch Muslime sind, das schert mich wenig, denn ich habe auch einen sogenannten Glauben, den ich gar nicht ausübe. Ich werde bestimmt kein Muslime. Und wenn ich mich denen über ihre Religion eine Unterhaltung dann nur aus Interesse, aber sonst sehr harmlos.
Auch hier möchte ich sagen, und ich sage es auch: Es lebe die Freiheit, es le­ben die Menschenrechte und auch die Menschenrechte für jedermann, ob Frau oder Mann, beide sind gleich.









Freitag, 26. Dezember 2014

Vom Nutzen des Meditation-Weges

Eines der schönsten Symbolbilder für die Meditation, das je gesehen wurde, ist ein Poster des lächelnden Swami Satchidinanda, der ein großer Yogalehrer der Hindus war. Auf dem Poster trägt er ein kleines orangefarbenes Lendentuch und einen langen wallenden Bart und balanciert auf einem Bein in einer klassi­schen Yogahaltung, aber dabei steht er auf einem Surfbrett, das eine riesige Welle hinuntergleitet.Unter ihm ist zu lesen: „Du kannst die Welle nicht anhal­ten, aber du kannst lernen, auf ihr zu surfen.“ Dieses Poster hat den Kerngehalt des Meditationsweges erfasst: Es zeigt, wie wir Achtsamkeit in die reale Welt bringen können, die voller Sinnesreize ist, voller Gefühle und Veränderungen.
Die Achtsamkeit-Meditation zielt nicht auf einen speziellen Geisteszustand ab, denn letzten Endes ist es unmöglich, irgendeinen Geisteszustand auf Dauer bei zu behalten.
Durch die Meditation üben wir uns darin, in jedem Moment ganz gegenwärtig zu sein mit unserem Bewusstsein, mit mehr Offenheit im Herzen und mit einem klaren Verständnis. Sie kann uns dabei helfen zu lernen, wie wir offener blei­ben und wie wir von ganzem Herzen lieben, und wie wir diese Liebe ohne Scheu zum Ausdruck bringen. Auch wenn wir in Schwierigkeiten sind, kann die Meditation uns Möglichkeiten zeigen, wie wir uns etwas weniger von den un­vermeidbaren Höhen und Tiefen des Lebens gefangen nehmen lassen und weni­ger Angst vor den Veränderungen sowohl der Freuden wie auch der leiden ha­ben. Meditation hilft uns auch, richtig lieben zu lernen, indem wir entdecken, dass wir uns allen Aspekten unseres Geistes öffnen können, den schwierigen ebenso wie den einfachen.
Meditatives Bewusstsein mindert Spannungen und heilt den Körper. Meditation beruhigt den Geist und öffnet auf behutsame Weise das Herz. Sie festigt die Spiritualität. Sie hilft uns zu lernen, wie wir erfüllter in der gegenwärtigen Rea­lität leben und unsere Mitmenschen und die Welt besser verstehen.
Wenn wir Achtsamkeit üben, werden wir gegenwärtiger, so dass wir beim Spa­zierengehen nicht an die Rechnungen denken, die wir bezahlen müssen, oder an Probleme in der Arbeit oder an etwas, was wir am Tag zur vor erlebt haben. Wir können lernen, ganz da zu sein, wo wir sind. Denn mit der Aufmerksamk­eit ganz im gegenwärtigen Augenblick zu sein,ist im Grunde genommen das Einzige, was Sinn macht, und wenn wir diesen Augenblick verstreichen lassen, wird es für immer vergangen sein.
Auf diese Weise kann die Meditation uns helfen, unsere tiefsten Wünsche zu erfüllen, unsere innere Freiheit und unser Glück zu entdecken und ein Gefühl für die Einheit des Lebens zu bekommen. Durch sie sind wir in der Lage, bes­ser zu verstehen, wer wir eigentlich sind, und dieses seltsame Leben, in das wir hineingeboren wurden, mit mehr Weisheit zu leben. Die Meditation hilft uns herauszufinden, woran es in diesem ganzen Ablauf von leben und Sterben ei­gentlich geht. Und alles, was wir dazu benötigen, ist das systematische Üben von Achtsamkeit und Bewusstheit, um damit unser Gefühl für innere Ruhe vor­anzubringen und schließlich alles, was in uns und um uns herum ist, verstehen und daraus lernen zu können.
Obwohl einfach, ist die Meditation doch nicht immer etwas, das leicht voll­bracht werden kann. Sie erfordert großen Mut, denn ein Schamane der Ya­qui-Indianer lehrt uns, dass nur ein spiritueller Krieger im Stande ist, den Pfad der Erkenntnis zu gehen. Nur ein spiritueller Krieger beklagt sich sich niemals und bedauert nichts. „Das Leben eines spirituellen Kriegers ist eine ständige Her­ausforderung, und Herausforderungen können unmöglich gut oder schlecht sein. Der grundlegende Unterschied zwischen einem ungewöhnlichen Men­schen und einem Krieger besteht darin, dass der Krieger alles als eine Heraus­forderung ansieht, während der gewöhnliche Mensch alles entweder als einen Segen oder als einen Fluch betrachtet.“
Die geistige Einstellung, die du für die Meditation mitbringen musst, ist Offen­heit, Entdeckerfreude und Verständnis. Zu sitzen, zu gehen und dich darin zu üben, deine Aufmerksamkeit immer wieder auf den gegenwärtigen Augenblick zu lenken. Zu lernen, dich achtsam und auf ausgeglichene Weise zu konzentrie­ren – und deinen Atem, deinen Körper, deine Gefühle und deinen Verstand zu beobachten.Die Muster in Körper und Geist erkennen zu lernen, die Leid verur­sachen, und zu entdecken, wie man dieses Leid auflösen kann. Wir können auch lernen, zu unserem eigenen und dem Leben anderer Menschen eine Bezie­hung aufzubauen, die von liebevoller Güte, von tieferem Verständnis und von Mitgefühl geprägt ist. Als er im Sterben lag, wurde Huxley von jemandem ge­fragt, ob er sagen könne, was er aus der Beschäftigung mit den vielen spirituel­len Lehrern und Gurus auf seinem spirituellen Weg gelernt habe. Huxley Ant­wort lautete: „Es mag Sie vielleicht enttäuschen, aber es scheint hauptsächlich darauf anzukommen, dass wir lernen, gütig zu sein.“




















Dienstag, 23. Dezember 2014

Warum meditieren?

Warum Meditieren?
Es gibt eine Geschichte von Buddha, kurz nachdem er seine Erleuchtung er­langt hatte. Er ging auf einer staubigen Landstraße entlang und begegnete einen Wanderer. Der sah in ihm einen schönen Yogi von bemerkenswerter Ausstrah­lung.
Du scheinst ganz außergewöhnlich zu sein,“ sagte der Wanderer. „Was bist du? Eine Art von Engel oder Deva? Offensichtlich bis du kein Mensch.“
Nein,“ sagte Buddha.
Bist du dann vielleicht eine Art Gott?“
Nein,“ sagte Buddha.
Ein Hexenmeister oder Zauberer.“
Nein,“ sagte Buddha.
Dann bist du also doch ein Mensch?
Nein,“ erwiderte Buddha.
Was bist du dann?“
Darauf antwortete Buddha: „Ich bin erwacht.“
Mit diesen drei Worten „ich bin erwacht“ umschreibt Buddha den Kern aller buddhistischen Lehren. Also so bezeichnet „Buddha“ jemanden, der erwacht ist.
Ein Buddha zu sein bedeutet, jemand zu sein, der zur wahren Natur von Leben und Tod erwacht ist und inmitten der Welt sein Mitgefühl erweckt und befreit hat.
Auch wenn man die Meditation praktiziert, dann wird nicht verlangt, dass man Buddhist wird oder in Meditation versunkene oder spirituelle Menschen. Man wird lediglich dazu eingeladen, die in jedem Menschen eigene Fähigkeit „zu er­wachen“ in Anspruch zu nehmen. Also achtsamer zu sein und gegenwärtiger, mitfühlender und wacher, dass ist etwas, das man lernen kann, wenn man auf einem Meditationskissen sitzt, aber die Achtsamkeit hilft uns auch bei vielen anderen Gelegenheiten: beim programmieren eines Computers, beim Tenniss­pielen, beim Lieben oder beim Spaziergehen am Meer, wenn wir das Leben be­lauschen wollen, das uns umgibt.
Wach und wirklich gegenwärtig zu sein, ist tatsächlich wesentlich Kunst in al­len anderen Künsten.
Aber man fragt sich: was ist das, zu dem man erwachen soll? Man erwacht zu dem, was die Buddhisten Dharma nennen. „Dharma“ ist ein Wort aus dem Sanskrit und Pali, das sich auf die universellen Wahrheiten bezieht: das sind die Gesetze des Universums und die Lehren, die es beschreiben. In diesem Sinne ist Dharam etwas, das sich augenblicklich enthüllen kann. Es ist die Weisheit, die immer gegenwärtig ist und nur darauf wartet, entdeckt zu werden.
Aber das ist etwas anders, als darauf zu warten, dass Gott in Glanz und Gloria vom Himmel herabsteigt, oder als eine große spirituelle Erleuchtung oder als eine wundervolle übersinnliche Erfahrung. Das Dharma der Weisheit, zudem wir erwachen können, ist die Wahrheit, die genau dort ist, wo wir sind, wenn wir uns von unseren Fantasien und Erinnerungen lösen und uns auf die Wirk­lichkeit der Gegenwart einlassen. Wenn wir das tun und ganz aufmerksam sind, dann beginnen wir, die Merkmale das Dharma in eben dem Leben zu erkennen, das wir gerade leben. Zu den ersten Merkmalen des Dharma, die sich während der Meditation enthüllen, gehören Unbeständigkeit und Unsicherheit. „So sollst du denken über diese flüchtige Welt,“ heißt es in einem buddhistischen Sutra. „Ein Stern in der Dämmerung, eine Luftblase in einem Fluss, ein Lichtblitz in einer Sommerwolke, ein Echo, ein Regenbogen, ein Trugbild und ein Traum.“ Je ruhiger du sitzt, je genauer du beobachtest, desto deutlicher wird dir, dass sich alles, was du siehst, in einem Zustand der Veränderung befindet. Gewöhn­lich erscheint uns alles, was wir erleben, auch unsere Persönlichkeit, unsere Umwelt, unsere Gefühle und die Gedanken in unserem Kopf. Es ist so, als wenn wir uns einen Film anschauen und derartig von der Handlung gefangen sind, obwohl es sich doch nur um flackernde Lichter auf einer Leinwand han­delt. Wenn du dich aber sehr sorgfältig konzentrierst auf das, was du siehst, dann ist es möglich zu erkennen, dass der Film in Wirklichkeit aus einer Folge von Standbildern besteht, die eines nach dem anderen ablaufen. Eines erscheint, dann kommt eine kurze Unterbrechung, und dann taucht das nächste auf.
Genau das geschieht in unserem Leben. Denn es ist so: „Nichts im Leben bleibt für eine sehr lange Zeit beständig oder unverändert. Du brauchst kein Meister im Meditieren zu sein, um zu erkennen, dass alles stets im Wandel begriffen ist. Konntest du jemals einen bestimmten Geistesgegenstand über einen sehr langen Zeitraum aufrechterhalten? Gibt es irgendetwas im Leben, dass ganz und gar gleich bleibt?
Dies bringt uns zum zweiten Gesetz des Dharma. Wenn wir wollen, dass Din­ge, die sich ständig ändern unverändert bleiben, und uns daran festklammern, werden wir eine Enttäuschung erleben und leiden. Nicht, dass wir leiden müs­sen, und es dient auch nicht dazu, uns zu bestrafen. Es ist einfach der Lauf der Welt und es ist so elementar wie die Schwerkraft.
Wenn wir krampfhaft darauf bestehen, dass etwas so bleibt, wie es ist, dann wird es sich trotzdem verändern. Wenn wir versuchen, daran festzuhalten, „wie es war“, dann wird uns das, nur Leid und Enttäuschung einbringen, denn das Leben ist ein Fluss, und alles ändert sich.
Wenn wir also beginnen, die Gesetze des Lebens anzuerkennen, dass die Dinge unbeständig sind und das Anhaftung Leid verursacht, dann können wir auch fühlen, dass es einen anderen Weg geben muss. Und es gibt ihn. Man könnte diesen Weg auch als Unsicherheitsweisheit bezeichnen. Das ist die Fähigkeit mit den Veränderungen zu fließen, zu erkennen, dass sich alles in einem Wand­lungsprozess befindet, und sich entspannt in die Ungewissheit zu fügen. Die Meditation lehrt uns, wie wir loslassen und inmitten des Wandels in unserer Mitte bleiben können. Wenn wir erst einmal eingesehen haben, dass wir eine gewaltige Menge Leid auf uns ziehen, wenn wir daran haften, dass die Dinge gleich bleiben, dann erkennen wir auch, dass die klügere Art zu leben darin be­steht, sich zu entspannen und loszulassen. Wir erkennen, dass Gewinn und Ver­lust, Lob und Tadel, Lust und Pein zum Tanz des Lebens dazu gehören, der uns, die wir im menschlichen Körper hineingeboren wurden, auferlegt ist. Los­lassen bedeutet nicht, den Dingen gleichgültig gegenüber zu stehen. Es bedeu­tet viel mehr, dass wir uns in kluger und den Umständen angepasster Weise, um die Dinge kümmern. In der Meditation schenken wir unseren Körper eine sorg­same und respektvolle Beachtung. Wenn wir nach der Natur des Körpers fra­gen, dann stellen wir fest, dass er wächst, altert, gelegentlich krank wird und am Ende stirbt. Bei der Meditation können wir den Zustand unseres Körpers unmittelbar empfinden, die Spannungen, die wir in uns festhalten, das Maß an Ermüdung oder Energie. Zeitweise fühlen wir uns in unserem Körper wohl, zeitweise bereitet er uns Schmerzen. Einmal sind wir ruhig, ein anderes Mal rastlos. Während der Meditation haben wir die Empfindung, dass wir unseren Körper nicht wirklich besitzen, sondern ihn vielmehr nur für eine kurze Zeit be­wohnen, und dass er sich in die Zeit von selbst verändert, ohne sich darum zu kümmern, was wir gerne erleben möchten. Das Gleiche gilt für unseren Geist und unser Herz, mit seinen Hoffnungen und Befürchtungen, mit Freude und Leid. Je länger wir meditieren, desto mehr Weisheit erwächst uns im Umgang mit dem, was als ganze Katastrophe genannt wird.
Anstatt aus vor schmerzhaften Erfahrungen zu fürchten und vor ihnen wegzu­laufen oder nach angenehmen Erfahrungen zu streben, in der Hoffnung, sie mö­gen andauern, wenn wir uns nur daran festklammern, werden wir schließlich er­kennen, dass unser Herz die Fähigkeit hat, für all das gegenwärtig zu sein und voller und freier mit dem zu leben, was gerade da ist.
Wenn wir erkennen, dass alles früher oder später verschwindet, die angeneh­men Dinge ebenso wie die unerfreulichen, dann können wir uns dazwischen mit Gelassenheit einrichten.
Wir meditieren also, um zur Erkenntnis der Lebensgesetze zu erwachen. Wir erwachen, indem wir die Aufmerksamkeit von der Vielzahl unserer Gedanken und Ideen abziehen und sie auf unseren Körper und unsere Empfindungen len­ken. Wir beginnen zu verstehen, wie unser Körper und unser Geist funktionie­ren, und so können wir eine weisere Beziehung zu ihnen aufnehmen. Der Kern dieses inneren Übungsweges ist das aufmerksame Lauschen und Achten auf un­ser Umfeld, auf unseren Körper, auf unseren Geist, auf unser Herz und auf die Welt um uns herum. Das ist es, was als Aufmerksamkeit bezeichnet wird, eine sorgsame und respektvolle Aufmerksamkeit.
Die Achtsamkeit, die wir durch die Meditation lernen, ist unter allen Umstän­den hilfreich. Man kann sie zum Beispiel während des Essens einsetzen. Du kannst auf die Stimme in deinem Bauch hören, die sagt: „Ich habe genug, ich fühle mich wohl, ich bin gesättigt.“ Du kannst auch auf die Stimme in deiner Zunge hören, die dazwischen flüstert: “Mensch, aber diese Frucht hat so gut ge­schmeckt, lass uns noch etwas davon essen.“ Du kannst auch auf deine Augen hören, wenn sie sagen: „Da drüben steht ein Nachtisch, den wir noch nicht pro­biert haben.“
Durch Achtsamkeit kannst du lernen, all diese verschiedenen Stimmen in dei­nem Inneren zu hören. Du kannst ebenso lernen, mit voller Aufmerksamkeit auf diene Gefühle zu achten, dir die angenehmen, die neutralen und die unangeneh­men Aspekte deiner Erfahrungen bewusst zu machen. Du kannst lernen, dass dich nicht vor dem, was schmerzhaft ist, zu fürchten brauchst und dass du dich nicht an das zu klammern brauchst, was angenehm ist. Wir sind oft zum Glau­ben erzogen worden, das dass so sein müsste, aber wenn wir meditieren, wird es schnell offensichtlich, dass es uns weder zum Frieden noch zum Glücklich­sein führt, uns an die angenehmen Dinge zu klammern oder die Dinge zu fürch­ten, die uns Schmerzen bereiten. Tatsache ist: Die Dinge ändern sich, egal ob wir das nun wollen oder nicht. Wenn wir darauf bestehen, dass alles so bleibt, wie es ist, oder wenn wir das wegstoßen, was wir nicht mögen, dann las­sen sich Veränderungen auch nicht aufhalten. Es führt nur zu weiterem Leiden.
In der Meditation entdecken wir eine natürliche, offenherzige und nicht bewer­tende Bewusstheit, für unseren Körper und unsere Gefühle. Schritt für Schritt können wir diese gütige und offene Bewusstheit dazu bringen, alles wahrzuneh­men, was unseren Geist ausmacht. Wir lernen, das Gesetz der Unbeständigkeit zu verstehen und ihm zu vertrauen, d.h., dass wir damit anfangen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Und im Verlauf dieses Prozesses beginnen wir zu begreifen, wie wir zu allem, was ist, mit fühlend, gütig und weise eine Bezie­hung herstellen zu können.






















Samstag, 20. Dezember 2014

Uralte Kunst der Meditation

Hier möchte ich die wesentlichen Übungen und Lehren, sowie man sie in den besten buddhistischen Klöstern findet, darlegen, in einer dem Westen zugängli­chen Weise. Es wird nur ein Versuch sein, der klappen könnte oder auch nicht, denn eigentlich ist alles im Leben ein Versuch, was der Mensch macht.
Ich möchte, wenn es geht, euch mit den einfachsten und am weitesten verbrei­teten Meditationsübungen bekannt machen, aber insbesondere mit den Übun­gen der Achtsamkeit und der liebevollen Güte.
Diese geführten Meditationen wurden entworfen, damit man eine unmittelbare praktische Erfahrung mit diesen Meditationsübungen bekommt. Damit will ich keineswegs erreichen, dass der Leser Buddhist wird oder fernöstliche Zeremo­nien bzw. rituelle Verbeugungen erlernt.
Es geht vielmehr darum zu lernen, wie man meditiert und davon im täglichen Leben profitiert. Nimmt man sich Zeit und kommt zur Ruhe, dann spürt man, und jeder Mensch ist dazu in der Lage, dass man sein Leben mit fühlender und wachsamer leben könnte.
Zu meditieren bedeutet, dass man diese innere Fähigkeit fördert, damit man sie in seinem Leben zum Ausdruck bringen kann.
Es gibt viele brauchbare Formen von Meditationsübungen, eigentlich ist das jede, die uns hilft, für unseren Körper und unsere Sinne, für unseren Geist und unser Herz achtsamer und bewusster zu werden. Aber es ist nicht so sehr von Bedeutung, welche Art von Meditation man sich auswählt. Doch wichtiger ist es, dass man, wenn man sich für eine Art entschieden hat, auch bei dieser Art bleibt und sie regelmäßig praktiziert.
Meditation verlangt Disziplin, das ist nicht anders als Klavier spielen zu erler­nen. Da genügt es auch nicht, gelegentlich ein paar Minuten am Tag zu üben.
Wenn man wirklich daran interessiert ist, eine Fertigkeit ernsthaft zu lernen, um Fortschritte zu machen, sei es im Klavierspielen oder im Meditieren, dann braucht man Ausdauer, Geduld und regelmäßiges Üben. Deshalb sollte man sich eine Art von Meditation heraussuchen, die einem zusagt, und dann kann man sie praktizieren.
Arbeite täglich daran, wenn möglich mit einem Lehrer oder im Rahmen einer Meditationsgruppe.
Beim regelmäßigen Üben wird man allmählich die Fähigkeit entwickeln, um für sich ganz den gegenwärtigen Augenblick Augenblick zu öffnen. Man wird durch das Meditieren, Geduld und Mitgefühl entwickeln, und offen werden für alles, was es gibt.
Aber es sollen nur die Grundübungen der Achtsamkeits-Meditation vorgestellt werden, denn es ist das Herzstück buddhistischer Meditation, auch Vipassana genannt.
Vipassana ist ein Ausdruck aus der Pali-Sprache und bedeutet: „Die Dinge so zu sehen, wie sie sind.“ Es ist die am weitesten verbreiteten Meditationsweise in Südostasien und von zentraler Bedeutung in allen buddhistischen Traditio­nen.
Sie betont die Achtsamkeit und wie man unmittelbares Gewahrsam unserer Er­fahrungen in allen Bereichen des Handelns entwickelt.
Die Meditationen sollen dem Anwender helfen, das Licht der Achtsamkeit auf jeden Aspekt seiner täglichen Erfahrungen werfen, und soll einem zeigen, wie man die heilende Kraft liebevoller Güte auf sich selbst und andere Menschen ausdehnen kann.
Die Achtsamkeis-Übung wird auch Einsichts-Meditation genannt. Es geht dabei nicht darum, die Aufmerksamkeit auf ein Bild von Buddha, eine Gottheit, ein Licht, eine Kerze oder auf heilige Bücher zu lenken, sondern man entdeckt durch Achtsamkeit eine Möglichkeit, inmitten von Bewegungen unbewegt zu bleiben.
So kann man selbst ganz weltliche, oft wiederholte Tätigkeiten wie Essen, Spa­ziergehen oder Telefonieren in die meditative Bewusstheit einbeziehen und zum Teil der Achtsamkeits-Übung werden lassen.
Unsere Meditation ist dadurch keine Übung, die man von Zeit zu Zeit durch­führen kann, sondern eher eine Seinsweise, die jeden Augenblick des Tages bei uns ist.
Achtsamkeit hilft uns, geistesgegenwärtiger und lebendiger auf alles zu reagie­ren, was uns begegnet, um das zu entwickeln, was als Lebenskunst bezeichnet wird: „Lebenskunst ist weder ein sorgloses Dahintreiben noch ein angstvolles Festklammern an der Vergangenheit. Sie besteht darin, in jedem Augenblick ganz einfühlsam zu sein, ihn als völlig neu und einzigartig anzusehen und das Bewusstsein offen und ganz und gar empfänglich zu halten.“
Man hat so viele Vorstellungen und Überzeugungen in Bezug auf sich selbst. Man erzählt Geschichten über das, was man gerne sein möchte oder wer man ist, ob es klug oder sanft ist. Oft sind das nicht hinterfragte oder begrenzte Vor­stellungen über oder von anderen Menschen, die man verinnerlicht hat, und dann in unserem Leben zum Ausdruck bringen.
Meditieren heißt, neue Möglichkeiten entdecken und eine Fähigkeit entwickeln, die jeder von uns besitzt: nämlich ein weiseres, liebevolleres, mitfühlender-es und erfüllter-es Leben zu führen.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Das Drama in Pakistan

Meine lieben Freunde, jetzt ist es wieder einmal passiert, dass islamistische Terroristen eine Schule überfallen haben, und über hundert Schüler und Lehrer erschossen haben. Es war keine gewöhnliche Schule, sondern eine Schule des Militärs.
Die Taliban behaupten jetzt bzw. die Medien, dass die Taliban Rache an die Aktionen des Militärs wegen deren Strafexpeditionen gegen die Taliban ge­nommen haben.
Aber man kann hier etwas zwiespältig denken, und ich muss sagen, beide Ak­tionen, ob vom Militär und den Taliban waren überflüssig, und man musste da­mit rechnen, dass die Taliban Rache nehmen würden, und das hat auch das Mi­litär gewusst.
Aber Kinder in diese Auseinandersetzungen mit hineinzuziehen ist etwas Er­bärmliches, und die Kinder auch noch zu ermorden. Das hat eigentlich nichts mit dem Islam zu tun, das ist eine Haltungsweise, die aus der Urzeit der Menschheit kommt, denn in der zeit kam es immer zu Rachefeldzüge oder ein­zelne Racheaktionen.
Jetzt hat sich wieder einmal gezeigt, dass der Mensch prinzipiell immer noch in Gedanken bei den Vorfahren in der Urzeit ist. Der Mensch kann einfach nicht lernen, keine Rache an seine Mitmenschen zu nehmen, sondern will unbedingt den Tod seiner Mitmenschen erleben.
Der Mensch scheint genetisch bedingt, dieses Übel zu besitzen, immer wenn ihm etwas angetan wird, dann auch an dem Täter übel Rache zu nehmen. Warum ist das eigentlich so? Wir könnten doch auch ohne Rache miteinander leben oder nicht?
Doch leider gibt es keinen richtige Einblick in diesen genetischen Fundus, weil man nicht genau weiß, wie dieses Übel festgelegt ist, aber es ist einfach da und strotzt so einfach dahin.
Allein in dieser Schule in Pakistan sind über hundert Kinder und Lehrer umge­kommen, wegen der Militäraktion der pakistanischen Armee, aber ich frage mich gleichzeitig, was haben die toten Schüler und Lehrer mit diesen Aktionen des Militärs zu tun?
Eigentlich möchte ich sagen: gar nichts, denn diese Schüler hätten bestimmt nicht die Taliban angegriffen, das ist doch klar.
Aber gleichzeitig ergibt sich auch die Frage: warum gibt es diese strenggläubig im Islam? Auch die Taliban hätten wissen müssen, dass man keine Kinder we­gen der Religion tötet, denn die können nichts dafür, was die Erwachsenen mit­einander treiben.
Aber ich hatte oben schon angedeutet, dass die Rache ein uraltes Verhalten der Menschheit ist, und das es in den Genen der Menschen festgelegt ist. Bei einem Menschen etwas deutlicher und bei dem anderen weniger deutlich oder gar nicht.
Aber diese Aktion der Taliban gegen die Schule wird seine Folgen haben, d.h., die Armee wird erneut gegen die Taliban vorgehen, und diesmal wird es hefti­ger werden.
Ich selbst wünsche dazu, dass würde nicht geschehen, aber ich bin skeptisch.













Montag, 15. Dezember 2014

Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

Liebe Freunde, die Fremdenfeindlichkeit und der Rassismus halten in Deutsch­land Einzug, denn jetzt zeigen sie sich wieder öffentlich.
Ich selbst frage mich: Was es eigentlich soll? Haben wir während des dritten Reiches nicht genug Greul gehabt, als man die jüdischen Bürger in Deutschland dahin mordete?
Scheinbar haben einige es noch nicht begriffen, dass wir alle Menschen sind, ob dunkelhäutig, gelbhäutig oder weißhäutig. Es ist doch egal, welche Hautfarbe man hat, sondern man ist ein Mensch unter anderen Menschen, man ist sozusa­gen unter Freunden. Denn unter Freunden zählt die Farbe der Haut gar nichts, sondern es zählt nur der Mensch, mit dem ich zusammen bin.
Zur Zeit rollt eine Flüchtlingswelle auf uns zu, weil diese Menschen ihre Hei­mat verlassen müssen, um nicht ermordet zu werden, denn wer will gerne unter sogenannten Eroberern leben, die die Menschen ermorden?
Aber bei uns in Deutschland hat die Fremdenfeindlichkeit immer noch einen festen Platz in den Gedanken oder Gehirnen der Menschen. Bei einigen Deut­schen ist der Rassismus groß im kommen oder wiederkommen, weil die sich als Herrenmenschen fühlen, wie die im dritten Reich, und weil sie hellhäutig sind.
Dann wird die religion für die Fremdenfeindlichkeit vorgeschoben, um anderen Menschen Angst zu machen, um viele sogenannte Wähler zu finden, um damit dann eine Mehrheit für eine Regierung zu schaffen, damit wieder eine Diktatur erstellt werden kann, die dann wieder große Kriege beginnt.
Ob das jetzt geht, ist wohl zweifelhaft, aber wie brauchen keine Bürger in unse­rem Land, die anderen Menschen eine Zuflucht verweigern, nur weil sie eine andere Hautfarbe oder Religion haben. Die meisten Bürger in unserem Lande interessieren sich sowieso nicht für eine Religion, denn denen geht es wieder um Action und körperlich bedingte Aktionen gegen andere Menschen, und dazu passt es gut, dass Flüchtlinge zu kommen, die man wieder verprügeln kann, in der Meinung, ihnen passiert danach doch nichts.
Die rechtsradikalen sind die Nachfolgegeneration der Altnationalisten, und werden ihre Ideen und Gedanken anschließend weitergegeben.
Doch schlimm sind auch die, die aus vermutlich religiösen Motiven gegen die Flüchtlinge vorgehen, denn sie vermuten in den Flüchtlingen die Verbreitung einer neuen Religion „den Islam“. Aber der Islam ist schon lange in Deutsch­land.
Es geht einfach nur um die Fremdenfeindlichkeit, die aber besonders durch die Neu-Nationalsozialisten dramatisch geschildert werden, und die auch sagen, das wäre der schlimmste Feind. Damit wollen sie nur Anhänger locken.
Liebe Freunde, wir müssen Flüchtlinge aufnehmen. Als ich 1944 meine gelieb­te Heimat an der deutsch-russischen Grenze verlassen musste, war ich in Schleswig-Holstein auch ein Fremder und wurde als solcher, besonders von den Erwachsenen beschimpft. Ich kenne dieses Leid besonders gut, obwohl ich da­mals ein Deutscher war.
Nehmen wir die Flüchtlinge solange auf, solange sie bleiben wollen oder kön­nen. Wenn in ihrer Heimat wieder alles ruhig ist, dann können sie wieder zu­rückkehren.

Sonntag, 14. Dezember 2014

Die Folterungen der CIA

Jetzt erfährt man durch die Medien, wie schnell man in den USA vergssen will, dass Ermittlungsbehörden, wie der CIA, nicht für seine Folterungen zur Strafverfolgung herangezogen wird.
Es ist schon etwas sehr befremdlich, dass ein sogenannter demokratischer Staat, Menschen foltern darf, wenn er unbedingt Ermittlungsergebnisse haben will, um sie dann einem Gericht vorlegen zu können, um Menschen zu bestrafen, die vielleicht völlig unschuldig sind.
Keine Ermittlungsbehörde hat das Recht, irgendwelche Vorgänge von Straftaten einem Verdächtigen vorzulegen, um ihm dann durch Folterungen zu zwischen, diese Straftaten als die eigenen zu zugeben. Das hat mit Demokratie nichts zu tun, dass sind Vorgänge, wie in einer Diktatur.
Aber gerade in einer Demokratie muss man die Rechte der Menschen besonders achten, weil sie Bürger eines Landes sind aber auch Mitmenschen dieses Landes. Gerade in den USA muss dieses Band zwischen Ermittlungsbehörden und Bürger, aber auch straffälligen Bürgern gut klappen. Denn auch der Straffällige hat seine rechte gegenüber den Behörden, und er darf nicht zu etwas gezwungen werden, was er nicht getan hat.
Doch die USA haben auch einen kleinen schwarzen Fleck auf ihrer demokratischen Weste, und dieser Fleck heißt „Sklaverei. Durch diese menschenunwürdige Behandlung von dunkelhäutigen Menschen aus Afrika hat sich auch in den USA ein Rassismus entwickelt, der bis heute dort noch grasiert. In einigen Bundesstaaten sehr stark, in anderen weniger, und dann in einigen Bundesstaaten gar nicht. Es ist sehr unterschiedlich, doch Straftäter werden in den USA nicht besonders gut behandelt, denn dort behandelt man einen Verdächtigen sehr brutal, denn für die Ermittlungsbehörden ist er schon verurteilt.
So ist man auch mit den sogenannten Verdächtigen vorgegangen, die wegen des Verdachtes, Terroristen zu sein. Man hat diese Menschen einer Folter unterzogen, um die Menschen zu zwingen, alles zu gestehen, was man ihnen sagt.
Ich kann nur sagen, die Menschen auf dieser Welt sind alle so grausam, denn es betrifft nicht sie, sondern andere Menschen. Sie haben sogar Freude an den Folterungen von Menschen, was ich leider nicht verstehe, denn für mich kommt die Folterung von Menschen nicht in Frage, weil ich die Folter generell ablehne.
Meine lieben Freunde, überlegt euch die ganzen Folterungen, denn was man den Menschen antut, ist sehr schlimm.
Wir Menschen wollen alle in Frieden leben und nicht in Angst vor anderen Menschen, die Menschen quälen und ihre Freude daran haben.
Bitte, lehnt diese Folterungen offen ab, und wendet euch den Opfer zu und unterstützt diese in Belangen der Psyche.



















Freitag, 12. Dezember 2014

Gerechtigkeit

Die Gerechtigkeit ist ein Begriff, der etwas beinhaltet den Begriff „Recht“. Aber was bedeutet „Recht“ überhaupt?
Dieser Begriff ist von Menschen entwickelt worden, d.h., von Tieren, die sich zu Menschen entwickelt haben, und auch dementsprechend eine Sprache entwi­ckelt haben, aus der sich dann die Schrift entwickelt hat.
Mit der Schrift kamen auch die ganzen Begriffe, die schon gedanklich da wa­ren, aber jetzt auch schriftlich niedergelegt werden konnten, damit sie nicht ver­loren gehen.
So entstand auch der Begriff „Recht“. Ich habe schon oben angedeutet, was die­ser Begriff eigentlich wirklich bedeutet, und für was er gut ist, und wem er et­was nützen soll?
Der Begriff „Recht“ ist von der menschlichen Gesellschaft entwickelt worden, weil man für sich Gesetze schuf, die die Gesellschaft zusammen halten sollte, und in diesen Gesetzen konnten oder sollten Menschen zusammenleben kön­nen. Und wirklich haben innerhalb dieser Gesetze ihren Zusammenhalt gefun­den, und die Menschen leben auf der Grundlage von Gesetzen also vom Recht.
Die Gesetze wurden oft nach einem bestimmten Menschen oder nach einer Menschengruppe erschaffen oder auch ausgerichtet. Es wurde ständig erneuert und alte Gesetze wurden aus den Gesetzbüchern wieder entfernt. Aber man un­terteilte das Recht dann schließlich in ein Straf- und Zivilrecht.
Das Strafrecht war dazu da, um Menschen, die gegen ein Recht verstießen, be­straft wurden, d.h., sie bekamen ein Strafmaß. Wenn es um zivilrechtliche Be­lange ging, dann wendete man dieses Recht an.
Aber wer war jetzt dafür zuständig, um das Recht auch anzuwenden? Es musste ja jemanden geben, dem man dieses aufbürden konnte, der genügend Kenntnis­se vom Recht hatte, und es auch anwenden konnte?
Also schaffte man Universitäten, die Menschen im Recht ausbildeten, und die dann anschließend zu bestimmten Behörden d.h., zu staatlichen Behörden gin­gen, um dort ihren Dienst zu machen.
Jetzt war das Recht auch offiziell eingeführt, und man musste es nur anwen­den.Aber zuerst unterteilte man die Behörde „Justiz“, so nannte man die neue Behörde, in Staatsanwaltschaft und Gericht. Die Staatsanwaltschaft klagte an und das Gericht verurteilte.
Bei der Staatsanwaltschaft und bei den Gerichten saßen oder waren Menschen, die im recht ausgebildet waren bzw. Recht studiert hatten. Die Ankläger nannte man Staatsanwälte und die, die Menschen verurteilten hießen Richter.
Zur Anklage vor Gericht wurden Anklageschriften eingereicht, und das Gericht entschied anhand der Anklage, ob diese Anklage auch zugelassen wird.
Und wenn die Anklage zugelassen wurde, dann begann bald darauf die Ver­handlung.
Aber jetzt meine freunde, beginnt für mich das, was kommt aus dieser Anklage und anschließenden Verhandlung heraus? Wird Recht gesprochen oder kommt es zu einem Unrecht?
Das ist die Frage bei jeder Verhandlung, denn wo Menschen über ein recht ent­scheiden sollen, sind Fehler da, die selbst von den Menschen verursacht wer­den, ob willentlich oder auch nicht.
Denn bei jeder Gerichtsverhandlung steht das Unrecht daneben, d.h., es kann auch dazu kommen, das einem Angeklagten Ungerechtigkeit widerfährt, das ist schon sehr oft vorgekommen. Besonders in Staaten, die von Diktatoren regiert werden.
Meine lieben Freunde, es ist tatsächlich so, Recht und Ungerechtigkeit sind zwei Geschwister, die jedem widerfahren können, ob er das haben will oder nicht.


















Gerechtigkeit
Die Gerechtigkeit ist ein Begriff, der etwas beinhaltet den Begriff „Recht“. Aber was bedeutet „Recht“ überhaupt?
Dieser Begriff ist von Menschen entwickelt worden, d.h., von Tieren, die sich zu Menschen entwickelt haben, und auch dementsprechend eine Sprache entwi­ckelt haben, aus der sich dann die Schrift entwickelt hat.
Mit der Schrift kamen auch die ganzen Begriffe, die schon gedanklich da wa­ren, aber jetzt auch schriftlich niedergelegt werden konnten, damit sie nicht ver­loren gehen.
So entstand auch der Begriff „Recht“. Ich habe schon oben angedeutet, was die­ser Begriff eigentlich wirklich bedeutet, und für was er gut ist, und wem er et­was nützen soll?
Der Begriff „Recht“ ist von der menschlichen Gesellschaft entwickelt worden, weil man für sich Gesetze schuf, die die Gesellschaft zusammen halten sollte, und in diesen Gesetzen konnten oder sollten Menschen zusammenleben kön­nen. Und wirklich haben innerhalb dieser Gesetze ihren Zusammenhalt gefun­den, und die Menschen leben auf der Grundlage von Gesetzen also vom Recht.
Die Gesetze wurden oft nach einem bestimmten Menschen oder nach einer Menschengruppe erschaffen oder auch ausgerichtet. Es wurde ständig erneuert und alte Gesetze wurden aus den Gesetzbüchern wieder entfernt. Aber man un­terteilte das Recht dann schließlich in ein Straf- und Zivilrecht.
Das Strafrecht war dazu da, um Menschen, die gegen ein Recht verstießen, be­straft wurden, d.h., sie bekamen ein Strafmaß. Wenn es um zivilrechtliche Be­lange ging, dann wendete man dieses Recht an.
Aber wer war jetzt dafür zuständig, um das Recht auch anzuwenden? Es musste ja jemanden geben, dem man dieses aufbürden konnte, der genügend Kenntnis­se vom Recht hatte, und es auch anwenden konnte?
Also schaffte man Universitäten, die Menschen im Recht ausbildeten, und die dann anschließend zu bestimmten Behörden d.h., zu staatlichen Behörden gin­gen, um dort ihren Dienst zu machen.
Jetzt war das Recht auch offiziell eingeführt, und man musste es nur anwen­den.Aber zuerst unterteilte man die Behörde „Justiz“, so nannte man die neue Behörde, in Staatsanwaltschaft und Gericht. Die Staatsanwaltschaft klagte an und das Gericht verurteilte.
Bei der Staatsanwaltschaft und bei den Gerichten saßen oder waren Menschen, die im recht ausgebildet waren bzw. Recht studiert hatten. Die Ankläger nannte man Staatsanwälte und die, die Menschen verurteilten hießen Richter.
Zur Anklage vor Gericht wurden Anklageschriften eingereicht, und das Gericht entschied anhand der Anklage, ob diese Anklage auch zugelassen wird.
Und wenn die Anklage zugelassen wurde, dann begann bald darauf die Ver­handlung.
Aber jetzt meine freunde, beginnt für mich das, was kommt aus dieser Anklage und anschließenden Verhandlung heraus? Wird Recht gesprochen oder kommt es zu einem Unrecht?
Das ist die Frage bei jeder Verhandlung, denn wo Menschen über ein recht ent­scheiden sollen, sind Fehler da, die selbst von den Menschen verursacht wer­den, ob willentlich oder auch nicht.
Denn bei jeder Gerichtsverhandlung steht das Unrecht daneben, d.h., es kann auch dazu kommen, das einem Angeklagten Ungerechtigkeit widerfährt, das ist schon sehr oft vorgekommen. Besonders in Staaten, die von Diktatoren regiert werden.
Meine lieben Freunde, es ist tatsächlich so, Recht und Ungerechtigkeit sind zwei Geschwister, die jedem widerfahren können, ob er das haben will oder nicht.


















Donnerstag, 11. Dezember 2014

Ausbilder in den Nord-Irak

Die Bundesregierung kommt am Wochenende zusammen, um über die Entsen­dung von Bundeswehrsoldaten in den Nord-Irak zu diskutieren, d.h., sie müs­sen dieses Vorhaben besprechen, denn es muss eine Maßnahme sein, die grund­gesetzlich gedeckt ist.
Denn es ist eine schwierige Diskussion, weil der Nord-Irak nicht zur NATO ge­hört also kein Mitglied ist und die UNO hat der Bundesregierung auch kein Mandat gegeben, eine derartige Maßnahme zu treffen.
Es sollen 100 Bundeswehrsoldaten zu den Kurden geschickt werden, die den kurdischen Soldaten beibringen sollen wie man Landminen sucht und anschlie­ßend entschärft.
Ich selbst denke darüber, dass man ruhig Soldaten hinschicken kann, weil Deutschland jetzt zu den internationalen Staaten gehört, und als Staat selbstän­dig ist, auch in seinen Entscheidungen.
Die Kurden brauchen eine intensive Ausbildung, denn schießen kann jeder, aber er versteht nicht, wie man effektiv kämpfen, das muss man auch lernen und zwar durch eine entsprechende Ausbildung durch die Anleitung gutes Aus­bilder.
Die Kurden brauchen eine gute Ausbildung, um gegen die sogenannten islami­schen Kämpfer zu bestehen, denn diese Kämpfer töten alle Gefangenen, wenn sie nicht zum Islam gehören.
Die „IS“ ist eine Bande von Kriminellen hohen oder auch niedrigen Niveaus, die nur Raub und Mord kennen, und die durch den Raub von Frauen, die veräu­ßern oder selbst für ihre sexuelle Geilheit brauchen. Die Morde geschehen meistens durch erschießen, oder wenn sie unter einer besonderen Mordlust lei­den, dann auch durch Köpfen der Gefangenen.
Ob man diese sogenannten Kämpfer als psychisch krank bezeichnen kann, das würde man hier in den zivilisierten Staaten machen, aber für mich sind es nur hemmungslose Verbrecher, die auch Mohammed, der Prophet des Islams ableh­nen würde, und die er sogar aus dem Islam ausschließen würde.
In einem Bericht hatte ich schon darauf hingewiesen, dass es vermutlich einige Muslime in den Reihen der „IS“ gibt, die nur Macht haben wollen, und dadurch auch natürlich ein schönes Leben.
Jetzt wieder zurück zu den kurdischen Kämpfern, die wirklich in diesem Kampf den Kopf für andere hinhalten. Warum soll man denen nicht eine gute Ausbildung angedeihen lassen, damit sie ihr Volk beschützen können, und auch selbst gut mit dem Leben aus diesen Kämpfen herauskommen.
Es ist wichtig, zu überleben und weiterzuleben, denn es warten noch viele Auf­gaben auf die Kurden, und zwar auch in der Zukunft.
Ich bin mehr dafür, dass man miteinander redet als sich totschlägt, aber gegen manche Kriminelle, da nützt auch kein reden mehr, denn die sind mehr für den Mord, aber sie setzen trotzdem dafür nicht ihr eigenes Leben ein, weil sie wie alle Mörder feige sind.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

CIA und Folterungen

 
Obama, der amerikanische Präsident, hat jetzt einen Bericht über Foltermetho­den des amerikanischen Geheimdienstes „CIA“ veröffentlicht.
Ich hatte schon früher von diesen Folterungen gehört, aber es ist nicht unge­wöhnlich wenn Geheimdienste Menschen, die sie sozusagen festgenommen ha­ben, auch foltern, wenn sie etwas erfahren wollen.
Aber gerade in der USA dürfte es keine derartigen Methoden geben, obwohl auch dort bei der Polizei derartige Methoden herrschen, um einem Beschuldig­ten eine Straftat unterzuschieben.
Man erfährt als gewöhnlicher Bürger vieles nicht so einfach, weil die Ver­schwiegenheit doch außergewöhnlich ist, denn diese Folterknechte wollen selbst nicht als Straftäter gelten.
Doch man darf keine Beschuldigten oder andere Festgenommenen Foltern, nur um von denen Geständnisse zu erlangen, die an und für sich keine Gültigkeit vor Gericht haben. Doch der Mensch tickt leider anders als er sollte, denn die Karriere steht im Vordergrund. Wer viele Fälle oder auch Straftaten aufklärt der steigt nach oben und zwar sehr rasch.
Die Foltermethoden der „CIA“ ähneln denen der „Gestapo“ aus dem dritten Reich in Deutschland, auch hier wurde grundsätzlich gefoltert, aber die Folter­methoden waren sogar gesetzlich festgelegt.
Ich bin heute ein Mensch, der die Freiheit der Menschen liebt, die Gleichbe­rechtigung und die Menschenwürde, d.h., für mich, ich würde nie einen Men­schen schlagen, sondern würde mit ihm sprechen, und wenn er nicht gleich will, dann würde ich später noch einmal das Gespräch suchen.
Aber Menschen foltern, das ist unwürdig, denn das verstößt gegen jede Menschlichkeit, denn Mensch zählt zu unserer Art, und deshalb muss er auch menschlich und sehr korrekt behandelt werden.
Sollte er Geheimnisse verbergen, dann darf man diese Geheimnisse nicht aus ihm heraus prügeln oder mit sonstigen Methoden herausholen, denn seine Ge­heimnisse bleiben ihm selbst überlassen.
Doch ob die „CIA“ mit diesen Methoden aufhört, da bin ich mir nicht so sicher, sie müsste es erst einmal beweisen. Und Präsidenten, die hinter diesen Folter­methoden stehen, sind keine Präsidenten, denn sie sind selbst Straftäter mit ei­ner hohen Kriminalität.
Liebe freunde, wehren wir uns gegen jede Folterung und gegen die Menschen, die die Folterungen gemacht oder befohlen haben, sondern suchen wir mit ih­nen das Gespräch, um keine anderen Menschen mit derartigen Methoden zu gefährden.



















Montag, 8. Dezember 2014

Burka -Verbot in Deutschland diskutiert

Die CSU in Bayern beginnt mit der Diskussion, Im Bundestag ein Burka-Ver­bot durchzusetzen, d.h., in Deutschland darf keine Burka von muslimischen Frauen getragen werden.
Man fragt sich eigentlich, wenn man ein Anhänger der Menschenrechte, der Gleichberechtigung von Frauen und Männer und der Rechte für alle Menschen ist, was dieses Verbot überhaupt bewirken soll, und für wen es gedacht ist?
Auf den ersten Blick fällt einem nichts ein, denn man fragt sich jetzt, wenn man von dieser Diskussion hört, warum ein Burka-Verbot für muslimische Frauen? Denn die haben doch bisher nichts getan, und verhalten sich eigentlich ganz ru­hig, belästigen niemanden und haben auch keine Straftat begangen, bei der sie hinter einer Burka versteckt waren.
Ich verstehe die versteckte Angst mancher Politiker, die nicht möchten, dass die Burka als Bekleidungsstück getragen wird, die einen Menschen ganz verschlei­ern kann.
Denn auch in mir ist ein ungutes Gefühl, wenn ich einen Menschen sehe, der eine Burka trägt, und ich frage mich: wer steckt hinter dieser Burka, ist es ein Mann oder ist es eine Frau?
Es ist ein sehr zwiespältiges Gefühl, das man mit sich herumträgt, aber gleich­zeitig ist des Gefühl da, das von der Freiheit des Menschen zu mir spricht, und das sagt: die freie Entscheidung des Menschen ist in diesem Falle, ob man eine Burka trägt oder nicht, entscheidend für unsere frei Gesellschaft.
Ob nun ein Attentäter die Burka nur Tarnung nimmt, um nicht als Attentäter er­kannt zu werden, ist bisher wohl sehr selten gewesen, aber vorkommen kann. Aber deshalb möchte ich kein Burka-Verbot in Deutschland haben, denn unsere Freiheit haben wir unter schwierigen Verhältnissen bekommen, und ich habe keine Lust, jetzt wieder in einem gewissen Maß von Unfreiheit zu leben.
Denn Freiheit, Menschenrechte und das Recht des Einzelnen über sein Leben selbst entscheiden zu können, das ist für mich etwas sozusagen Heiliges, und an diesem möchte ich auch in Zukunft festhalten können und auch leben können.
Diese Diskussion über ein Verbot wird von sogenannten Scharfmachern in der CDU/CSU gerne geäußert, weil sie ansonsten große politische Nieten sind, und dann auch mal etwas zu sagen haben, besonders in der Öffentlichkeit, denn am Biertisch reißen sie den Mund am weitesten auf.
Bayern ist ein anderer Landesteil in Deutschland, denn in diesem Teil gesche­hen manchmal schon eigenartige Dinge, die nicht ganz nachvollziehbar sind.