Donnerstag, 9. Oktober 2014

Märtyrer in der Religion!

Wenn ich den Begriff „Märtyrer“ lese, dann denke ich oft an meine Kindheit, in der ich oft von diesen Menschen gehört oder auch gelesen habe, aber dieser Begriff ist aus dem religiösen Bereich gekommen.
Ich habe mich oft gefragt: „Warum gibt es in den Religionen so viele Men­schen, die man als „Märtyrer“ bezeichnet?“
Aber ich bin damals nie darauf gekommen einmal nachzufragen:“Warum wer­den diese Menschen „Märtyrer“ bezeichnet?“ Und ich denke, es ist eigentlich eine gute Frage, die man sich stellen kann, aber ich denke, man kann sie auch an seine lieben Mitmenschen stellen, und man bekommt dann möglicherweise verschiedene Antworten, die alle sehr stichhaltig sein werden.
Unter den Christen gab es viele Märtyrer oder wurden Menschen als Märtyrer bezeichnet, die angeblich für den Glauben gestorben sind, die umgebracht also getötet wurden oder die sich selbst das Leben genommen haben. Aber wie soll man diese Art von Märtyrer verstehen?
Die von anderen Menschen getötet worden sind, weil sie damals Christen wa­ren, da kann man verstehen, wenn sie von anderen Christen als etwas Besonde­res betrachtet wurden oder werden, weil sie für den Glauben gestorben sind.
Oder wenn sie für etwas, was in der Bibel stand, also für einen Begriff oder einen Satz gestorben sind, dann werden sie auch als etwas Besonderes betrach­tet, aber für mich sind das Menschen, die besonders beachtet werden wollen, als ewig in den Gedanken Menschen weiterleben wollen.
Für den Glauben zu sterben, in welcher Art und Form auch immer, ruft bei den Glaubensanhänger den Gedanken hervor, dass sind Märtyrer, aber ich be­zweifle es doch, denn dahinter steckt ein verdecktes Selbstbewusstsein, in Ge­danken in die Ewigkeit einzugehen.
Der sogenannte Märtyrer im Islam ist ein Mann oder auch eine Frau, die sich selbst in die Luft sprengt, aber dabei andere Menschen mit tötet, aber ist das Märtyrertum?
Was ich wirklich bezweifle, denn andere Menschen zu töten, weil man sich aus irgendeinem Grunde selbst tötet.
Wenn man andere Menschen tötet, dann ist man kriminell also ein Verbrecher, der gegen Gesetze der Gemeinschaft verstößt, er tötet Menschen.
Das Töten von Menschen ist ein schweres Verbrechen, und es hat nichts mit Märtyrertum zu tun, weil das Töten von Menschen eine kriminelle Tat ist, die nach bestehenden Gesetzen bestraft wird.
Ein Krimineller kann kein Märtyrer sein. Aber wann ist ein Mensch Märtyrer oder wann kann man ihn bezeichnen?
Ich selbst bezeichne keinen Menschen als Märtyrer, auch dann nicht, wenn er anderen Menschen das Leben rettet. Der Mensch ist als solcher verpflichtet, dann das Leben eines Menschen zu retten, wenn dieser Mensch in Lebensgefahr ist. Es ist in meinen Augen, so könnte man es auch bezeichnen, eine heilige Pflicht eines jeden Menschen. Ich selbst habe schon fünf Menschen das Leben vor dem Ertrinken gerettet, aber nie eine Medaille oder eine Zuwendung be­kommen, was ich auch nie wollte, denn ich habe damals nur meine Pflicht als Mensch getan.
Ich selbst entferne mich vom Begriff „Märtyrer“, denn ich habe keinen Bezug zu diesen Begriff. Wenn andere Menschen diesen Begriff gerne möchten, so sol­len sie ihn annehmen, ich bin nicht gegen diese Menschen.
Das dieser Begriff weiterhin in den Religionen bestehen bleibt, das weiß ich jetzt schon, aber er wird mich nie stören, denn ich werde ihn nicht selbst ver­wenden.

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