Sonntag, 19. Oktober 2014

Junge Kämpferinnen beim "IS"

In den letzten Tagen tauchten in den Zeitschriften Berichte auf, die davon spra­chen, dass junge Mädchen oder Frauen zum „IS“ überwechseln, um als Kämp­ferinnen aufgenommen zu werden, weil sie für den wahren Glauben „hier für den Islam“ kämpfen wollen.
In gewisser Weise finde ich das Verhalten dieser jungen Frauen etwas Schizo­phren, wenn sie für einen Glauben kämpferisch in den Tod gehen, der sie men­schenrechtlich verachtet und der von ihnen verlangt, dass sie für die Männer, den sogenannten Gotteskämpfer als Sexsklaven dienen.
Jetzt stelle ich mir die Frage:“Was ist mit diesen jungen Frauen passiert, dass sie auf einmal den Tod aufsuchen, und gleichzeitig die Hoffnung von den soge­nannten Gotteskämpfer besser beachtet zu werden, zumindest als Heldinnen im Kampf gegen die Ungläubigen.
Es kann auch das bisherige Leben der jungen Frauen sein, dass sie den Tod im Kampf suchen, also einen sogenannten Suizid vollziehen wollen.
Wenn ich von anderen Gruppen verachtet werde, sowie von diesen sogenannten „Gotteskämpfer“, dann ziehe ich für diese Gruppe nicht in einen Krieg, den ich nicht will, weil ich nicht auf einen Suizid stehe.
Es ist wirklich seltsam, dass die von den Gotteskämpfern verachteten Frauen für die in den Krieg ziehen, und dass diese Frauen Kommandounternehmen vollziehen, aus denen sie lebend nicht mehr herauskommen?
Der Mensch ist wirklich ein Wunderwesen, dass alles das macht, was andere nicht von ihn erwarten.
Der männliche Mitkämpfer verachtet diese Frauen nach Vorschriften aus dem Koran, und er beachtet diese Frauen in keiner Hinsicht, aber wenn er sexuelle Bedürfnisse hat, die er unbedingt schnell befriedigen möchte, dann muss sich diese Frau ihm hingeben, denn Frauen haben kein Widerspruchsrecht, sondern sie sind Untertanen des Mannes, also von ihm abhängig.
Wenn ich an diese Art und Weise denke, wie islamische Männer Frauen behan­deln, da kommt in mir die Suppe aus den letzten Jahren hoch, und ich möchte sie am liebsten durch den Mund an die Gesellschaft wieder zurückgeben. Gut, man könnte auch sagen: ich möchte am liebsten „kotzen“.
Mir sind diese ganzen Vorgänge absurd, denn einerseits werden die Frauen voll gedemütigt und anderseits werden sie gerne als Kämpferinnen für Selbstmord­kommandos gesehen.
Ich stelle auch gleichzeitig fest, dass der Mann eine vollständige Niete im im Gang mit Frauen ist, denn er hat die Frauen nicht begriffen.
Frauen und Männer sind gleichberechtigt, auch wenn sie unterschiedliche We­sen sind.
Männer und Frauen haben unterschiedliche Aufgaben im Leben zu erfüllen, aber diese Aufgaben machen Frauen und Männer nicht unterschiedlich, son­dern beide sollen sich im gemeinsamen Leben miteinander ergänzen.
Ich sage euch, meine lieben Freunde ganz ehrlich, ich habe alle Menschen ger­ne. Wenn ein Mensch traurig ist und ich erfahre den Grund seiner Trauer, dann ist mir auch traurig, und ich traure mit ihm zusammen.
Ich ist schön, wenn man eine sogenannte Kämpferin des Islams umarmen kann, ohne das sie den Sprengstoffgürtel an ihrem Körper zündet, und uns beide in den Tod befördert oder in ein anderes Leben, das wir noch nicht kennen.
Leben wir erst einmal das derzeitige Leben bis zur Neige durch, dann können wir das Leben friedlich beenden und ein neues beginnen.
Ich denke euch, dass ihr mir zugehört habt.


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