Dienstag, 9. September 2014

Scharia-Police

Am letzten Sonntag sah ich im Fernsehen einige junge Männer, die in gelben Wetterwesten mit der Aufschrift „Scharia-Police“ durch eine Stadt liefen und dort Jugendliche anhielten, und mit denen über Alkohol usw. sprachen.
Diese jungen Männer wollten die Jugendlichen von den angeblichen Sünden, angeblich nach dem Islam, fernhalten. Es ist schon etwas Gutes, wenn man die Jugendlichen vom Alkohol und vom Rauchen fernhält, denn ich rauche nicht und trinke auch keinen Alkohol, was ich auch nie gemacht habe, aber trotzdem bin ich so tolerant, dass ich mich nicht in das einmische, was andere machen, denn die müssen sich bewusst sein, was sie tun.
Die „Scharia“ hat eigentlich mit dem Islam nichts zu tun, sondern stammt aus der zeit vor dem Islam, und es war ein arabisches Gesetz, darum wurde es auch dort sehr streng gehandhabt.
Erst die später islamischen Würdenträger sowie auch die Kalifen des Islams übernahmen mit der Zeit auch dieses Gesetz, denn es ging hauptsächlich dar­um, die Frauen im Islam noch stärker zu unterdrücken, denn man wollte diesen zeigen, dass sie Eigentum des Mannes waren.
Selbst die Muslime, die bei uns in Deutschland leben, lehnen die Scharia ab, denn sie wollen diese gesetze nicht, weil sie wissen alle Menschen gleich zu be­handeln sind, und sie wissen um die Menschenwürde und um die Freiheit der Menschen.
Jetzt sind die deutschen Islamisten zurückgerudert und äußerten sich, es sei nur Spaß gewesen. Aber ich sage, dass man mit diesen Gesetzen, die die Menschen­rechte verletzen, nicht seinen Spaß treibt.
Natürlich kann man bei uns keine Gesetze einführen, die einen religiösen Hin­tergrund oder auf eine Religion aufgebaut sind. Für mich sind Religionen, das habe ich schon anderen Berichten geschrieben, nur philosophische Themen, die vielleicht etwas mit dem Zusammenleben von Menschen zu tun haben, aber die erster Linie aus der Vergangenheit stammen, und uns die Gedankengänge der Vergangenheit wiedergeben. So ist es auch im Islam oder mit dem Islam.
Die Scharia ist auch ein Gesetz aus der Vergangenheit und stammt aus dem Arabischen, d.h., die Gesetze richteten sich nach den damaligen Wüstenbewoh­ner, und wurden deshalb sehr streng ausgelegt, denn sie sollten dafür sorgen, dass der Stamm durch Zusammenhalt erhalten bleiben sollte.
Aber derartige Gesetze in unserer zeit anzubringen, ist wohl fatal und spricht von einer Geisteshaltung, die irgendwie pervers ist, und davon spricht, dass die Befürworter derartiger Gesetze, sich geistige nicht entwickelt haben, besonders nicht im menschlicher Hinsicht, und im Hinblick auf die Gleichberechtigung der Frau, und auf ihre Freiheit und Menschenwürde.
Denn aus dem Zeitalter des Mannes, in dem er die Frau behandeln konnte, wie er wollte, sind wir schon längst heraus, wenn es auch einige Männer nicht wirklich wahrhaben wollen.
Liebe Freunde, schränken wir die Islamisten in ihrer geistigen Bewegungsfrei­heit etwas ein, d.h., nehmen wir ihnen den Drang zum Terrorismus gegen unse­re menschliche Gesellschaft. Untereinander können sie ihre Spielchen treiben, wenn sie alle damit einverstanden sind, aber die anderen, die diese Spielchen nicht mitmachen wollen, die sollen sie in Ruhe lassen, so auch mich, denn ich versuche jetzt in meinem Alter nur noch Philosoph zu sein.

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