Freitag, 26. September 2014

Krankenschwester und Kopftuch

Gestern Abend hörte ich in den Nachrichten: dass eine muslimische Frau, die in einem christlichen Krankenhaus beschäftigt ist, ein Kopftuch ablegen sollte, dass sie getragen hatte, aber der Aufforderung der Krankenhausleitung nicht nachkam.
Daraufhin wurde die Frau vom Dienst als Krankenschwester freigestellt und verlor anschließend ihren Arbeitsplatz. Sie hat dann auf Wiedereinstellung ge­klagt, aber vor dem Bundesarbeitsgericht den Prozess verloren.
In diesem Prozess ging es nur im das Kopftuch einer Muslimin, dass sie in der christlichen Einrichtung nicht tragen durfte, obwohl alle möglichen kranke Menschen in dieses Krankenhaus kommen, die alle möglichen Religionen ha­ben.
Ich selbst spreche hier von einer Intoleranz gegenüber Menschen mit anderen Weltanschauungen, die diese Menschen nicht leben dürfen.
Die Religion ist doch wirklich nicht wichtig für unsere Gesellschaft vielleicht für den einzelnen, aber muss muss dem einzelnen Menschen gegenüber so tole­rant sein, indem man ihm erlaubt, so zu leben wie er möchte, natürlich nur so, das er nicht gegen Gesetze der Gemeinschaft verstößt, die die Ordnung der menschlichen Gesellschaft aufrechterhalten.
Die Religion selbst ist doch nicht so wichtig, denn der Mensch ist wichtig. Aber bei uns in Deutschland scheint die christliche Religion über das eigentliche Le­ben der Menschen zu stehen. Wahrscheinlich will man wieder mehr Menschen in die Kirche ziehen, um mehr Macht über Menschen zu bekommen, so wie es früher einmal war.
Aber ich sage mir immer: „Wenn ich Gott finden will, dann gehe ich in mir und suche in meiner Seele nach Gott, den ich dort auch finden werde.“
Denn Geist und Seele sind in jedem Menschen vorhanden, die auch den Men­schen formen, auch wenn Geist und Seele bei vielen Menschen verkümmert sind.
Aber das Äußere eines Menschen bedeutet nichts zum Leben des Menschen, denn dieses fleischige Leben eines Menschen ist zeitbedingt nur kurz.
Die christliche Einrichtung in diesem falle ist nur nach ihrer Religion gegan­gen, die sie für wichtig hält, aber nicht die Religion ist wichtig, sondern der Mensch wie er ist.
Und in diesem Falle entscheidet nicht das Kopftuch, sondern wie der Mensch ist, ob er in der Krankenpflege seine ihm gestellten Aufgaben gerecht wird.
Meine lieben Freunde, ich denke, ihr werdet auch das Innere des Menschen wie Geist und Seele bewerten und nicht das Äußere eines Menschen.

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