Mittwoch, 27. August 2014

Tötung eines Kleinkindes

Seit heute wird der Tod eines Kleinkindes vor einem Landgericht verhandelt, denn dieses Kleinkind wurde von dem Freund der Mutter solange misshandelt, dass es mit Misshandlungsschäden ins Krankenhaus eingeliefert wurde, aber später dort verstarb.
Jetzt stellt sich natürlich auch die Frage, war die Misshandlung ein Mord und inwieweit spielt die Mutter in dieser Sache eine strafrechtliche Rolle und wenn, welche.
Jetzt ist aber der Freund der Mutter angeklagt, und seit heute wird verhandelt. Die Mutter wird natürlich auch Zeugin gehört, und ich bin gespannt, wie diese Verhandlung letztendlich ausgehen wird. Zu einem Schuldspruch wird es kom­men. Die Verteidiger des Täter werden vielleicht auf Totschlag plädieren, aber die Staatsanwaltschaft auf Mord. Aber letztendlich wird das Gericht über das Strafmaß entscheiden.
Aber wie sehe ich diese Misshandlung eines Kleinkindes? Die Misshandlung des Kleinkindes betrachte ich selbst als versuchte Tötung bzw. später als Tö­tung eines Kleinkindes, was natürlich nach den gesetzlichen Regeln als Verbre­chen geahndet werden muss. Man darf keinen Menschen töten, weil man der Meinung ist, man müsse es aus irgendwelchen Gründen tun. Es gibt keinen Grund für die Tötung eines Menschen, auch dann nicht, wenn man in Notwehr handelt, sondern man sollte auch aus der Notwehr heraus, den Angreifer nur kampfunfähig machen. Es ist ein großer Spruch, der oft nicht eingehalten wird.
Jetzt zum Tod des zu Tode misshandelten Kleinkindes.
Also der Freund der Mutter des Kleinkindes hat das Kind zu Tode misshandelt, d.h., er wollte das Kind töten, aber scheinbar sollte das Kleinkind langsam sterben, darin kann man auch eine Art von Perversion des Freundes sehen, wenn er mit ansehen wollte, wie das Kleinkind so langsam stirbt.
Aber die Tötung des Nachwuchses durch einen Mann, der neu in das Leben ei­ner Mutter mit Kindern tritt, ist nichts besonders, denn so etwas gibt es auch im Tierreich. Wir Menschen sind auch Tiere, auch wenn wir unter einem selbst er­richteten Schleier der Humanität und Menschlichkeit leben, aber Tiere sind wir trotzdem. In manchen Fällen verhalten wir uns wie Tiere, und acuh wie in die­sem Falle, der Misshandlung eines Kleinkindes. Der neue Freund der Mut­ter hat in dem Kind, das nicht sein eigenes ist,eine Gefahr für seine eigene Kin­der gesehen, die er mit der Mutter des Kleinkindes zeugen wollte. Also musste dieses Kind weg, es musste getötet werden.
Es ist wirklich so, wie im Tierreich, und so kann ich sagen, wir sind nie weit weg vom Tierreich, wenn wir bestimmte Verhaltensweisen aufzeigen. Denn die Evolution hat uns aus dem Tierreich nicht entlassen, sondern uns nur Verhal­tensweisen mitgegeben, die uns als Mängelwesen am Leben erhalten sollen.
Das Fatale an unserer Situation als Menschen ist, einerseits noch Tiere zu sein, aber andererseits eine Entwicklung gemacht zu haben, die uns vom Tierreich etwas abheben. D.h., wir haben Gesetze entwickelt, nach denen wir leben und auch Recht sprechen, und uns gleichzeitig als humanitäre Wesen betrachten.
Aber dann sind wir, in besonderen Situationen nicht mehr so humanitär wie wir uns vorher gegeben haben, sondern zeigen deutlich die tierischen Verhaltens­weisen. Es ist dann wie in der Schizophrenie, denn wir sind eigentlich gespalte­ne Wesen.
So sieht es auch in dem Freund der Mutter des getöteten Kleinkindes aus, denn er hat sich eigentlich auch schizophren verhalten bzw. gezeigt. Denn er hat an­fänglich bestimmt nichts gegen dieses Kleinkind etwas gehabt, aber dann scheint Verhalten in Aggression gegen dieses Kleinkind umgeschlagen zu sein.
Ich habe, meine lieben Freunde, jetzt oft den Wunsch, wir könnten eine Gesell­schaft von Philosophen sein, von großen Denkern und von Menschenfreunden. Man würde alle Waffen vernichten, so auch die Gewalt gegen andere Menschen bändigen, und offen gegenüber allen Menschen sein. Das, meine lieben Freun­de, wäre jetzt in meinem Alter ein großer Wunsch. Aber Wünsche sind oft dazu da, das sie nicht in Erfüllung gehen.

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