Donnerstag, 28. August 2014

Gibt es bald ein Kurdistan?

Jetzt sind die Kurden in den Vordergrund der Debatte im Kampf gegen die Or­ganisation „Islamischer Staaten“ getreten. Man weiß, dass die Kurden hervor­ragende Kämpfer sind, und die Kurden wollen noch immer einen eigenen kurdi­schen Staat gründen.
Bei den Kurden ist es auch üblich, dass sich die kurdischen Frauen am Kampf gegen den Feind der Kurden beteiligen, und sie stellen hervorragende Solda­ten, die auch vom Feind sehr gefürchtet werden. Die Kämpfer der Organisati­on“islamischer Staaten“ fürchten die kurdischen Kämpferinnen sehr, denn sie haben jetzt schon Bekanntschaft mit den Frauen gemacht.
Deutschland will den Kurden für den Kampf gegen die Organisation“Islami­scher Staaten“ mit modernen Waffen ausstatten, damit die Kurden im Kampf auch einen entsprechenden Erfolg haben. Die irakischen und syrischen Streit­kräfte konnten bisher keinen entsprechenden Erfolg verzeichnen.
Natürlich gibt man mit den Waffen auch die Gewalt in den Nahen Osten, und damit wird die Gewalt weiter gesteigert, aber die Gewalttätigkeiten der Kämp­fer der Organisation „Islamischer Staaten“ ist viel größer und grausamer als die Gewalt, die die neuen Waffen in diesen Kampf hineintragen.
Denn mit diesen neuen Waffen bekämpft man bewaffnete Kriminelle, d.h, man will sie damit indirekt auffordern die bewaffnete Gewalt zu stoppen.
Aber die deutsche Regierung macht in dieser Sache den richtigen Schritt, auch wenn es der Schritt der Gewalt ist, der aber durch die Gewalt der anderen Seite so geschaffen werden muss.
Ich bin grundsätzlich gegen jegliche Art von Gewalt, denn ich suche lieber das Gespräch mit den anderen, aber hier kann man kein Gespräch suchen, denn die Mitglieder der Organisation „Islamischer Staaten“ sind in ihrem Denken, sie seien Gotteskrieger, so befangen, dass sie sich auf kein Gespräch einlassen.
Welche Folgen kann der Kampf der Kurden für die Kurden haben? Es ist der Kampf für die Bildung eines eigenen Staates. D.h., nach dieser kriegerischen Auseinandersetzung kann es dazu kommen, dass ein neuer Staat gebildet wird: der Staat „Kurdistan“.
Diese Staatsbildung gönne ich den Kurden, denn damit haben sie eine Heimat gefunden, in der sie als Kurden leben können, und zwar in Menschenwürde und in Freiheit.

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