Dienstag, 12. August 2014

Erdogan ist Präsident der Türkei

Dieses Wochenende brachte die Gewissheit, dass die Türkei einen neuen Präsi­denten hat, der Erdogan heißt, und der nach eigenen Worten der Türkei ein neues Leben einhauchen wird, dass sehr stark nach einer Islamisierung riechen wird und so auch aussehen wird.
Die Hälfte der Einwohner der Türkei sind von Erdogan nicht begeistert, weil sie nicht viel von ihn halten, und sie halten ihn mehr für einen Tyrannen, der die Zeit als Präsident ausnutzen wird, seine Macht in der Türkei zu stärken, um auch noch Sultan zu werden, um ein neues Sultanat einzuführen.
Dann dürfen wir zu Erdogan „Sultan Erdogan der Erste“ sagen und ihn auch so hofieren, und er wird wieder alle Schrecken aus der Zeit der Sultane wieder einführen. Es werden dann wieder Todesurteile gegen Unschuldige vollstreckt. Vielleicht brauchen die türkischen Bürger einen neuen Anschauungsunterricht in wirklicher Tyrannei.
Es wäre doch schön, wenn man Urlaub im Sultanat Türkei machen könnte?
Doch ist dieses ein haltloser Rückfall in alte Zeiten, so dass ich nur sagen kann, wo hat Erdogan bisher gelebt und wie hat er gelebt?
Jetzt als Präsident wird er noch schärfere Gesetze gegen das Volk erlassen, um seine Macht zu demonstrieren, und es kann sein, dass er versuchen wird, die Führungsmacht im Islam zu übernehmen, um den starken Mann zu spielen, denn er zu Hause wahrscheinlich schon spielt oder manchmal auch spielen darf, besonders unter der Aufsicht seiner Frau.
Hat Erdogan irgendwelche Komplexe, die wir noch gar nicht kennen, und die uns noch nie aufgefallen sind?
Dieser Präsident hat eine große Menge an Macht angesammelt, so dass er schon jetzt mehr Macht besitzt als ein Sultan des „Osmanischen Reiches“. Was will er überhaupt mit dieser Machtfülle?
Man muss diesen Präsidenten etwas mehr beobachten. Aber es könnte auch sein, das er diese Macht ansammelt, um die Türkei besser durch die radikalen Strömungen des Islams zu bringen, die dort im Nahen Osten als eigenständiger Staat zu bestehen.
Es kann auch sein, das sich radikale Islamisten in der Türkei schon gesammelt haben, um einer schwachen Türkei den Todesstoß zu versetzen, aber es könnte sein, dass Erdogan diesem entgegenwirken will, indem er selbst für strenge Ge­setze in der Türkei sorgt.
Erdogan ist Präsident und wurde vom Bundespräsident Gauck und von der Bundeskanzlerin Merkel beglückwünscht. Also wird auch diese Wahl von Herrn Erdogan politisch von zwei Politikern anerkannt. Ich werde natürlich auch die­se Wahl anerkennen, was selbstverständlich.
Wie sich das Ganze weiterentwickeln wird, das werden wir noch sehen, aber die Islam wird in der Türkei einen festen Platz haben und Bestandteil der türki­schen Gesellschaft sein.
Meine lieben Freunde nehmen wir die Wahl so hin und respektieren wir Präsi­dent Erdogan.

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