Dienstag, 19. August 2014

Ein jüdisch-palästinensisches Brautpaar

Meine lieben Freunde, gestern am 18.8.2014 erfuhr ich in den Nachrichten dass sich ein jüdisch-palästinensisches Liebespaar das Wort zu einer ehelichen Verbindung gegeben hat.
Für mich war es ein emotionaler Höhepunkt, der durch nichts mehr übertroffen werden konnte. Endlich haben sich zwei Menschen öffentlich zu ihrer Liebe be­kannt, obwohl sie aus zwei verschiedenen religiösen Lager kommen, die dazu noch sehr verfeindet sind.
Ich selbst kann nur noch eingestehen, welche Macht die Liebe hat, wenn man der Liebe gewähren lässt, denn sie wird auf jeden Fall immer den richtigen Weg gehen. So war es auch in diesem Falle.
Was mich nur störte, waren die orthodoxen Juden, die diese Verbindung verhin­dern wollten.
Für mich war dieses Vorgehen der Orthodoxen unverständlich, denn ich dachte gleich an die Zeit von 1933 bis 1945 in Deutschland, als man die jüdischen Mitbürger verfolgte und in Konzentrationslagern steckte, um sie dort zu ver­nichten. Die Vorgehensweise der orthodoxen Juden in Israel ähnelte der Vorge­hensweise der Nationalsozialisten im Dritten Reich, was mich natürlich er­schreckte und doch etwas traurig machte. Denn endlich haben zwei Menschen unterschiedlicher Religionen zueinander gefunden, und sie haben den tiefen Graben der Feindschaft überwunden, und zwar mit ihrer Liebe, was ich wun­derbar finde. Und ich dachte gleich daran, ob es nicht noch mehr Menschen auf beiden Seiten gibt, die den gleichen Weg gehen könnten, um dann endgültig die Feindschaft zwischen den beiden Völkern zu beenden.
Vielleicht ist die Hochzeit der beiden Liebenden ein gutes Zeichen für den Frie­den zwischen Israel und Palästina. Ich drücke alle Daumen, die ich habe, wenn ich auch nur zwei habe, das sich beide Völker näher kommen, und ihre Feind­schaft beenden.

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