Freitag, 25. Juli 2014

Drei Religionen eine Religion?

Drei Religionen eine Religion?

Meine lieben Freunde. Ich denke, ich habe schon früher etwas über die drei Re­ligionen geschrieben also Judentum, Christentum und Islam, aber heute gibt der Krieg im Gaza wieder einmal den Anlass für mich, mit diesen drei Religi­onsteil zu beschäftigen.

Zuerst war im Nahen Osten neben den vielen Naturreligionen die jüdische Reli­gion, die einzige, in der man an einen Gott glaubte. Es war damals ein un­glaublicher Fortschritt in den Religionen, und es blieb dann auch über Jahr­tausende die einzige Religion mit einem Gott als Hauptperson.

Aber vor etwas zweitausend Jahren entwickelte sich dann eine neue Religion aus dieser jüdischen Religion, ob gewollt oder ungewollt, das ist heute nur sehr schwer festzustellen, aber die Entwicklung nahm einen ungeahnten Fortschritt in die Richtung einer selbständigen Religion.

Der Begründer der neuen Religionsrichtung war Jesus, ein Anhänger der jüdi­schen Religion, denn er stammt aus einer jüdischen Familie und er nahm als Kind und junger Mensch an den religiösen Riten der jüdischen Religion teil, denn er war selbst jüdischer Gläubiger. Aber warum er jetzt eine neue Religion begründete, das ist mir unbekannt, denn er selbst nannte sich nicht ein Christ, sondern er war ein jüdischer Bürger und Anhänger der jüdischen Religion.

Ich selbst denke mir, dass er vielleicht die Riten der jüdischen Religion entschärfen und liberalisieren wollte, und er deshalb von seinen religiösen Brüdern an den Pranger gestellt wurde, oder er wurde von den Römern als vermeintlicher Widerstandskämpfer ins Visier genommen und dann durch ein Urteil hingerichtet, was ein jüdisches Gericht aussprach.

Ob Jesus wirklich hingerichtet wurde, das weiß ich nicht, denn es kann auch sein, das er nicht hingerichtet wurde, sondern das es seine Anhänger nur verbreitet hatten, um einen Märtyrer zu haben.

Gut, lassen es einmal so stehen, ob hingerichtet oder nicht, was für mich als solches keine Rolle spielt, vielleicht für andere, aber ich sehe hier nur Menschen und keine Wunderknaben.

Dann 600 Jahre später war ein arabischer Handelsgehilfe für eine Chefin, die verwitwet war, unterwegs und handelte mit allerlei Waren.

Auf diesen reisen durch die arabische Welt und anderen Teilen des Nahen Ostens, kam er mit vielen Erzählungen und Religionen in Kontakt, so das er wahrscheinlich mit fortschreitendem Alter nachdenklich wurde, und dann endlich etwas entwickelte, was zu einer neuen religiösen Aussage werden sollte, die sich auf die arabische Halbinsel beschränkte, und auch dort bleiben sollte, sowie auch die anderen Religionen.

Die jüdische Religion blieb auf die jüdischen Bürger beschränkt, und sie wurde zu keiner großen Volksreligion. Das Christentum breitete sich aus, und das Christentum wurde zu echter Volksreligion, und die Macher dieser Religion wollten damit alle Menschen vereinnahmen. Wäre die Religion nur unter den jüdischen Bürgern geblieben, so wäre sie nur eine kleine Religion anhand der geringen Gläubigen geblieben.

Der Islam breitete sich auch sehr schnell aus, und vereinnahmte viele Menschen und Völker, und wuchs sehr schnell über sich hinaus.

Aber alle drei Religionen kommen aus einem Topf und haben prinzipiell nur einen Gott. In der jüdischen Religion heißt er Jehova, in der christlichen Gott und im Islam Allah.

Also sind alle Gläubigen dieser drei Religionen die Gläubigen einer Religion, aber warum dieser Neid und die Gedanken, sich gegenseitig zu töten?

Hier steckt der Mensch dahinter, d.h., die Natur des Menschen, denn in der Evolution ist keine Religion angesagt, sondern „Wie überlebe ich“? D.h., wie muss ich meinen direkten Gegner zuvorkommen, um ihm die Frau, das Essen und das Leben zu nehmen, um zu überleben.

In diesen Gedankengängen haben Religionen keinen Platz, aber Religionen, die zum Überleben umgeschrieben wurden, die haben jetzt auch Platz in den Gedankengängen der Gläubigen siehe die sogenannten Gotteskrieger, die im Grunde genommen, arbeitsscheu sind und nur töten wollen. Durch die Religion geht es ihnen nicht um das Überleben, sondern ihnen geht es nur um die Macht, nämlich um die Macht des Tötens.

Ich bin nicht enttäuscht, sondern ich habe dieses Verhalten über die Jahre hin, analysiert, und ich empfinde, dass dieses Verhalten der Evolution des Menschen sehr nahe kommt, denn der Mensch will überleben, ob die Menschheit als ganze Einheit überleben wird, das bezweifle ich, denn auch diese Art wird den Weg des Aussterbens entgegengehen, sowie wir einzelnen Menschen dem Tod entgegen schreiten, wenn auch manchmal mit nur sehr kleinen Schritten und denken, so könnten wir dem Tod entkommen, aber dem entkommen wir nicht.

Genieße jeden Tag, denn er könnte dein letzter sein“, diese Worte werdet ihr bestimmt schon gehört haben oder wahrscheinlich auch sehr oft, aber für mich sind es goldene Worte jetzt in meinem Alter geworden.

Tschüss, meine Lieben.






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