Dienstag, 1. April 2014

Erdogan droht

Erdogan droht

Die Kommunalwahl in der Türkei ist zu ende, und jetzt beginnt wieder das Spielchen des Herrn Erdogan wieder von vorne, denn jetzt will er den gegnerischen Politikern an den Kragen, nur weiß ich noch nicht wie, aber er will die Opposition wirklich bestrafen.
Ich denke Erdogan ist zu einem Despoten geworden, obwohl er beim Regierungsantritt mit Reformen begann, aber von diesen Reformen ist nichts mehr da, außer wenn man an den Islam denkt, den er jetzt an die Macht bringen und politisieren will, damit dieser Glaube zu einem Staatsglauben wird.
Ob sich der Herr Erdogan auf sehr dünnem politischen Eis bewegt, ist nur schwer zu sagen, denn die politischen Verhältnisse, besonders die derzeitigen in der Türkei, kenne ich nicht. Ob die Armee wieder in die Politik eingreift und Herrn Erdogan aus dem Amt des Ministerpräsidenten entfernt, kann ich auch nicht sagen.
Die Situation in der Türkei ist etwas undurchsichtig, weil in diesem Lande ein Machtkampf angestrebt wird, und wer wird diesen gewinnen, ich halte mich noch raus, denn es fehlen mir entsprechende Unterlagen über alle Beteiligten.
Ich selbst hoffe zur Zeit, dass die islamische Partei nicht an die alleinige Macht kommt, d.h., dass sie nicht alleine regieren wird. Wenn sie allein an der Macht ist, und Erdogan die oppositionellen Politiker beseitigt hat, dann beginnt in der Türkei der Despot zu regieren.
Die Türken jedoch wünschen sich eine Demokratie und damit mehr Freiheit, denn der Glaube, der Islam, schränkt die Freiheit des Einzelnen sehr ein.
Aber das will Erdogan nicht, denn er strebt nach absoluter Macht, man kann sagen, er will der Sultan vom Bosporus werden.
Ich kenne Erdogan nicht so, dass ich mir ein Urteil über ihn erlauben könnte, denn ich habe nur wenige persönliche Fakten vom ihm, natürlich durch die Zeitungen, und ob alles so stimmt, ich bin sehr vorsichtig. Nur sein Verhalten zeigt eine deutliche Sprache, die Sprache des zukünftigen Despoten.

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