Dienstag, 8. April 2014

Die Todesschüsse in Südafrika und der Prozess

Die Todesschüsse in Südafrika und der Prozess
Nach den Todesschüssen in der Villa des behinderten Sportlers Pistorius kam es zu einem Prozess, weil man die Todesursache der jungen Frau also der Freun­din von Pistorius klären wollte, wie sie zu Todes gekommen war.
Die Anwälte von Pistorius gingen davon aus, dass es ein Unglücksfall gewesen sei, weil Pistorius annahm, dass Einbrecher in Hause waren bzw. auf der Toi­lette. Aber auf der Toilette war die Freundin gewesen, und sie wurde durch die abgegebenen Schüsse tödlich verletzt.
Die Staatsanwaltschaft geht von einer vorsätzlichen Tötung aus, aber das muss jetzt der Prozess klären.
Bisherige Aussagen der Zeugen haben Pistorius schwer belastet, denn es wurde einhellig ausgesagt, dass die Schüsse aus Eifersucht von Pistorius abgegeben wurden. Wenn man davon ausgeht, dann könnten die Merkmale eines Mordes vorliegen, aber Pistorius will das nicht vorhaben, sondern sagt noch immer aus, dass er vermutet habe, dass damals Einbrecher im Haus gewesen seien.
Gestern habe er selbst als zeuge ausgesagt, aber er hat während der Aussage mit weinerliche Stimme entsprechende Angaben gemacht.
Ich bin mir nicht ganz im klaren, ob wirklich ein Mord vorliegt, oder war es nur eine Tötung aus Versehen, d.h., Pistorius hat wirklich Recht, an Einbrecher ge­dacht zu haben, und er habe dann die Waffe abgefeuert. Aber die Zeugenaussa­gen sagen etwas anderes aus, so dass ich vermute, die beiden hatten Streit und die Freundin sei in die Toilette geflüchtet, um sich dort zu verstecken, aber Pis­torius habe aus Wut die Schüsse auf die Toilettentür abgegeben. Doch das wür­de bedeuten, es sei eine Tötung aus Eifersucht gewesen, denn auch das vermute ich.
Es ist schon eigenartig wie sich ein Mensch verhält, wenn er auf jemanden wü­tend bzw. zornig ist, aber hinterher nach Ausreden oder Auswegen sucht, es nicht getan zu haben, besonders wenn es um eine Tötung geht.
Die Tiere in der Wildnis machen es einfach, sie stellen der vermeintlichen Geg­ner zum Kampf und erledigen im Kampf die Meinungsverschiedenheiten, aber wir Menschen sind da zwiespältiger, d.h., für uns können verschiedene Maß­nahmen in Angriff genommen werden, um die Meinungsverschiedenheit zu be­reinigen, es kann zur Maßnahmen gegen das Leben oder einer Körperverlet­zung kommen oder zu einem klärenden Gespräch.
Ich selbst ziehe immer ein klärendes Gespräch vor, denn ein derartiges Ge­spräch kann auch zu einer Freundschaft führen.
Wir Menschen haben diese Möglichkeit, Gespräche zu führen, warum sollen wir es nicht tun, aber wir haben auch die Möglichkeit, Menschen zu töten oder zu verletzen.
Bei Meinungsverschiedenheiten sollten die Emotionen nicht die Überhand neh­men, sondern nur der klare Verstand.

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